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SV Rot Weiß Queckenberg

Befreiungsschlag für Fußballseele

18.09.2019 - 14:35

Rheinbach. Nach fünfjähriger Abwesenheit gibt der SV Rot Weiß Queckenberg seine Visitenkarte endlich wieder in der Kreisliga C ab. Das erste Kräftemessen fand unterhalb der Tomburg statt, bei der spielstarken zweiten Vertretung des SV Wormersdorf. Schlussendlich musste man zum Saisonauftakt der größeren Cleverness und Routine des Gegners Tribut zollen und unterlag, trotz einer vor allem im ersten Durchgang bärenstarken Vorstellung, etwas unglücklich 4:6. Trotz dieser Pleite konnte der Chronist den Queckenberger Memoiren positive Schlagzeilen hinzufügen: zum einen spielte sich mit Irfan Uygur kein geringerer als der Fußballgott höchstpersönlich in den erlauchten „Club der Hunderter“, in den vor ihm bereits Kapitän Declair, Becker, Klemm sowie Geimer vorgedrungen waren. Zum anderen erzielte Martin „die Kobra“ Ring mit dem zwischenzeitlichen 2:0 seinen 53. Treffer in einem Punktspiel, zog damit in der vereinsinternen Torjägerliste gleich mit dem legendären Jean Mundorf und ebenfalls Geimer. Nur drei Tage später gastierte der RWQ beim ewigen Dauerrivalen FC Pech II, blieb allerdings beim hochverdienten 1:3 vieles schuldig. Die Gastgeber waren in allen Belangen haushoch überlegen, darin eingeschlossen allerdings auch im Vergessen der guten Manieren und Tugenden wie Anstand, Respekt und Fairness.


Neues Spiel, neues Glück


Nach dem etwas verkorksten Auftakt lag es einmal mehr an Dirk Döring, seine Kerle von der Madbach auf den Heimauftakt gegen SV Alemannia Adendorf vorzubereiten und einzuschwören. Und der gewiefte Fuchs wusste genau, wie er seine Queckenberger Fußballmaschine auf Hochtouren bringen könnte. So träufelte er hier ein Tröpfchen Öl ins Getriebe, zog da eine gewichtige Stellschraube etwas fester und verfeinerte dort ganz bewusst manche Feineinstellung im System im Stile eines alterfahrenen Maschinisten, der nach wie vor von den Stärken seines zuletzt etwas stotternden Motors felsenfest überzeugt ist. Nach gutem Beginn wähnten sich die Döring-Bures-Buben auch endlich wieder auf ihrem Kreuzzug ins Glück. Allein der extrem forsch aufspielende Gast verbannte die leisen Siegesträume vorerst wieder in fernere Gefilde, indem er in der 16. Minute das unsichere Abwehrverhalten eiskalt bestrafte. Dieser Nackenschlag wirkte wie eine Keule auf Spielwitz und Spielintelligenz der Einheimischen und lähmte sowohl die zaghaften Angriffsbemühungen als auch die notwendige Leichtigkeit und das Selbstvertrauen der Voreifeler. Es dauerte extrem lange und bedurfte vieler unansehnlicher Spielminuten, bis sich die Queckies wieder in diese Partie zurück gebissen hatten. Während dieser Scharmützel seien vor allem die Neuen um Sommer und Paffenholz erwähnt, ebenso wie Urgestein Klemm, Speedy Wappenschmidt, Edelmann S. Bures und der omnipräsente Wühlbüffel D. Bures, die sich für keine Drecksarbeit und für keinen Zentimeter Laufweg zu schade waren, um ihre Farben endlich wieder ins Spiel hineinzuzwingen. Nach Wideranpfiff des Ehrenmannes Jovo Bodiroza präsentierten sich die Hausherren gedanklich frischer und körperlich giftiger und galliger. Vor allem S. Bures legte sich nun ins Zeug. Und mit der Hereinnahme von Rotbart A. Watty (57.) giftete und wütete zudem endlich eine Sturmspitze im Adendorfer Hoheitsgebiet, wie man es im ersten Durchgang noch schmerzlich vermisst hatte. Während D. Bures unablässig Räume schuf, versuchten S. Bures und Wappenschmidt immer wieder, listig und pfeilschnell im Feindesland Fuß zu fassen, um quasi den Gegner hinter seinen Linien sturmreif zu schießen. Und so kam dann endlich, was schon lange herbeigesehnt wurde: S. Bures schmetterte die Kugel ins Adendorfer Epizentrum, und ein verwirrtes Abwehrbein der Gäste bugsierte die Kugel in die eigenen Maschen (75.). Nur 36 Sekunden später startete Bures an der Mitellinie und fackelte nicht lange vor der Strafraumkante. Der völlig übertölpelte Schlussmann ließ die Kugel nur abklatschen. A. Watty fegte wie ein Sturmwind herein und tupfte die Kugel elegant unter dem Keeper zur Erlösung in die Maschen. Damit stellte der RWQ die rot-weißen Rauchzeichen zwar auf Sieg, doch der Gast pochte mehrmals hörbar an am Kasten der Gastgeber. Doch zum einen zogen Uygur, von Sturm und Breuer einen beinah uneinnehmbaren Bannstrahl um den eigenen Strafraum. Zum anderen zeigte P. Watty zwischen den Pfosten eine klasse Leistung. Vor allem als er in der 85. Spielminute den Ball vor dem bereits sicher geglaubten Einschlag um das Gestänge zur Ecke wischte, avancierte er zum Tortitanen. Als auch die anschließende Standardsituation keine Gefahr mehr ausstrahlte, zogen sich die Mundwinkel aller rot-weißen Spieler immer weiter in Richtung Ohren, um schließlich mit dem Abpfiff einem ohrenbetäubendem Siegesschrei Platz zu machen. Mit diesem Befreiungsschlag atmet die Fußballseele rund um die Queckenberger Alm etwas ruhiger. Nur die extrem unglückliche 1:2 Heimniederlage der RWQ-Reserve im Vorspiel trübte die Stimmung etwas ein. Pressemitteilung

