Vor dem Derby gegen den TuS Mayen steht der Rheinlandpokal an
Der Kassierer darf sich freuen
Mendig. Kaum ist der erste Spieltag in der Fußball-Rheinlandliga Geschichte, wartet auf die SG Eintracht Mendig/Bell schon die erste Englische Woche. Während die SG 2000 Mülheim-Kärlich, der Gegner vom vergangenen Sonntag, in der ersten Runde um den Fußball-Rheinlandpokal neben der TuS Koblenz (Regionalliga Südwest), dem SV Eintracht Trier, dem FC Karbach, dem FSV Salmrohr, der TuS Rot-Weiß Koblenz, dem FV Engers (alle Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar), dem SV Windhagen, der SG Badem/Kyllburg/Gindorf, dem TuS Oberwinter, dem TuS Mayen und den Sportfreunden Eisbachtal noch ein Freilos genießt, muss die Mannschaft von Trainer Cornel Hirt am Mittwoch, 2. August, auf dem Kunstrasenplatz in Urmitz/Rhein bei Ata Sport Urmitz (Bezirksliga Mitte) antreten. Die Begegnung ist für 19.30 Uhr angesetzt, wird möglicherweise aber noch eine halbe Stunde nach hinten verlegt.
Der Vorsitzende der SG Eintracht Mendig setzt seine Spieler ein wenig unter Druck. „Wir sollten schon zusehen, dass wir die erste Runde überstehen und auf ein attraktives Los hoffen können“, so Harald Heinemann. „Ich kann mich an ein Pokalspiel vor Jahren gegen die TuS Koblenz erinnern, als 1200 Zuschauer an der Brauerstraße waren. An solchen Tagen freut sich auch der Kassierer, der ansonsten immer den Geldbeutel öffnen muss.“
Einen Zahltag erhoffen sich die Verantwortlichen der SG Eintracht Mendig/Bell auch am Sonntag, 6. August, wenn sich um 14.30 Uhr der TuS Mayen zum Derby in der Vulkanstadt vorstellen wird. 300 Zuschauer wurden am Sonntag in Mülheim-Kärlich gezählt, einen Tag zuvor beim Derby zwischen dem TuS Mayen und der SG 99 Andernach sogar 515 im Nettetalstadion. „Die Rheinlandliga zieht im Moment“, so SG-Trainer Hirt, als Augenzeuge beim 1:4 (1:2) des kommenden Gegners gegen die Bäckerjungen vor Ort. „Wir sind froh, dass wir das Derby schon am Sonntag haben. Es wird sicher emotional, aber die Besucher sollten sich einfach auf ein Fußballspiel freuen.“ Eine besondere Partie dürfte es für Niklas Heinemann, den Neffen des SG-Vorsitzenden, werden: Er trug noch in der vergangenen Saison das Trikot der Eintracht.
Innenverteidiger Florian Wirths, dem in Mülheim-Kärlich der Führungstreffer gelungen war, dürfte auch im Derby zur Startformation gehören.
