Lokalsport | 28.07.2025, 08:50 Uhr

Fußball-Rheinlandliga

„Die Personaldecke muss sich dringend ändern“

Aufsteiger SV Eintracht Mendig unterlag im abschließenden Test bei der SG 99 Andernach mit 1:4 (0:1)

Die Personalprobleme beim SV Eintracht Mendig werden immer größer.  Foto: SK
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Mendig. Im abschließenden Test vor dem Auftakt im Fußball-Rheinlandpokal musste Rheinlandliga-Aufsteiger SV Eintracht Mendig beim Ligakonkurrenten SG 99 Andernach eine deutliche 1:4 (0:1)-Niederlage hinnehmen. „Unsere Vorbereitung läuft nicht gut, weil wir zu wenige Leute sind. Wir haben zahlreiche Verletzte und Urlauber: Es kommt momentan alles zusammen. Dementsprechend trainierst und belastest du immer die gleichen Spieler“, ärgerte sich Eintracht-Trainer Damir Mrkalj nach der Partie vor 40 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz im Andernacher Stadion.

SG-Kapitän Philipp Schmitz traf nach einer Ecke zur frühen 1:0-Führung, SV-Schlussmann Robin Rohr sah dabei nicht gut aus (18.). Die Gäste verzeichneten im ersten Abschnitt durch Teodor Slavov, Matthias Wengenroth, Tim Montermann und Meris Ramic einige Umschaltsituationen, ließen dabei allerdings die nötige Präzision vermissen.

Alexis Weidenbach erhöhte nach Wiederanpfiff ebenfalls nach einem Eckball auf 2:0 (64.). Neuzugang Nico Fogolin, der in den zweiten 45 Minuten für Rohr das Tor hütete, hätte sich bei dieser Situation energischer durchsetzen müssen (64.). Brice Braquin konnte nach exakt 80 Minuten zwar auf 2:1 verkürzen, doch 120 Sekunden später stellte Mike Borger den alten Abstand wieder her. SG-Torjäger Gian Luca Dolon sorgte schließlich für den 4:1-Endstand (88).

„Aufgrund der dünnen Personaldecke konnten wir auch sehr wenig wechseln, die Belastung war für alle äußerst hoch. Nach der Pause hatte Andernach ein klares Übergewicht. Hinten raus gingen bei uns die Beine aus, wir wurden zweimal ausgekontert“, so Mrkalj. „Das Ergebnis ist zwar zweitrangig, aber die Personaldecke muss sich dringend ändern, damit es besser wird. In absehbarer Zeit ist das leider nicht der Fall. Abläufe mit neuen Spielern sind schwer einzustudieren. Die Situation ist sehr mühselig für mich.“

In der ersten Runde des Rheinlandpokals muss die Eintracht am kommenden Sonntag, 3. August, um 15 Uhr auf dem Rasenplatz in Boppard beim B-Ligisten SSV Buchholz antreten. In diesem Wettbewerb der Saison 2025/2026 gehen 116 Mannschaften an den Start. Für die erste Runde wurden 52 Partien ausgelost. Das heißt gleichzeitig: Zwölf Teams genießen zum Auftakt ein Freilos. Das sind der SV Eintracht Trier (Regionalliga Südwest), die sechs Oberligisten FV Engers (der Cup-Verteidiger trifft im DFB-Pokal auf Eintracht Frankfurt), Sportfreunde Eisbachtal, Cosmos Koblenz, Rot-Weiß Koblenz, TuS Koblenz und FC Emmelshausen-Karbach sowie die Rheinlandligisten Rot-Weiß Wittlich, VfB Linz, SG 2000 Mülheim-Kärlich, Ahrweiler BC und SV Laubach. Gezogen wurden die Lose nach regionalen Gesichtspunkten, so dass sich Begegnungen jeweils in den Bezirken Ost, Mitte und West ergaben.

Die Personalprobleme beim SV Eintracht Mendig werden immer größer. Foto: SK

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