Frikadelli Racing

Doppelsieg bei der Generalprobe für das 24h-Rennen

Doppelsieg bei der Generalprobe für das 24h-Rennen

Das erfolgreiche Team (von links): Earl Bamber (NZ), Matt Campbell (AUS), Mathieu Jaminet (F), Nick Tandy (GB), Klaus Abbelen (D), Patrick Pilet (F), Frédérik Makowiecki (F), Dennis Olsen (N), Maxime Martin (B). Foto: Frikadelli / Gruppe C-Porsche

11.05.2021 - 11:17

Barweiler. Nur eine Woche nach dem überzeugenden Doppelsieg beim dritten Lauf zur Nürburgring Langstrecken-Serie ist Frikadelli Racing erneut der Sprung auf die beiden obersten Stufen des Siegertreppchens gelungen. Patrick Pilet, Dennis Olsen, Maxime Martin und Frédéric Makowiecki sicherten der Mannschaft von Teamchef Klaus Abbelen mit dem #31 Porsche 911 GT3 R den Gesamtsieg beim 6h-Qualifikationsrennen vor dem Schwesterfahrzeug von Matt Campbell, Mathieu Jaminet, Earl Bamber und Nick Tandy. Für Frikadelli Racing war es damit im Hinblick auf das bevorstehende 24h-Rennen eine perfekte Generalprobe.


„Zum zweiten Mal in Folge auf der Nürburgring Nordschleife einen Doppelsieg einzufahren ist wirklich fantastisch und nur dank einer hervorragenden Mannschaftsleistung möglich. Das Team hat sich seit Saisonbeginn noch einmal unheimlich weiterentwickelt, unsere Boxenstopps sind extrem gut und schnell. Hinzu kommt, dass unsere acht Piloten auf der Strecke keinerlei Fehler gemacht haben und ohne Strafen durchgekommen sind. Vielen Dank an die gesamte Mannschaft und an Sabine für die Unterstützung von oben, was uns allen zusätzliche Kraft verleiht. Wir werden nun alles daransetzen, beim 24h-Rennen an diese Leistung und Erfolge anzuknüpfen“, schildert Klaus Abbelen.

Das 6h-Qualifikationsrennen bot für das Frikadelli Racing Team und die versammelte GT3-Konkurrenz die letzte Gelegenheit, um sich unter Wettbewerbsbedingungen auf das große Saisonhighlight vorzubereiten. In einem äußerst engen Einzelzeitfahren für die besten 30 Fahrzeuge aus zwei vorangegangenen Qualifyingsitzungen sicherte Frédéric Makowiecki der Barweiler Mannschaft mit dem #31 Porsche 911 GT3 R zunächst die fünfte Startposition. Sein Teamkollege Matt Campbell, der auf dem #30 Porsche 911 GT3 R die freie gezeitete Nordschleifenrunde übernahm, platzierte diesen auf Rang 13.

Die beiden Porsche Werksfahrer sollten auch den jeweiligen Startstint im Rennen übernehmen und konnten sich dabei glänzend in Szene setzen. Während Makowiecki in der Anfangsphase auf Platz zwei vorfahren konnte, kämpfte sich Campbell mit dem Schwesterfahrzeug schon zu Beginn bis in die Top-8 des Gesamtklassements nach vorne.

Die ersten Führungskilometer sammelte Frikadelli Racing in Runde 12 als Makowiecki mit dem #31 Porsche 911 GT3 R erstmals die Spitze übernahm. Dessen Teamgefährten Pilet, Martin und Olsen knüpften im Anschluss an die fehlerfreie Leistung an und hielten die „schnellste Frikadelle der Welt“ während der gesamten Distanz erfolgreich im Rennen um den Gesamtsieg. Rund 30 Minuten vor Ende des 6h-Rennens entpuppte sich die Strategie des Frikadelli Racing Teams schließlich als goldrichtig. Schlussfahrer Olsen kehrte nach dem letzten Boxenstopp als Führender wieder auf die Strecke zurück und verteidigte seinen Vorsprung auf den Porsche 911 GT3 R von Manthey Racing bis ins Ziel.

Das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 30, welches in der Endphase von Earl Bamber pilotiert wurde, passierte dahinter auf dem dritten Gesamtrang die Ziellinie, nachdem Nick Tandy und Mathieu Jaminet die Aufholjagd von Matt Campbell zuvor weiter fortgeführt hatten. Bamber hielt in seinem Schlussstint dem zunehmenden Druck des Phoenix Racing Audi R8 LMS erfolgreich stand. Aufgrund einer späteren Zeitstrafe gegen den Manthey Porsche rückte man nachträglich auf den zweiten Platz nach vorne und machte damit den Doppelsieg perfekt. Frikadelli Racing ist damit das erste Porsche Team, dass sich den Sieg beim 6h-Qualifikationsrennen sichern konnte.


