Lokalsport | 07.05.2013

Über 40.000 Zuschauer und Sportler beim Fisherman's Friend StrongmanRun am Nürburgring

Der härteste Hinderisslauf der Welt

Start der 10.500 Extremläufer beim 3. StrongmanRun auf dem Nürburgring in der Mitte mit der Start-Nr. 23 die spätere Siegerin Friederike Feil, rechts mit der Start-Nr. 1 Topfavorit Knut Höhler. BURG

Nürburgring. Bereits bei der Ausschreibung zum StrongmanRun 2013 hatte sich gezeigt, wie gut die ersten zwei Veranstaltungen auf dem Nürburgring, bei den Athleten angekommen waren. Schon 99 Stunden nach Start der Einschreibefrist war das etwas verrückte Rennen in der Eifel mit 12.823 Anmeldungen ausgebucht. Was 2007 mit 1.600 Teilnehmern auf einem Truppenübungsplatz in Münster begann, hat sich damit seit der ersten Ausrichtung am Nürburgring 2011 zum mittlerweile größten Hindernislauf der Welt entwickelt. Läuferinnen und Läufer aus über 50 Nationen quälten sich auch in diesem Jahr unter den Anfeuerungsrufen von über 30.000 Zuschauern (nach Veranstalterangaben) bei schönstem Eifelwetter durch die etwas andere Art der „Grünen Hölle“. Von den 12.823 angemeldeten Sportlern nahmen am Ende 10.451 die zweimal zu umrundende 11,2 km lange Strecke, im Bereich des Grand-Prix-Kurses und den angrenzenden Wiesen und Wäldern in Angriff. Insgesamt galt es dabei 15 spektakuläre Hindernisse, vom eisigen Wasserbecken bis hin zu meterhohen Hürden aus Strohballen und Containern, zu überwinden. 9.833 aus dem Feld der gestarteten 9.000 Männer und 1.451 Frauen schafften es ins Ziel. Rund 6.000 blieben dabei unter dem Zeitlimit von 4 Stunden. Trotz des Verletzungsbedingten Ausscheiden des viermaligen Siegers und Topfavoriten Knut Höhler blieben die Podiumsplatzierungen bei den Männern auch in diesem Jahr in der Hand der deutschen Athleten. Nach 1:56 Stunden liefen Felix Grelak gemeinsam mit Tom Schlegel Hand in Hand ins Ziel und teilten sich mit dieser Aktion den Titel Strongmanruner 2013, dritter wurde Christoph Lohse. Als schnellste Frau erreichte Friederike Feil aus Tübingen nach 2:08 Stunden, vor der Schweizerin Carole Koster das Ziel. Als bester Läufer aus der Region Adenau konnte sich Norbert Hoffmann vom Team NHD Adenau auf Rang 182 platzieren.

Bei allem sportlichen Ehrgeiz ist es aber auch der Faktor Spaß, der zum Erfolg dieser anspruchsvollsten Laufveranstaltung beiträgt, und so werden beim StrongmanRun gerne Funktionsshirt gegen Ritterrüstungen, Wikinger- oder Supermannkostüme ausgetauscht.

Passend zur Namensgebung der Veranstaltung erschwerte ein Fischernetz an Hindernis 6 den Lauf der Sportler.

Passend zur Namensgebung der Veranstaltung erschwerte ein Fischernetz an Hindernis 6 den Lauf der Sportler.

Zum Teil artistische Kletterübungen forderten die Hindernisse von den Athleten.

Zum Teil artistische Kletterübungen forderten die Hindernisse von den Athleten.

Trotz der vielen Hindernisse waren die Läufer gut gelaunt..

Trotz der vielen Hindernisse waren die Läufer gut gelaunt..

Trotz Sonnenschein, Kälteschock für die Athleten beim durchqueren des mit 7 Grad eiskalten Wasserbeckens.

Trotz Sonnenschein, Kälteschock für die Athleten beim durchqueren des mit 7 Grad eiskalten Wasserbeckens.

Start der 10.500 Extremläufer beim 3. StrongmanRun auf dem Nürburgring in der Mitte mit der Start-Nr. 23 die spätere Siegerin Friederike Feil, rechts mit der Start-Nr. 1 Topfavorit Knut Höhler. Fotos: BURG

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