Fußball-Bezirksliga Ost
Becker-Elf mit 10:0-Kantersieg
VfB Linz – SG Birlenbach 10:0 (4:0)
Linz. In einem Nachholspiel der Fußball-Bezirksliga Ost landete der VfB Linz nach einem einseitigen Spielverlauf über die SG Birlenbach/Balduinstein einen 10:0 (4:0)-Kantersieg.
Damit bleiben die Linzer auf Tuchfühlung mit dem Spitzenduo Emmerichenhain und Montabaur, während die Gäste aus Birlenbach weiterhin die Rote Laterne der Liga tragen.
Aufgrund großer personeller Ausfälle hatte der Aufsteiger am vergangenen Sonntag um eine Spielverlegung gebeten. „Das war für mich selbstverständlich und gehört zum fairen Umgang“, sagte VfB-Trainer Paul Becker, der dem Wunsch des Gegners ohne Zögern nachkam. „Es hätte ja beiden Teams nichts genutzt, wenn Birlenbach mit der halben zweiten Mannschaft angetreten wäre.“
Aber auch so waren die Gäste an diesem Dienstagabend gegen eine gut aufgelegte VfB-Mannschaft chancenlos. Die einzige nennenswerte Einschussmöglichkeit besaßen die Gäste durch Marcel Hannappel in der 85. Minute. Ansonsten rollte die Linzer Tormaschine ohne Unterbrechung Richtung Gästekasten. Die Becker-Schützlinge führten bereits zur Pause durch Leonor Tolaj (8., 42.), Mario Seitz und Andreas Schuht (27.) mit 4:0. Ein Spielstand, der den Gästen schmeichelte, ließen die Gastgeber doch zahlreiche Chancen noch ungenutzt. Nach dem Wechsel setzte sich das muntere Torschießen am Kaiserberg fort. Michael Fiebiger (57.), Dustin Friese (69.), ein Doppelpack von Mario Seitz (76., 84.) und Alexander Kastert (86.) erhöhten auf 9:0, ehe der starke Tolaj (87.) mit seinem dritten Treffer den zweistelligen 10:0-Sieg perfekt machte. „Ein verdienter Sieg mit einem verdienten Ergebnis. Wir haben so gut wie nichts liegen lassen, denn man muss zuerst einmal zehn Tore in einem Spiel schaffen“, resümierte ein zufriedener VfB-Coach Becker und fuhr fort: „Kompliment trotzdem an die Gäste. Sie wurden zu keinem Zeitpunkt unfair und haben die Partie trotz unserer Überlegenheit sauber zu Ende gespielt.“ Im Lager der Kombinierten aus Birlenbach und Balduinstein hatte man die Niederlage schnell abgehakt. „Linz ist nicht unsere Augenhöhe. Hier ist es unheimlich schwer zu spielen. Wir müssen unsere Punkte gegen Teams aus dem unteren Tabellenbereich holen“, unterstrich der Birlenbacher Co-Trainer Stefan Weidle.
VfB Linz: S. Seitz, Kastert, Muders, Joch, Kyrion, Tolaj, Y. Becker, Böcking (76. Krupp), Fiebiger (61. Friese), Schuht (61. Lemke), M. Seitz.
Schiedsrichter: Fabian Schneider (Grafschaft).
Zuschauer: 120.
Torfolge: 1:0 Leonor Tolaj (8.), 2:0 Mario Seitz (23.), 3:0 Andreas Schuht (27.), 4:0 Tolaj (42.), 5:0 Michael Fiebiger (57.), 6:0 Dustin Friese (69.), 7:0, 8:0 M. Seitz (76., 84.), 9:0 Alexander Kastert (86.), 10:0 Tolaj (87.).
LS
