Fußball-Rheinlandpokal der Saison 2021/2022, erste Runde
Die Geschichte wiederholt sich
Für die SG 99 Andernach kam erneut beim klassentieferen TuS Immendorf das Aus
Koblenz. Verpatzte Generalprobe: Wie schon in der vergangenen Saison musste Rheinlandligist SG 99 Andernach auch in dieser Spielzeit in der ersten Runde des Fußball-Rheinlandpokals im Koblenzer Stadtteil Immendorf die Segel streichen. Der klassentiefere TuS behielt gegen das Team vom Rhein erneut die Oberhand, nach einem 2:1 (1:1) im August des vergangenen Jahres hieß es diesmal 2:0.
„Wir müssen uns wegen dieser Niederlage nicht schämen“, relativierte SG-Trainer Kim Kossmann das vorzeitige Ausscheiden. „Immendorf verfügt über eine starke Mannschaft, die auch in der neuen Saison in der Bezirksliga Mitte eine gute Rolle spielen wird. Wir wollten in die nächste Runde einziehen, aber der Gegner hat es nicht zugelassen.“
Gleich fünf Akteure aus der Startformation des Vorjahres wirkten auf Andernacher Seite von Beginn an mit und mussten zusehen, wie Immendorfs Jan Knopp, der erst kurz zuvor als Joker aufs Feld gekommen war, nach 52 Minuten, das 1:0 der Hausherren besorgte. Kurios: Knopp traf auch in der Vorsaison doppelt und avancierte bereits damals zum Matchwinner. Für die endgültige Entscheidung auf dem Kunstrasenplatz „Auf dem Dörn’chen“ zeichnete Manuel Blank vier Minuten vor dem Schlusspfiff verantwortlich.
Da der SV Windhagen seine Mannschaft aus der Rheinlandliga zurückgezogen hat, sind die Bäckerjungen am ersten Spieltag in der Meisterschaft, der am kommenden Wochenende über die Bühne geht, in der Zuschauerrolle. Am Sonntag, 22. August, stellt sich dann der VfB Wissen auf dem Andernacher Kunstrasenplatz vor. Die Begegnung wird um 15.30 Uhr angepfiffen. Vielleicht folgt der verpatzten Generalprobe eine gelungene Premiere, wenn auch ein wenig verspätet.
SG 99 Andernach: Lars Bockheiser, Philipp Schmitz, Daniel Neunheuser (25. Alexander Unruh), Ole Conrad, Daniel Kossmann, Maicol Oligschläger (70. Jakob Weiler), Sven Schiffers (81. Oliver Kubatta), Burim Zeneli (46. Hakan Külahcioglu), Philipp Oster, Tobias Wagner, Louis Hild.
