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Frank Thielen von der Turngemeinde Oberlahnstein mit großem Erfolg bei der WM

Bronze bei WM: Turmspringen in Südkorea

19.10.2019 - 12:30

Lahnstein / Gwangju. Besonderen Trainingseifer und Wettkampfgeist zeigte TGO-Turmspringer Frank Thielen dieses Jahr, der neben dem eigenen Training auch als Trainer der Nachwuchs-Turmspringer engagiert ist. Zahlreiche Wettkämpfe wie die Landesmeisterschaften in Mainz (4-facher Landesmeister), Süddeutsche Meisterschaften in Mainz und Frankfurt, Rudi-Altmann-Cup im August in Frankfurt und schließlich die Deutschen Masters-Meisterschaften standen auf dem Programm. Bei letzterem holte er nicht nur einen Vizemeister-Titel im Synchronspringen vom 3er zusammen mit Alexander Ruhl, sondern überraschend Silber im Turmspringen bei den Deutschen Meisterschaften. Ein weiterer Vizemeistertitel in der Kombination machte den Medaillenregen voll. Bei der Splashdiving-Weltmeisterschaft in Sindelfingen startete er vom 3er und Turm und brachte dort seinen ersten Handstandsalto vom 10er ins Wasser. Dass Frank zudem auch schwimmen kann, bewies er durch einen Landesmeister-Titel im schwimmerischen Mehrkampf in Vallendar / Koblenz im Mai diesen Jahres.


Weltmeisterschaft in Korea


Der Höhepunkt der Saison stellte die Teilnahme an der FINA-Masters-Weltmeisterschaft in Gwangju in Südkorea dar. Zuerst gab es einen Flug nach Seoul, dann ging es mit einem Mietwagen in den Süden des Landes. Dort ging er als einer von knapp 6000 internationalen Athleten an den Start. Als Angehöriger der geburtenstarken Jahrgänge hatte sich Frank gegenüber einer großen Startergruppe zu behaupten. Bei den Sprüngen vom 1er und 3er waren jeweils 16, vom Turm sogar 18 Teilnehmer gemeldet. Unter diesen starteten sogar ehemalige Olympiaspringer. Sein persönliches Ziel, auf der ersten Seite der Anzeigetafel aufzutauchen, schaffte Frank Thielen bereits im ersten Anlauf vom 3m-Brett mit einem 7. Platz und schnitt damit als bester Deutscher ab. Einen Medaillenplatz hatte er damit nur knapp verpasst, da es bei den Masters für die Plätze 4 - 6 eine sogenannte „kleine“ Medaille gibt. Zwei Tage später ging für ihn der Wettkampf vom 1er ebenfalls mit dem 7. Platz aus und lag damit hinter mehreren US-Amerikanern, einem Kanadier und einem Italiener. Beim Turmwettkampf reduzierte sich das Teilnehmerfeld verletzungsbedingt auf 13 Teilnehmer. Sein Landsmann Gerhard Bayer, der in der gleichen Altersklasse wie Frank startete, lag vor seinem letzten Sprung noch deutlich vorne. Dieser patzte jedoch seinen letzten Sprung, sodass Frank Thielen zuletzt hinter 4 amerikanischen Springern als bester Europäer den 5. Platz erreichte. Damit hatte er seine erste Siegerehrung und die ersehnte „kleine“ Medaille doch noch erreicht.


Bronze-Medaille mit Mixed-Partnerin Eva Schübel


Noch am gleichen Tag startete Frank mit Mixed-Partnerin Eva Schübel aus Gelnhausen und schaffte im Synchronspringen den 3. Platz. Damit übertraf er sogar seine Erwartungen und gewann die Bronze-Medaille. Einen weiteren Wettkampf im Brett- und Synchronspringen mit Partner Gerd Bayer musste Frank wegen Verletzung von Gerd von der Zuschauertribüne aus verfolgen. An den wettkampffreien Tagen zwischen den Wettkämpfen nutze Frank Thielen die Gelegenheit, Ausflüge an das Gelbe Meer und zu den zahlreichen Inseln zu machen, um sich die kleinen Fischerdörfer, die Naturschutzgebiete im Landesinneren und die Reisfelder anzusehen. Die spannenden Wettkämpfe und eindrucksvollen sportlichen und kulturellen Erfahrungen fanden mit einer schillernden Abschlussfeier im Zentrum der Millionenstadt Gwangju ein Ende.

