Lokalsport | 29.11.2017

Tennis – Tk am Stadtwald Rheinbach

Das Labyrinth von Rheinbach

Herausgeber K. Gunter v. Kajdacsy und Tk-Vorsitzender Wolf-Ullrich Scherhag stellen „Das Labyrinth von Rheinbach“ vor. Privat

Rheinbach. Traditionell geht es bei der Tk-Sonderveranstaltung im Herbst um ein kulturelles Thema, das zumeist auch aus den eigenen Reihen gestaltet wird. Heuer konnte der Tk-Vorsitzende Wolf-Ullrich Scherhag gleich zwei an einem Projekt beteiligte Tennissportler ankündigen. Es wurde das vom Tk-Mitglied Wulf E. Bley verfasste und vom Tk-Mitglied K. Gunter v. Kajdacsy herausgegebene Buch „Das Labyrinth von Rheinbach“ vorgestellt. Der Autor Wulf E. Bley, Jahrgang 1945, ist Volljurist und war als Rechtsanwalt und Notar bis 1988 und danach als Unternehmensberater tätig. Zugleich war er einige Jahre als Journalist für den Wirtschafts- und Börsenteil einer bekannten deutschsprachigen Zeitung auf Mallorca tätig. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Er hat bis vor kurzem in Rheinbach, seiner Wahlheimat, gelebt, allerdings musste er aus familiären Gründen, diesmal mit seiner Ehefrau, wieder nach St. Gallen ziehen. Wulf E. Bley hat ein Leben mit vielen Höhen und Tiefen geführt, wie es bunter und ereignisreicher wohl kaum sein kann. Einige Geschichten und Gedanken aus seinem Alltag sind in seinem jüngsten Buch „Das Labyrinth von Rheinbach und andere Erzählungen vom Fuße der Eifel. Es sind überwiegend heitere, teilweise in derber, volkstümlicher Sprache verfasste Geschichten aus dem täglichen Leben. Da der Autor Wulf E. Bley verhindert war, übernahm der Herausgeber K. Gunter v. Kajdacsy, überzeugter Wahlrheinbacher, die Vorstellung des Buches und auch die Lesung. Auf die Erzählungen stimmte er mit dem Vortrag des von ihm verfassten Vorworts ein, in dem er seine „Beobachtungen“ hinsichtlich der Menschen und der Atmosphäre in einer Stadt, in der Geschichte gelebt wird und in der Geschichtchen erlebt werden, festhält. So beschreibt er das „weltgeschichtliche Rheinbach“ am Beispiel der Historie des Rheinbacher Waldhotels, das „entschleunigte Rheinbach“ am Beispiel einer Beschleunigungsspur innerhalb der Kleinstadt, das „katholische Rheinbach“ am Beispiel der Vereinslandschaft und das „überschaubare Rheinbach“ am Labyrinth von Rheinbach. Nach dieser Einstimmung wurde zunächst die Geschichte „High Noon-die Katze und ich“ vorgetragen, in der die Versuche dargestellt werden, dem „Tigerlein“ Medikamente einzugeben. Im „Tagebuch eines Hobbygärtners“ geht es um die Liebe zur Natur und um den Anbau von Kürbissen auf einem Balkon. Danach folgte die Lesung von „Zwei Briefen zu einem Schadensfall“, einer Erzählung, was alles passieren kann, wenn die liebe Ehefrau zur Kur in Bad Neuenahr weilt. Den Höhepunkt und Abschluss der Lesung bildete die Erzählung „Ein weißes Dezembermärchen: Schnee in Rheinbach“, in der in einem Tagebuch festgehalten wird, wie schnell sich romantische Stimmungen ändern können. Der Herausgeber wies aber auch darauf hin, dass in den 25 Geschichten durchaus auch kritische Gedanken zur Politik und zum Raubtierkapitalismus enthalten sind.

Pressemitteilung des Tk am Stadtwald Rheinbach e. V.

Herausgeber K. Gunter v. Kajdacsy und Tk-Vorsitzender Wolf-Ullrich Scherhag stellen „Das Labyrinth von Rheinbach“ vor. Foto: Privat

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