Fahrerstimmen:


Frédéric Makowiecki (#31 Porsche 911 GT3 R): „Es ist unheimlich schön beide Fahrzeuge nach dem 6h-Rennen ganz vorne zu sehen. Das gesamte Frikadelli Racing Team hat unglaublich hart dafür gearbeitet und in der Entwicklung noch einmal große Schritte nach vorne gemacht. Dieses Ergebnis setzt zusätzliche Motivation für das 24h-Rennen frei.“

Patrick Pilet (#31 Porsche 911 GT3 R): „Es war heute kein leichtes Rennen, vor allem aufgrund der hohen Außentemperaturen. Trotzdem hatten wir eine sehr gute Pace und konnten das Wochenende mit dem bestmöglichen Ergebnis abschließen. Nun gilt es weiter fokussiert zu bleiben, um auch beim 24h-Rennen Erfolg zu haben. Wir befinden uns auf einem guten Weg.“

Maxime Martin (#31 Porsche 911 GT3 R): „Das Resultat freut mich ungemein für das gesamte Frikadelli Racing Team und speziell für Klaus. Es herrschten an diesem Wochenende komplett andere äußere Bedingungen als bei den NLS-Rennen. Das war für die Vorbereitung auf das 24h-Rennen sehr wichtig, um auch diese Erfahrungswerte zu sammeln. Wir sind ein sauberes Rennen gefahren und haben viel gelernt.“

Matt Campbell (#30 Porsche 911 GT3 R): „Für mich war es in diesem Jahr das erste Rennen auf der Nürburgring Nordschleife, daher war die Fahrzeit während des Wochenendes unglaublich wichtig. Ich freue mich sehr darüber, dass die Abläufe im Team so gut funktioniert haben und wir mit diesem fantastischen Ergebnis im Gepäck nun zum 24h-Rennen reisen.“

Mathieu Jaminet (#30 Porsche 911 GT3 R): „Wir konnten wie am vergangenen Wochenende in der Nürburgring Langstrecken-Serie wieder einen Doppelsieg einfahren, nur diesmal in umgekehrter Reihenfolge und mit dem Sieg der Startnummer 31. Das war eine Mega-Leistung des Teams und eine sehr gute Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen im kommenden Monat. Ich bin happy: Wir sind von Startplatz 13 ins Rennen gegangen, konnten uns auf der Strecke bis auf die dritte Position nach vorne kämpfen und sind nun sogar Zweiter.“

Earl Bamber (#30 Porsche 911 GT3 R): „Ein erneut fantastisches Teamergebnis für Frikadelli Racing und ein sehr wichtiges Wochenende im Hinblick auf das 24h-Rennen Anfang Juni. Unser großes Ziel ist es dort an dieses Ergebnis anzuknüpfen.“

Pressemitteilung

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Sebastian Goerke:
Herr Daum, nein es geht hier jetzt eben nicht um Mautsäulen sondern um echte Blitzeranlagen. Mit Mautsäulen können Durchfahrtverbote nicht kontrolliert und geahndet werden. Das ist mit Blitzeranlagen, die feststellen, dass es sich um eine unerlaubte Durchfahrt handelt anders....
Gabriele Friedrich:
Bei Ihren genannten Möglichkeiten @Herr Daum, können die aber nicht die LKW Fahrer abzocken. Auch hier geht es eher ums Geld als um den guten Schlaf der Bürger. Straßenbelag kostet auch Geld, das man ja anscheinend nicht ausgeben will oder kann....
Michael Daum:
Schmerzensgeld ist ja nett, kommt nur leider nicht bei den Menschen an, die die Schmerzen von dem Lärm haben! Außerdem hieß es doch von offizieller Seite, dass bei den wenigen Kontrollen fast alle LKW eine Genehmigung zur Durchfahrt besessen hätten. Da hilft dann auch die Aufstellung von LKW-Blitzern...
Gabriele Friedrich:
Impflinge hört sich für mich einfach nur widerlich an. Und ja, Herr Müller-typisch deutsch-versagend....
juergen mueller:
Darauf habe ich gewartet, auf diese immerwährend aus jeder Situation heraus deutsch produzierten Unwörter. IMPFLINGE. Hört sich kindisch an, ist aber eben typisch deutsch. Wer hat`s erfunden? Irgendeiner aus dem Politik- bzw. Verwaltungslager bestimmt. Da sitzen ja sicherlich auch genügend Impflinge,...
juergen mueller:
Könnte heisst auf gut deutsch geht nicht. Und ein neues Konzept für Jugendliche? Wie könnte das aussehen? Ich kenne den Standort. Die Lage ist prädestiniert für das, was überall stattfindet (ohne zu verallgemeinern) ein Treffpunkt für Jugendliche mit Alkohol, Zigaretten (es darf auch mal etwas Gras...
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