Lokalsport | 15.10.2013

Hertha Buschhoven

Blitz-Doppelschlag rettet glücklichen Arbeitssieg

Hertha gewinnt 2:1 nach schwachem Spiel

Das Bild zeigt den Torschützen und Vorlagengeber Marco Meller (in der Mitte) in Aktion. privat

Buschhoven. Am Ende war Marco Meller an diesem kalten und trüben Herbstsonntag auf dem laubbedeckten Ascheplatz in Flerzheim wohl der Matchwinner für seine schwarz-weißen Herthaner.

Kurz nach der Pause bereitete er den Ausgleich vor, ehe er nur 60 Sekunden später zur Führung traf. Bis dahin lieferte die Mannschaft von Helmut Meller eine ideenlose und mehr als enttäuschende Vorstellung ab. Trotz der auf dem Papier offensiv ausgerichteten Taktik, verlief das Aufbauspiel zu schleppend und Torchancen kamen, bis auf einen Distanzschuss von Mike Schröder, nur nach Standards zu Stande.

Auf der Gegenseite zeigten die Flerzheimer Hausherren ein bilderbuchmäßiges Konterspiel und wussten ihre schnellen Offensivspieler immer wieder geschickt in Szene zu setzen.

Gekrönt wurde diese Spielweise nach einer halben Stunde durch die Führung für die in Gelb spielenden Gastgeber, als Clemens den startenden Martens bediente und dieser den Angriff mit einem Heber über Schlussmann Pfeifer erfolgreich abschloss. Buschhoven schien unbeeindruckt von dem Rückstand und fand weiterhin keine Mittel gegen die tapfer kämpfenden Flerzheimer.

Ob der Tatsache, dass sich dieses Spiel nur in Nuancen von den beiden Duellen gegen den FCF in der letzten Saison unterschied, war die Buschhovener Ratlosigkeit durchaus verwunderlich.

Zwar prüfte Mike Schröder mit einem auf den kurzen Pfosten platzierten Freistoß von halbrechts Torwart Horstmann noch vor dem Seitenwechsel, alle anderen Angriffe verpufften jedoch im Spielaufbau.

Nach zwei weiteren Großchancen von Dennis Clemens ging es aus Gäste-Sicht nur mit einem 0:1 in die Pause, in der Trainer Meller nicht lange nach den passenden Worten suchen musste, um sein Team auf die zweiten 45 Minuten einzustimmen. Tatsächlich drehte die Hertha nun auf und brauchte kurz nach Wiederanpfiff keine zwei Minuten um das Spiel zu drehen.

Marco Meller flankte von rechts in den Strafraum, wo sein Bruder Timo einmal mehr seine Torgefahr unter Beweis stellte und zum Ausgleich traf.

Beflügelt von diesem Treffer war eine Minute später erneut eine Flanke von der rechten Seite der Ausgangspunkt für die Führung. Der eingewechselte Stefan Quast bediente Mike Schröder, dessen scharfe und präzise Hereingabe Marco Meller fand, der im Nachschuss den Ball über die Linie drückte.

Das Spiel war gedreht und die Hertha hätte nun die Chance gehabt sich diese schmeichelhafte Führung im Nachhinein zu verdienen, außer einem gefährlichen Kopfball von Timo Meller war von den Swisttalern in der Folge aber erneut nicht mehr viel zu sehen. Vielmehr wäre der Flerzheimer Ausgleich mehrfach noch möglich und in der Summe auch verdient gewesen, jedoch war Klaus Pfeifer mehrmals reaktionsschnell zur Stelle und sicherte seiner Mannschaft die wichtigen drei Punkte. Buschhoven kam nur noch durch Florian Wüst, der in der Schlussphase Martin Masbach ersetzte, zu einer Tormöglichkeit.

Auch wenn die Vorstellung an diesem Sonntag nicht der eigentlichen Qualität der Buschhovener Mannschaft entsprach, war die Freude über diese fest eingeplanten, aber letztendlich glücklichen drei Punkte jedem anzumerken.

Und selbst wenn seine Leistung nicht herausragte, so war am Schluss Marco Meller der entscheidende Akteur auf dem Platz, der mit jeweils einem Tor und Assist zum heutigen Matchwinner wurde.

Tore: 1:0 Martens (30.), 1:1 T.Meller (53.), 1:2 M.Meller (54.)

Es spielten: Pfeifer - B.Meller, Arenz, Wolters (40. Quast) - Schmitz, M.Meller - Schallenberg (40. T.Meller), Mart. Masbach, Weber - Schröder, Schmidt.

Das Bild zeigt den Torschützen und Vorlagengeber Marco Meller (in der Mitte) in Aktion. Foto: privat

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