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Kommentare
Siegfried Kowallek:
Da hatten die Landtagsfraktionen von CDU, FDP, SPD und Grünen wegen einer Abwahl des Medienausschussvorsitzenden Joachim Paul von der AfD eine Sondersitzung beantragt, und im Koblenzer Stadtrat wollten die von zwei Ratsmitgliedern der Grünen unterstützten Linken mit dem Antifa-Symbol ein Zeichen gegen Joachim Paul setzen, der ja nicht nur Landtagsabgeordneter, sondern auch Ratsmitglied ist, weil es im Raum ist, er habe für eine rechtsextreme Zeitschrift geschrieben. Optimal wäre es gewesen, hätte man angesichts dieser ja erlaubten Zeichensetzung die AfD allein aus dem Saal gehen lassen. Aber durch das gemeinsame Vorgehen, mit der AfD die Sitzung zu verlassen, solidarisierten sich die lokalen Vertreter der Landtagsparteien CDU und FDP dem Anschein nach mit Joachim Paul, dessen Abwahl als Medienausschussvorsitzenden beide Landtagsfraktionen andererseits wiederum wünschen. Eine überzeugende und widerspruchsfreie klare Kante ihrer Ratsmitglieder im Hinblick auf den Vorwurf rechtsextremer Betätigung Joachim Pauls lässt sich bei den von der AfD insbesondere nach der Wahl in Thüringen gerne als gleichfalls „bürgerlich“ vereinnahmten Parteien so nicht erkennen. Siegfried Kowallek, Neuwied
Walter Müller:
Gut zu wissen, dass sich FDP, CDU und freie Wähler in Koblenz im Zweifel eher hinter Faschisten stellen und Sympathie zeigen. Auch unser Grundgesetz ist antifaschistisch geschrieben - aus gutem Grund. Niemand sollte Faschisten verteidigen!
juergen mueller:
Anstatt zu "Reden" und zu klären, was ja sonst auch immer ausgiebig gemacht wird, steht man auf und geht und zwar gemeinschaftlich Fraktion für Fraktion. Und keiner hat den Arsch in der Hose, wenn er eine solche Reaktion als eine der falschen Wahl ansieht, sitzen zu bleiben. Eine Einigung auf der Basis, Antifa-Symbole für die Dauer der Ratssitzung einfach wieder verschwinden zu lassen, wäre m.E. möglich gewesen.
Stefan Knoll:
Es ist nicht zu fassen, was der SWR in seiner Berichterstattung zu Joachim Paul herausgefunden hat. Paul gehört zum rechten Rand der rechten AfD. Dieser desolate rheinland-pfälzische AfD-Landesvorstand mit Joachim Paul hat die Landespartei schon jetzt enorm geschwächt. Ein Joachim Paul als AfD-Landesvorsitzender würde die Landes-AfD ins politische Niemandsland katapultieren. Hoffentlich wählt der Medienausschuß des Landtags Joachim Paul diese Woche als Vorsitzenden ab.
Antje Schulz:
Wieso war eigentlich Joachim Paul von der AfD nicht auf der Stadtratssitzung in Koblenz anwesend? Die Niederlagenserie des Joachim Paul ist schon beeindruckend. Die katastrophalen AfD-Wahlergebnisse in Koblenz, die Niederlage von Paul bei der versuchten Klage gegen die SPD-Landtagsabgeordnete Köbberling, das gescheiterte Burkiniverbot und jetzt die erhärteten Indizien bei den hervorragenden Recherchen des SWR bei der Frage, ob Joachim Paul Autor einer NPD-Zeitschrift war. Und hierbei stellt sich zudem die Frage: Ist Joachim Paul ein Lügner und hat vor dem Medienausschuß des Landtags die Unwahrheit gesagt? Und zwei weitere Fragen stellen sich: Christiane Christiane und Jens Ahnemüller sind wegen Nichtigkeiten mit Parteiausschlußverfahren (PAV) des AfD-Landesvorstands konfrontiert. Zeigt Uwe Junge jetzt auch konsequentes Handeln und belegt Joachim Paul mit einem PAV? Und werden die Mitglieder wirklich Joachim Paul im November zum AfD-Landesvorsitzenden wählen? Das wäre erschreckend.
juergen mueller:
Herr Zwiernik. Was Ihre Partei sich bei dieser Aktion gedacht hat,weiß ich nicht. Vor allem nicht,ob Sie und Ihre Fraktionskollegen/innen darüber informiert sind,dass sich die Antifa-Bewegung mittlerweile anders positioniert hat,nämlich,indem sie sich z.B.antisemitischer Klischees,der Bildersprache aktueller Rechtsextremen und gewaltsamer Aktionsformen bedient und befürwortet. Wenn das von Ihrer Grünen-Partei befürwortet u.akzeptiert wird,sind Sie in der falschen Partei. Bevor man eine solche,m.E. für eine Ratssitzung unpassende Aktion startet (es gibt andere Möglichkeiten) sollte man schon seinen Denkapparat auf "grün" schalten u.nicht auf "rot".
juergen mueller:
Dieses Verhalten angeblicher "Volksvertreter" zeigt nur eines auf:"Nichts ist wichtiger als das eigene Ego in trockene Tücher zu betten und sich in Selbstmitleid zu baden, dass es überhaupt jemand gewagt hat, sie mit einer Aktion zu konfrontieren, mit der sie offensichtlich ganz einfach überfordert waren". Damit haben sich die gewollt überforderten und jeglicher Redekunst beraubten "Abwesenden" keinen Gefallen getan. Die für die Zukunft erdachte Lösung einer Änderung der Geschäftsordnung ist nur das erbärmliche Produkt politischer Hilflosigkeit auf eine Konfrontation mit einer Situation, auf die man nicht vorbereitet, nicht im Vorfeld informiert wurde. Diese Selbstentlarvung war überfällig, da sie aufgezeigt hat, was gewisse Volksvertreter unter einer demokratischen Verantwortung verstehen ... wenn es sie kalt erwischt.
Uwe Klasen:
"Er appellierte an die Fraktionen des Stadtrates sich zu beraten, wie solches Verhalten künftig vermieden werden kann." ---- Das tragen und zeigen solch "Verfassungsfeindlicher" Symbole (hier: Antifa-Devotionalien) ganz einfach Unterlassen!
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