Dritter Lauf zur Nürburgring-Langstrecken-Serie

Doppelsieg für Frikadelli-Racing

04.05.2021 - 11:57

Nürburg. Glückliche Gesichter nach dem Sieg des Porsche 911 GT3 R beim 62. ADAC-ACAS-Cup im Team von Frikadelli-Racing. Mit diesem Sieg beendeten zudem Earl Bamber (Malaysia) und Mathieu Jaminet (Luxemburg) eine mehr als zweijährige sieglose Durststrecke für die Mannschaft aus Barweiler. Komplettiert wurde die Erfolgsgeschichte für Frikadelli durch Patrick Pilet (Frankreich) und Maxime Martin (Belgien) die mit dem Schwesternfahrzeug als Zweite die Ziellinie kreuzten. Die Dominanz der Boliden aus der Zuffenhausener Sportwagenschmiede untermauerten Klaus Bachler und Martin Ragginger (beide Österreich) mit der dritten Position des Falken-Porsche.


Auf Rang 4 landete der beim zweiten Lauf siegreiche Manthey-Porsche von Michael Christensen (Dänemark) und Lars Kern (Wiernsheim). Das Duo hatte wegen eines durch zwei Unfällen verkürzten Zeittrainings das Rennen nur von Rang 9 aufnehmen können. Zudem hatte man wegen eines missglückten Boxenstopps wertvolle Zeit beim Kampf um eine Podiumsplatzierung verschenkt.

Erst auf Position 5 und 6 folgten mit den beiden BMW M6 GT3 von ROWE Racing die besten Nicht-Porsche. Auf den weiteren Positionen reiten sich die drei Audi R8 LMS von Land Motorsport, Phoenix-Racing und Car Collection ein. Die Top Ten komplettierte der Mercedes AMG GT3 vom Team HRT. Neben Frikadelli-Racing konnten mit Manthey, Phoenix und HRT gleich vier lokale Teams ihre Fahrzeuge in den Top Ten der Gesamtwertung platzieren und zeigten sich damit nach dem letzten NLS-Lauf für das 24h-Rennen vom 3. bis 8. Juni bestens gerüstet.

Insgesamt hatten bei guter Witterung 157 Fahrzeuge das Rennen durch die grüne Hölle unter die Räder genommen, darunter präsentierten sich mit 33 Fahrzeugen die gesamte GT3 Elite der Sportwagenhersteller den Fans.

Beim Showdown der NLS vor dem 24h-Rennen bestätigte auch das Adenauer Team von Teichmann Racing in der Cup-X Klasse seine souveräne Leistung aus dem Auftaktrennen. Mit einem KTM X-Bow GTX, dem neuen Flaggschiff von KTM belegten Daniel Bohr (Luxemburg), Reinhard Kofler (Österreich) und Timo Moelig (Waldalgesheim) den zweiten Rang. Zudem gelang der Besatzung Maik Rönnefarth (Bad Neuenahr), Georg Griesemann (Bornheim) und Yves Volte (Weil der Stadt) bei den GT4-Fahrezeugen, den ProAct-GT4 Bolide des Teams, zum zweiten Mal in Folge auf P1 ins Ziel zu pilotieren. Auf Rang zwei in dieser Leistungsklasse folgten Michael Mönch (Adenau) mit seinen beiden Teamkollegen.

Den Sieg in der Cayman GT4-Trophy sicherten sich ebenfalls zum zweiten Mal in Folge die Lokalmatadore Thorsten Jung (Niederzissen) und Oskar Sandberg (Adenau) in einem Porsche der belgischen Mannschaft von Mühlner Motorsport.

Auch wenn Andy Gülden (Reifferscheid) mit dem VW Golf GTI TCR von Max Kruse Racing in seinem Schlussstint die Lücke zum führenden Schwesterauto deutlich verringern konnte, reichte es am Ende nicht um dieses noch abzufangen. Somit belegte Gülden gemeinsam mit Benjamin Leuchter (Duisburg) und Matthias Wasel (Bergheim) in der SP3 wie beim Rennen zuvor den zweiten Rang.

