HSG Rheinbach-Wormersdorf - Oberliga
Bittere Derby-Niederlage
HSG Wormersdorf - HSG Siebengeb./Thomasberg 23:24(11:13)
Rheinbach-Wormersdorf. Etwas überraschend, aber verdient verloren die Oberliga-Handballer der HSG Rheinbach/Wormersdorf in eigener Halle das spielerisch äußerst mäßige Bonn-Sieg-Lokalderby gegen die HSG Siebengebirge/Thomasberg mit 23:24 (11:13). „In keiner Phase des Spiels konnten wir an die guten Leistungen der Spiele vor der Herbstpause anknüpfen. Insbesondere die Stammkräfte René Lönenbach und Mike Ribbe hatten einen gebrauchten Tag. Siebengebirge benötigte noch nicht einmal eine gute Leistung, um als verdienter Sieger vom Platz zu gehen“, so HSG-Trainer Dietmar Schwolow nach der Partie. Mit vier Ballverlusten in den ersten vier Minuten schenkte man den Gästen eine schnelle 0:3-Führung (6.). Auch die darauf folgende frühe Auszeit brachte keine Besserung, da der zuletzt so starke René Lönenbach einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte und auch Mike Ribbe einen gebrauchten Tag hatte. Durch den starken Joshua Reuland und dank des wieder zuverlässigen Torwarts Leon Thürnau konnte die HSG zwar auf 9:10 (23.) verkürzen, lag zur Pause aber dennoch mit 11:13 in Rückstand. Auch die zweite Hälfte begann die HSG im Tiefschlaf. Wieder waren es Abspielfehler und individuelle Fehler, die zu einem 11:17-Rückstand führten (34.). Erst mit der Einwechslung von Timm Schwolow und André Zirkenbach kam etwas Schwung ins Rheinbacher Spiel, sodass der Rückstand bis zum 16:21 (45.) konstant blieb, ehe die HSG mit Kampfgeist und einem nun starken Torwart Niklas Funke auf 20:21 (54.) verkürzte. Doch die Siebengebirgler legten zum 21:23 (57.) und 22:24 (59.) vor und mehr als der Anschlusstreffer zum 23:24 wollte nicht mehr fallen.
Es spielten: Thürnau, Funke (beide Tor), Fischer (1), Grommes (1), Gunkel, Lauktien, Lönenbach, Reuland (10), Ribbe (7/3), Wolff, Zirkenbach (2), Schwolow (2).
Unglückliche Heimniederlage der HSG II gegen Spitzenreiter
Das war bitter: Die zweite Mannschaft der HSG Rheinbach-Wormersdorf stand ganz dicht vor einer faustdicken Überraschung. 30 Sekunden waren noch zu spielen, als die HSG bei Ballbesitz und beim Spielstand von 22:22 die Möglichkeit hatte, den Siegtreffer gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter HSG Merkstein zu setzen oder die Uhr zum Punktgewinn herunter zuspielen. Doch stattdessen wurde ein Stürmerfoul produziert, Merkstein konterte und bekam in der letzten Sekunde noch einen Siebenmeter zugesprochen, der zum 22:23 verwandelt wurde. Die HSG führte nach 15 Minuten mit 6:3. Zwar glichen die Gäste zwischenzeitlich zum 9:9 (25.) aus, doch dann dominierten nur noch die Schützlinge von Trainer Andi Behr, die sich über den 11:10-Pausenstand auf 17:12 absetzen konnten. Zahlreiche vergebene hundertprozentige Chancen brachten den Spitzenreiter jedoch wieder zurück ins Spiel, die zum 21:21 (53.) und 22:22 (58.) ausgleichen konnten. Dann kam die aus HSG-Sicht so unglückliche Schlussminute.
Es spielten: Sarac (TW), Waschkau (TW), M. Adolph 1, N. Adolph 2, Bludschun 1, Dasburg 1, Hensel 2, Hoffmann 2, Kleinfeld, Prell, D. Sarac, Schmitz 3, L. Schwolow 6, Schäfer 4.
