Lokalsport | 09.08.2017

Freiwillige Feuerwehr Adenau bei Mountainbike-24h-Rennen am Nürburgring

Die lange Hatz zweimal rund um die Uhr

Die Team-Unterkunft wurde wieder mit dem Team von „UNSER*NOTARZT“ geteilt.

Adenau. Am letzten Juli-Wochenende war es wieder soweit, Rad am Ring am Nürburgring und mit dabei zum Mountainbike 24h-Rennen das 8er-Team Retten*Löschen*Biken der Freiwilligen Feuerwehr Adenau. Eine intensive und monatelange Vorbereitungszeit lag hinter den Teammitgliedern Christian Frings, Christoph Knieps, Alexander Körtgen, René Lenzen, Dieter Merten, Mathias Rübenach, Philipp Schmidt und Ronny Störmer. Bereits am Freitagnachmittag wurde die gemeinsame Unterkunft mit dem befreundeten MTB 8er-Team von UNSER*NOTARZT nahe der Graf-Ulrich-Halle in Nürburg aufgebaut. Wie im vergangenen Jahr auch wurden Infrastruktur und Verpflegung miteinander geteilt. Der Start des 24h-MTB-Rennens erfolgte am Samstagmittag auf der Start- und Zielgeraden der Nürburgring GP-Strecke. Um 12:25 Uhr schickte das Retten*Löschen*Biken-Team seinen Startfahrer René Lenzen auf die 8,8km lange MTB-Strecke rund um die Nürburg. Nach der ersten Runde lag das Team auf dem 6. Gesamtplatz, welchen es aber kurze Zeit später an seinen Verfolger abgeben musste; die gefahrenen Rundenzeiten im Team pendelten sich zwischen 21 und 24 Minuten ein. Entlang der Mountainbike-Strecke und an der Unterkunft selbst erhielt das Team Unterstützung von zahlreichen Besuchern der Kameraden verschiedenster Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau. Am frühen Abend kam in der Team-Unterkunft kurz Hektik auf, als bei einem Fahrerwechsel die falsche Trinkflasche übergeben wurde, worin sich eigentlich der Transponder für die Zeitnahme befinden sollte. Der „frische“ Fahrer war nicht mehr zu stoppen, sofort schnappte sich ein weiteres Teammitglied die Trinkflasche mit dem Zeittransponder, schwang sich auf sein Mountainbike und jagte hinterher. Durch eine geschickte Abkürzung konnte er den enteilten Fahrer einholen und zum Anhalten bringen, um ihm die richtige Trinkflasche zu übergeben. Der Retter in der Not bekam großen Beifall, als er von seinem kurzen Sprint zurückkam. Nach dieser kurzen Aufregung ging es auf Gesamtplatz 7 liegend in die Dämmerung und Nacht hinein. Die Rundenzeiten wurden aufgrund der Dunkelheit und des Fahrens von Doppelstints etwas langsamer, jedoch erkämpfte man sich den 6. Gesamtplatz in der Nacht zurück. In den frühen Morgenstunden des Sonntag, der 5. Gesamtplatz zum Greifen nah, ereignete sich leider die erste technische Panne für das Retten*Löschen*Biken-Team. Im ersten Trail der Mountainbike-Strecke kam es zu einem Reifenschaden. Da der Fahrer diesen nicht vor Ort reparieren konnte, musste er bis zur Team-Unterkunft zurücklaufen und an den nächsten Fahrer übergeben. Dieser Zwischenfall kostete das Team circa 15 bis -20 Minuten und es fiel dadurch auf den 9. Gesamtplatz zurück. Die restlichen Stunden des Mountainbike 24h-Rennens reichten leider nicht mehr aus, den Abstand zu den vorplatzierten Teams aufzuholen, um auf eine bessere Platzierung zu gelangen. So fuhr das Team Retten*Löschen*Biken am Sonntagmittag nach 59 gefahrenen Runden den 9. Gesamtplatz des 24h-Mountainbike-Rennens in der Grünen Hölle nach Hause. Somit konnte die Platzierung aus dem Jahr 2016 sogar um eine Position verbessert werden.

Die Freunde vom Team UNSER*NOTARZT beendeten das 24h-Mountainbike-Rennen mit einer Runde Rückstand direkt hinter den Jungs von der Feuerwehr auf dem 10. Gesamtplatz.

Am Ende waren sich beide Teams einig, dass trotz aller Strapazen und Anstrengungen im kommenden Jahr wieder an den Start gegangen wird mit dem Anreiz, noch weitere Plätze in der Gesamtwertung nach vorne zu fahren.

Gemeinsamer Zieleinlauf nach anstrengenden 24 Stunden.privat

Gemeinsamer Zieleinlauf nach anstrengenden 24 Stunden.Fotos: privat

Die Team-Unterkunft wurde wieder mit dem Team von „UNSER*NOTARZT“ geteilt.

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