SV Rot-Weiß Queckenberg

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Kommentare
juergen mueller:
Die SPD ist weder sozial noch bunt. Das letzte Aufbäumen einer Partei, der schon lange nichts mehr einfällt, ausser REDEN. Die deutsche Politik allgemein ist letzten Endes gar nicht bereit, um Besserungen zu bewirken - macht was sie will, verpulvert Millionen an Steuergelder - der Dumme ist der Steuerzahler - drückt sich vor ihren Aufgaben, legt ein Showgehabe an den Tag und zwar kommunal, landes- wie vor allem bundesweit, dass es einen nur noch ankotzt. Wie TV-Philosoph Precht mit Recht sagt:"Wir leben in einer (kranken) Gesellschaft, in der die Eliten das untere Drittel aufgegeben haben". Die Zahl der Menschen, die Gefahr laufen, da weiter herunterzurutschen, ist enorm - Dank einer Politikerkaste, die in erster Linie nur an sich denkt - baut sie Scheiße, wird ohne Konsequenz zurückgetreten.
K. Schmidt:
Das Schlimme ist ja eigentlich, dass es vermutlich wirklich eine nennenswerte Zahl von Leuten gibt, die glauben, mit bunten Lichtern in der Hand tatsächlich etwas bewirken zu können. Man könnte genauso gut Aktionen erfinden wie z.B. "Käsebrot für den Weltfrieden", und jeder der morgens ein Käsebrot frühstückt kann sich als Hüter des Weltfriedens feiern. Das ist der Welt und den Kriegstreibern zwar egal, aber fürs eigene Gemüt hat man was tolles auf die Beine gestellt. So wird auch dieser bunte Laternenumzug. Stupide Symbolpolitik, von Menschen die außer solchen Symbolen ansonsten wenig bewirken, gegen Menschen denen die Symbolik am Allerwertesten vorbeigehen wird. So wird die AfD nicht geschwächt, die SPD nicht wieder erstärken, und die Welt nicht verändert.
Stefan Knoll:
Man muß kein Fan der SPD sein, um diesen absolut notwendigen Widerstand gegen die AfD zu unterstützen. Gerade bei der AfD Rheinland-Pfalz potenziert sich stark rechtes Gedankengut und politische Unfähigkeit zur einer höchst gefährlichen Mischung. Genannt seien hier nur die Namen des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge und Justin Cedric Salka, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der AfD Westerwald, die beide im Verfassungsschutzbericht zur AfD erwähnt werden.
Juri Kanzow:
Sie war, trotz anderem Bemühen, nicht echt. Die Gossensprache der Frau Nahles kam unwirklich und gekünstelt herüber - und genau das ist eben nicht das Kennzeichen der echten Gossensprache. Die Frau wollte sich mit der Gossensprache bei den Kleinen Leuten anbiedern. Die aber durchschauten, dass da ein Emporkömmling es in die abgehobene Paukerkommune namens SPD-Führung geschafft hatte und in Wirklichkeit von oben herunter abwimmelte und vernebelte. Den katastrophalen Druck, den die unkontrollierte Einwanderung auf die Kleinen Leute ausübte (ihre bezahlbaren Wohnungen fast weg, ungekannter Konkurrenzkampf um schlecht bezahlte Arbeitsplätze trotz Mindestlohn, Sozialleistungen fast pari für deutsche Malocher und entlegene Einwanderer usw.) hat Frau Nahles konsequent in die rechte Ecke verschoben und das SPD-Desaster damit katalysiert. Der Absturz ins Bodenlose geht für die Partei so lange weiter, wie die genannten Themen auf dem Verbots-Index der Partei stehen.
Wally Karl:
Gott sei Dank!
Horst Daleki :
Ich kenne seit ihrem 17 Lebensjahr sie hat am Ende richtig gemacht leider hat sie meine Wahrung vor den Schmarotzer und Schleimer nicht wahrgenommen.
Uwe Klasen:
In einem Dokument auf der Webseite von AI zeigt diese NGO, dass Objektivität, Wahrheit und Wissenschaftlichkeit für sie keine Rolle spielen, wenn es um Israel geht. Damit ist AI als sogenannte "Menschenrechtsgruppe" gut Aufgehoben unter den Antisemiten dieser Welt!
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