Lokalsport | 28.02.2025

Fußball-Bezirksliga Mitte, Vorschau auf den 18. Spieltag

Das Gipfeltreffen kann kommen

SV Eintracht Mendig erwartet am kommenden Sonntag, 9. März, um 15 Uhr den FV Rübenach zum Spitzenspiel

Die neue Nummer zwei zwischen den Pfosten: Enis Pronaj. Foto: SK

Mendig. Die Generalprobe ist gelungen, das Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga Mitte gegen den FV Rübenach kann kommen: Mit einem ungefährdeten 4:0 (2:0) im abschließenden Test gegen den Ligakonkurrenten SV Oberzissen hat der SV Eintracht Mendig seine Ambitionen auf den Aufstieg in die Rheinlandliga deutlich untermauert. Am kommenden Sonntag, 9. März, 15 Uhr, stellt sich der ärgste Verfolger aus dem Koblenzer Stadtteil auf dem Kunstrasenplatz an der Brauerstraße vor. Momentan beträgt der Abstand sechs Punkte. Da lässt es sich an einer Hand abzählen, welche Bedeutung diese Begegnung für den weiteren Saisonverlauf hat.

„Unsere Defensive war in der bisherigen Meisterschaftsrunde sehr stabil, wir haben nur 15 Gegentore kassiert. Vorn haben wir allerdings zahlreiche Chancen vergeben, es war manchmal zum Haare raufen“, blickte Eintracht-Trainer Damir Mrkalj auf die ersten 17 Pflichtpartien zurück. „In der Vorbereitung lief es bei den Spielen in Heimersheim und bei der A-Jugend der Spvgg Wirges genau andersrum. Passend zum Re-Start hat nun gegen Oberzissen alles gepasst.“ Vor allem in der ersten Halbzeit zeigte der Spitzenreiter eine starke Leistung. Eine hohe Laufbereitschaft mit der dazugehörigen Aggressivität, frühes Pressing, viele Umschaltmomente: Die Spielfreude war der Elf förmlich anzumerken. Mit einem Doppelpack (8., 25.) stellte Carsten Thelen die Weichen früh auf Sieg. Nach Wiederanpfiff schalteten die Gastgeber einen Gang zurück. Dennoch konnte Johannes Limbach mit einem weiteren Doppelpack (72., 82.) das Resultat weiter in die Höhe schrauben.

Die beiden besten Möglichkeiten der Grün-Weißen vergab Offensivkraft Tim Esten, der für die neue Saison auch bei der Eintracht auf dem Zettel stand. Der Stürmer hat sich aber für Rheinlandligist SG 99 Andernach entschieden, einen definitiven Aufstieg der Eintracht konnte ihm niemand garantieren. „Wir haben sehr früh mit der Vorbereitung begonnen, weil wir uns nicht nachsagen lassen wollen, nicht alles für den Aufstieg getan zu haben“, so Mrkalj. „Natürlich planen wir zweigleisig. Stand jetzt wird uns kein Spieler verlassen, wir verfügen über eine junge Basis.“

Der Übungsleiter des SV Oberzissen sprach ebenfalls von einem guten Test. „Wir sind körperlich schon gut drauf, Mendig war aber ein starker Gegner. Auf unsere bislang 20 Zähler wollen wir das Doppelte draufpacken, dann dürften wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, erklärte Eike Mund nach 90 intensiven Minuten.

Der FV Rübenach verzeichnete ebenfalls eine gelungene Generalprobe, bei der SG Hundsangen (Tabellendritter der Bezirksliga Ost) gab es durch drei Treffer von Philipp Pitkowski einen 3:0 (0:0)-Erfolg. Selbstverständlich planen auch die Koblenzer Vorstädter zweigleisig. Eins ist jedoch schon sicher, egal ob der FV in Zukunft weiter in der Bezirksliga Mitte oder sogar vielleicht in der Rheinlandliga spielt: Benedikt Lauer bleibt auch über das Saisonende hinaus der Trainer. „Es passt einfach in der Konstellation, in der wir hier zusammenarbeiten. Deshalb gab es da auch keine großen Diskussionen“, erklärte Lauer. Zum Endspurt darf er sich auch über zwei Neuzugänge freuen: Für den Defensivbereich kam der 25 Jahre alte Kian Freisberg vom FC Metternich, für die Offensive der 19 Jahre alte Marcel Miller vom FC Karbach.

Die Torfolge beim 5:7 (4:3) in Heimersheim: 0:1 Carsten Thelen (80.), 0:2 Brice Braquin (10.), 1:2 Tim Rieder (19.), 2:2 Nico Nießen (23.), 3:2 Peter van Weenen (29.), 4:2 Levin Cagas (37.), 4:3 Niklas Heinemann (43.), 4:4 Tim Montermann (58.), 4:5 Brice Braquin (59.), 4:6 Niklas Heinemann (68., Foulelfmeter), 5:6 Tim Hecker (74.), 5:7 Brice Braquin (88.).

Die Torfolge beim 3:5 (0:3) in Wirges: 0:1 Tim Montermann (11.), 0:2 Niklas Heinemann (35., Foulelfmeter), 0:3 Carsten Thelen (40.), 1:3 Meris Ramic (54., Eigentor), 2:3 Jan Friesen (66.), 2:4 Johannes Limbach (85.), 2:5 Niklas Heinemann (90. + 5, Foulelfmeter), 3:5 Mika Zerfas (90. +7).

Die neue Nummer zwei zwischen den Pfosten: Enis Pronaj. Foto: SK

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