Lokalsport | 01.06.2016

SV Rot-Weiß Merl – Teilnahme am Turnier Torfieber

Die F-Junioren erspielten sich einen sensationeller 2. Platz

Bonner SC im Halbfinale ausgeschaltet

Die Trainer André und Philipp Ludwig mit ihren Schützlingen. privat

Merl. Für die Merler F-Junioren war es die erste Teilnahme bei einem so großen Turnier mit insgesamt 48 Mannschaften. Anfangs schien das Team dann auch von der Größe des Turniers und den vielen Zuschauern beeindruckt. Neu war für die Jungs außerdem, dass die Partien durch einen Schiedsrichter geleitet wurden. So wirkte die Mannschaft zu Beginn nervös in ihren Bemühungen gegen den ersten Gegner, Preussen Bonn, in Führung zu gehen. Als dies dann aber doch gelang, agierten die Amselstädter, wie in allen folgenden Partien auch, sehr kompakt aus einer stabilen Abwehr heraus. In der zweiten Partie konnte man den bisherigen Tabellenführer, Adler Meindorf, mit 2:0 besiegen und vergab dabei noch reihenweise Torchancen für ein besseres Ergebnis. Im dritten Spiel traf man auf Hertha Buschhoven, die bereits in der Meisterschaftsrunde zwei starke Leistungen gegen die Merler abrufen konnten. Durch einen Kunstschuss konnte auch diese Partie gewonnen werden. Von nun an wirkten die Merler erleichtert. Würde das vierte Turniermatch gewonnen, hätte man sich für die Zwischenrunde am Sonntag qualifiziert. Hoch motiviert wurde die Mannschaft des SV Lohmar direkt unter Druck gesetzt. Mit zwei Toren in Führung wollte jeder einmal ein Tor schießen und so konnten die Lohmarer dann freistehend den Anschlusstreffer erzielen. Die Merler besannen sich dann wieder auf die vom Trainergespann ausgegebene Taktik und Disziplin und konnten den erforderlichen Sieg einfahren – das Team war bereits für die Zwischenrunde qualifiziert! Im fünften Spiel drehten die Spieler noch einmal richtig auf, um den Gruppensieg perfekt zu machen. 5:0 hieß es am Ende für die Jungs.

Durch den Sieg gegen TuS Oberlar war der Weg frei für den Einzug ins Viertelfinale

Das Team war mental und physisch top eingestellt. Der Vitaminpegel wurde dank des Einsatzes der Eltern stetig hochgehalten.

Auch in der Zwischenrunde präsentierten sich die Merler wieder als geschlossenes Team, das sich kämpferisch alles abrang. Man startete erfolgreich gegen die JSG Beuel mit einem 1:0. Vorentscheidend für den Einzug ins Viertelfinale war dann der 2:0-Sieg gegen den TuS Oberlar. Die Freude des Teams wurde dann durch die erste Turnierniederlage im dritten Zwischenrundenspiel gegen die SF Troisdorf 05 nur kurzzeitig getrübt. Bald darauf konzentrierte sich das Merler-Team aber bereits auf die Partie gegen den 1. FC Niederkassel. Die Jungs konnten in Führung gehen und diese auch lange behaupten.

Den Niederkasselern gelang aber der Ausgleich und so musste ein 8-Meter-Schießen durchgeführt werden.

Die Merler konnten sich hierbei mit 1:0 durchsetzen. Im Halbfinale trafen das Team auf den Bonner SC. Auch in dieser Partie leisteten alle Spieler wieder ihren Beitrag dazu, dass man den Bonnern in der regulären Spielzeit ein 0:0 abringen konnte. Wieder sollte das 8-Meter-Schießen entscheiden und wieder konnten sich die Merler durchsetzen. Diesmal lautete das Ergebnis 3:2.

Finale gegen den SV Menden

Das Finale gegen den SV Menden, der sich ebenso überraschend wie die Merler im Turnier durchgesetzt hatte, wurde ausgiebig zelebriert. Beide Mannschaften und Trainer wurden einzeln vorgestellt. Die Spieler liefen zusammen mit Schieds- und Linienrichter an der Siegestrophäe vorbei auf das Spielfeld. Das hatte schon etwas von Champions-League-Atmosphäre. Beide Mannschaften waren sehr engagiert. Der SV Menden erspielte sich jedoch bessere Chancen, konnte aber keine verwerten. So musste auch das Finale im 8-Meter-Schießen entschieden werden. Hier hatte der SV Menden mehr Glück als die Merler F-Junioren, die dennoch überglücklich ihren zweiten Platz feierten.

Es gab noch eine weitere Trophäe zu bejubeln. Der Merler Torwart wurde als bester Keeper des F-Jugend-Turniers ausgezeichnet.

Die Merler kämpften um jeden Ball.

Die Merler kämpften um jeden Ball.

Die Trainer André und Philipp Ludwig mit ihren Schützlingen. Fotos: privat

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