TuS Weibern
Damen mit Auswärtsniederlage in die Winterpause
Weibern. Die Vorzeichen für die Partie gegen den Tabellendritten HSG Hunsrück standen nicht gut. Mit Alex Schmitz (Urlaub) und Maike Berresheim (Krankheit) fielen zwei wichtige Rückraumspielerinnen aus. Von den restlichen drei Rückraumspielerinnen gingen auch Bina Jöhnk und Anne Bininda angeschlagen in die Partie, sodass die Voraussetzungen nicht die besten waren.
Doch trotz allen Widrigkeiten starteten die TuS-Damen stark in das Spiel. Sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff konnten die Weibernerinnen überzeugen - gingen mit 0:3 in Führung und bauten diese Führung bis zur Halbzeit auf ein 6:10 aus.
„Die Partie war geprägt durch starke Abwehrreihen, wobei wir das Spiel in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit aus der Hand gaben“, bilanzierte Trainerin Mannebach. Mit fünf Treffern in Folge konnten die Gastgeberinnen mit einem 12:11 gar in Führung gehen.
„Wir hatten die komplette 2. Halbzeit Probleme im Angriff und haben keine Lösungen mehr für die umgestellte gegnerische Abwehr gefunden. Dazu kam auch die fehlende Durchschlagskraft, die auch damit zu erklären ist, dass uns personell gerade im Rückraum die Alternativen fehlten“, erörtere Mannebach weiter. Zwar blieben die Gäste aus der Eifel beim 14:13 in der 52. Minute weiterhin auf Schlagdistanz, am Ende fehlten jedoch die Kräfte, sodass die HSG Hunsrück am Ende mit 19:15 (6:10) die Partie für sich entscheiden konnte.
„Die Vier-Tore-Niederlage fällt für den Spielverlauf zu hoch aus. Wieder einmal kann ich meiner Mannschaft zu ihrem Einsatz und ihrer Einstellung gratulieren, die aus unserer personellen Situation das Beste gemacht hat“, bilanzierte Trainerin Mannebach.
Die TuS-Damen verabschieden sich als Tabellenvierter in die Winterpause und können sich als Aufsteiger damit mehr als zufriedengeben.
Es spielten: Caspers, Durwen, Bininda (5), Jöhnk (5/2), Bröhl (2), Bell (1), Klapperich (1), Rausch (1), Buhr, Müller, Schäfer, Maxein und Nett.
