„Jugend trainiert für Olympia“: Sinziger Rhein-Gymnasiasten fahren nach Berlin
Der Bundesentscheid ruft
Einheitliche Trainingsjacken betonen das Miteinander der jungen Sportler
Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ – mit diesem Slogan reisen 200 junge Sportlerinnen und Sportler aus 21 rheinland-pfälzischen Schulen in die Bundeshauptstadt Berlin. Sie haben sich als Landessieger in verschiedenen Sportarten für das Bundesfinale der Wettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ beziehungsweise „Jugend trainiert für Paralympics“ qualifiziert. Wie in jedem Jahr durften sich die erfolgreichen Sportler auch in diesem Jahr über neue Sportjacken freuen. Der einheitliche Auftritt und der Aufdruck „Team Rheinland-Pfalz“ auf der Kleidung betonen das Miteinander der jungen Rheinland-Pfälzer mit und ohne Behinderung. Die Anschaffung der Sportjacken ermöglicht in Rheinland-Pfalz das Bildungsministerium mit Unterstützung der Sparkassen und der Unfallkasse. Sonja Schimig von der Kreissparkasse Ahrweiler besuchte kurz vor der Abfahrt nach Berlin die ausgezeichneten Sportler des Rhein-Gymnasiums und überreichte die neuen Sportjacken. „Wir drücken Euch für Berlin ganz fest die Daumen und wünschen Euch viel Erfolg für den Wettkampf. Das Bundesfinale zu erreichen ist eine sensationelle Leistung. Darauf könnt Ihr mit Recht stolz sein“, hob sie hervor. Alle hoffen auch in diesem Jahr wieder gespannt auf weitere Auszeichnungen.
Junge Talente fördern
Die bundesweiten Wettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ finden zur gleichen Zeit statt. Die Veranstaltungen für junge Menschen mit und ohne Behinderung verfolgen mehrere Ziele: Förderung des leistungsorientierten Sports, Talentsuche und Zusammenarbeit von Schulen, Vereinen und Verbänden. Beteiligen können sich Schülerinnen und Schüler aller Schularten. Nach den Landesentscheiden startet das Bundesfinale in Berlin. Mit etwa 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist „Jugend trainiert für Olympia“ der größte Schulsportwettbewerb der Welt. Mit dem 1969 ins Leben gerufenen Wettbewerb feierten viele Spitzensportler ihre ersten Erfolge, so beispielsweise Michael Groß, Franziska van Almsick oder Boris Becker. Am Schulmannschaftswettbewerb „Jugend trainiert für Paralympics“ beteiligen sich mittlerweile alle 16 Bundesländer. Er erfreut sich steigender Teilnehmerzahlen und großer Anerkennung in der Öffentlichkeit. Ein berühmter Pate für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist Jochen Wollmert. Er errang bei den Paralympics in der Sportart Tischtennis dreimal Einzelgold und zweimal Gold im Team und durfte sich auch bei Welt- und Europameisterschaften über höchste Auszeichnungen freuen.
Pressemitteilung
Kreissparkasse Ahrweiler
