Box-Union Weißenthurm e.V. nimmt an Nachwuchsturnier teil
Bei „Düsseldorf next Boxchamp“ wurden die Athleten gefordert
Weißenthurm. Die erste Runde der Veranstaltungsreihe „Düsseldorf next Boxchamp“ ist vor Kurzem gestartet . Es handelt sich um eine Nachwuchsveranstaltung, bei der mancher Athlet seinen allerersten Kampf bestreitet. So auch der Weißenthurmer Boxer Ali Abay. Bei der Boxveranstaltung im eigenen Haus war sein Gegner leider kurzfristig ausgefallen, daher war er besonders heiß darauf, nun endlich seinen ersten Kampf zu bekommen und den Trainern, Heinrich Ottersbach und Serge Wunder, zu zeigen, dass er nicht nur im Sparring eine gute Figur macht.
Ali Abay siegte souverän
Sein Gegner, Petros Lazaridis vom BC Troisdorf, zeigte sich von Beginn an chancenlos, was auch an seiner schwachen Physis lag. Ali hatte leichtes Spiel, boxte stellenweise recht verhalten, aber stets souverän und gewann den Kampf klar nach Punkten. „Ali hat clever und mit Übersicht geboxt. Er hat aber heute nicht alles gezeigt, was er kann. Er ist im Ring oft ein bisschen faul, tut nur so viel, wie er unbedingt muss. Daran wollen wir noch arbeiten“, so Trainer Heinrich Ottersbach.
Evren Gedik musste sich trotz guter Leistung geschlagen geben
Auch der zweite Weißenthurmer Faustkämpfer, Evren Gedik, wusste das Publikum zu begeistern. Mit Aram Abrahamyan vom VfK Rüthe hatte er einen physisch starken Gegner vor den Fäusten. Evren ließ sich jedoch von dem deutlich größeren Boxer nicht beeindrucken. Er zeigte ein gutes Auge, war beweglich und wich den Angriffen seines Gegners geschickt aus. Er brachte einige satte Treffer ins Ziel und machte es seinem Kontrahenten wirklich schwer.
Abrahamyan nutzte seine körperlichen Vorteile geschickt, um Evren mehrfach in der Ringecke zu stellen, jedoch zog dieser sich immer wieder geschickt aus der Affäre. Der Boxer aus Rüthe gewann am Ende knapp. Dennoch gab es von allen Seiten Lob für den Weißenthurmer Boxer. „Der Junge hat ein großes Potenzial. Er boxt intelligent und ist unglaublich flink und beweglich“, so Trainer Ottersbach nicht ohne Stolz. „Von dem werden wir noch viele schöne Kämpfe sehen!“
Matthias Lohner im Pech
Der dritte Weißenthurmer Athlet, Matthias Lohner, bestritt ebenfalls seinen ersten Kampf. Er stellte sich dem Bielefelder Boxer Rami Coskunoglu. Matthias zeigte sich flink und beweglich, dominierte seinen Gegner von Beginn an. Er schien seine Überlegenheit zu spüren, wollte ein frühzeitiges Ende erzwingen und riskierte viel. Nach einem satten Wirkungstreffer gegen Coskunoglu erhielt Matthias einen punktgenauen Konterschlag auf die Schläfe, der ihn überraschend auf den Ringboden beförderte. „Das war wirklich Pech für Matthias. Sein Gegner hat einen Lucky Punch gelandet, einen Schlag auf einen der KO-Punkte. Das haut auch den besten Boxer um“, so Trainer Ottersbach.
Ausblick
Für die männlichen Boxer ist nun Pause bis Samstag, 4. Juni, wenn sie beim Einladungsturnier in Luxemburg antreten.
Die beiden Weißenthurmer Boxerinnen bereiten sich derzeit auf ihre Kämpfe beim Frauenturnier in Speyer vor, das bereits am Samstag, 28. Mai stattfindet. „Für unsere weiblichen Boxer ist es sehr schwer, passende Gegnerinnen zu finden. Es ist manchmal bitter, zu sehen, wie sie im Training schuften und sich vorbereiten, um dann doch wieder keinen Kampf zu bekommen. Beim Frauenturnier in Speyer sind wir aber zuversichtlich, dass es klappt“, so Trainer Ottersbach.
Weitere Informationen über den Boxsport in Weißenthurm erhalten Sie unter www.boxunion.de.