Nach dem das Team von Manheller Racing unter der Überschrift „Gesundheit ist wichtiger als der Drang Rennen zu fahren,“ auf den Start beim zweiten Lauf zur NLS verzichtet hatte, brachte man am 1. Mai in einer verkleinerten Teambesetzung einen BMW F30 328i an den Start.

Carsten Knechtges (Mayen) konnte sich als Startfahrer nicht nur im Feld der insgesamt 19 Fahrzeuge behaupten, sondern absolvierte in seinem Stint auch die schnellste Rennrunde in der VT2-Klasse. Doch das Rennglück stand dem Team nicht zur Seite. Nach dem Kurt Strube (Wietmarschen) das Fahrzeug an Josef Knechtges (Mayen) übergeben hatte, zwang ein Defekt der Bremsen das Team zu einer 15-minütigen Reparaturpause. Mit der Zwangspause verflüchtigten sich dann auch alle Hoffnungen auf eine Podiumsplatzierung, trotz des Zeitverlustes beendete man das Rennen noch auf einem beachtlichen achten Rang.

Viele NLS Teams bereiten sich nun auf das 49. ADAC TOTAL 24h-Rennen vor, welches vom 3. bis 6. Juni 2021 stattfindet. Am 26. Juni dürfen sich die Fans der Nürburgring Langstrecken-Serie dann mit der 52. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy auf den 4. Lauf dieser Serie freuen.

BURG

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Betrugsversuche am Telefon

Vermehrte Anrufe durch „Falsche Polizeibeamte“

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Aktuell kommt es im Bereich Bad Neuenahr-Ahrweiler zu vermehrten Betrugsversuchen „falsche Polizeibeamte“ per Telefon. Bei dieser Masche behaupten angebliche Polizeibeamte, dass am Vortag mehrere Personen von der Polizei festgenommen worden seien, die zu einer Einbrecherbande gehören würden. Die Angerufenen könnten nun möglicherweise Opfer dieser Einbrecherbande werden. Zum Schutz ihrer Gegenstände sollten sie diese an die vermeintliche Polizei übergeben. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Der Frühling kommt: Wo befinden sich Eure Lieblingsausflugsziele im BLICK aktuell-Land?

Eifel
Ahr
Mittelrhein
Mosel
Westerwald
Andere
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 
Kommentare

Erste Tagung per Videokonferenz

Gabriele Friedrich:
Ü60 und 70Plus sind die Gelackmeierten, egal wo. Da werden Millionen für Berater ausgegeben, aber um kleine und praktische Seniorenwohnungen zu bauen fehlt es nicht nur am Geld, sondern auch am Geiste. Statt einmal die Hausbesitzer der vielen leerstehenden Häuser in den Citys am Kragen zu packen, Geschäftsräume...
Margarete Spieker:
Mich beschäftigt besonders die Verkehrsführung Mainzer Straße. Durch die Fahrradwege sind so viele Parkplätze weggefallen, dass ich als Seniorin, die nur noch begrenzt Rad fahren kann, wohl wegziehen muss!...
Gabriele Friedrich:
Mitunter denke ich, das die Mehrheit der Deutschen gar nicht weiß, was Demokratie bedeutet und die Politiker im BUND wenden diese auch nicht an mit ihrer Basta-Politik. Keinerlei Mut haben die Leute, Eigenverantwortung NULL. Gemeinschaftssinn: NULL !!! Sich für etwas einsetzen und Menschen überzeugen...
S. Schmidt:
Die Zahl der linksextremen Gewalttaten in Deutschland ist viel stärker angestiegen als die der rechtsextremen und ist auch deutlich höher, jüngstes, trauriges, Beispiel waren die Krawalle zum ersten Mai in Berlin, Hamburg, Frankfurt/Main und anderen Städten....
Gabriele Friedrich:
Das sind keine Unbekannten, das sind frustrierte Jugendliche, die ihre Wut und ihren Frust da ablassen, auch natürlich durch Corona, weil sie nirgendwo hinkönnen um ihre Kräfte zu messen. Man muss wissen, wo diese Bäume sind, das geht nur, wenn da einer "heimisch" ist. Heutzutage kann man nicht mal...
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlenKommentiert