Lauftreff TV Urbar
Das Erlebnis stand im Vordergrund
Max und Pit Stubbe und Edith Müller gingen bei besonderen Events an den Start
Urbar. Ein Highlight der besondern Art hatten Max und Pit Stubbe beim 70.3 Triathlon im Kraichgau. Vater und Sohn machten ihren ersten gemeinamen Triathlon, für Max war es der Erste überhaupt. Und das dann direkt über die halbe Ironman-Distanz. Das heißt: zwei Kilometer schwimmen, 90 Kilometer auf dem Rad und noch ein Halbmarathon über 21 Kilometer zum Schluss. Am Morgen zum Schwimmstart herrschten (noch) beste Voraussetzungen. Es war sonnig warm und windstill, das Wasser angenehm mild. Max legte mal direkt vor und schwamm mit knapp 32 Minuten weit vorne mit, und das bei 1900 Teilnehmern. Mit 38 Minuten kam Papa Pit aus dem Wasser und machte sich an die Verfolgung. Was die Bezeichnung „Kraichgau, Land der 1000 Hügel“ zu bedeuten hatte, wussten beide dann spätestens nach 90 Kilometern. Nicht nur die fast 1000 Höhenmeter, sondern auch die immer heisser brennende Sonne machten allen Athleten zu schaffen. Nach 2:59 Stunden stieg Max vom Rad, dicht gefolgt vom Vater, der nur acht Minuten länger brauchte. Also fand der interne Showdown auf der Laufstrecke statt. Spätestens hier wurde es für alle zur Hitzeschlacht, 33 Grad Celsius und so gut wie kein Schatten. Viele Anwohner hatten Gartenschläuche rausgehängt, an denen man sich runterkühlen konnte. Auf der Laufstrecke konnte Pit seine Erfahrung ausspielen und lief nach zehn Kilometern auf Max auf, den er dann auf zwei Kilometern begleiten und etwas aufbauen musste. Die Zeit war beiden egal, das gemeinsame Erlebnis stand für beide an vorderster Stelle. Und so lief Pit nach 6:11 Stunden ins Ziel und erwartete dort Max, der mit 6:24 Stunden seinen ersten Triathlon überhaupt finishte. Bemerkenswert hierbei ist, dass Max erst vor zehn Monaten mit dem Training begonnen hat. Viel Zeit zum Erholen bleibt beiden nicht, wollen sie doch im Juli in Roth beim Ironman gemeinsam finishen.
Edith Müller nahm mal wieder nach längerer Auszeit bei einer Laufveranstaltung teil, und zwar beim 13. Nachtlauf in Hamburg. Sie nahm sich die 7,5 Kilometer lange Strecke um die Außenalster vor. Das Besondere bei diesem Lauf: Startschuss ist hier erst um 22 Uhr, kurz nach Sonnenuntergang. Bei dem tollen Wetter etwas ganz Besonderes, hier steht das Erlebnis und nicht die gelaufene Zeit im Vordergrund.
Tolle Atmosphäre beim 13. Nachtlauf in Hamburg
