Lokalsport | 17.03.2026

SSG Mayen verpasst Rheinlandliga-Aufstieg um nur vier Ringe

Dramatik bis zum letzten Schuss

Die Mannschaft der SSG Mayen.

Mayen. Dramatischer hätte der Aufstiegswettkampf zur Rheinlandliga im Luftgewehr kaum verlaufen können: Die „Adler“ der SSG Mayen kämpften am 8. März in Inden-Altdorf bis zum letzten Schuss um den Sprung in die dritthöchste Liga – und verpasste den Aufstieg am Ende denkbar knapp um lediglich vier Ringe.

Mit insgesamt 3858 Ringen belegte das Team aus Mayen den dritten Platz hinter der SSG Kevelaer III (3898 Ringe) und dem BSV Friedrichsfeld (3862 Ringe). Damit fehlte der Mannschaft am Ende nur ein minimaler Abstand auf den zweiten Aufstiegsrang. Bereits nach dem ersten Durchgang lag die SSG Mayen mit 1931 Ringen aussichtsreich im Rennen. Vor allem Marvin Gröger und Pauline Strödter überzeugten mit starken 388 Ringen, dicht gefolgt von Hannah-Elise Weber mit 387 sowie Sophie-Christin Wingender mit 386 Ringen.

Auch Markus Wohlrab brachte mit 382 Ringen ein solides Ergebnis in die Mannschaftswertung ein. Im zweiten Durchgang wurde es dann noch einmal hochspannend. Gröger steigerte sich sogar auf 392 Ringe und zeigte damit eine der besten Leistungen des gesamten Wettkampfs. Auch Weber bewies Nervenstärke und erzielte ebenfalls 392 Ringe. Zudem steuerte die erst vierzehnjährige Sofia Urbanovic, die von Trainer Pierre Prüm für den zweiten Durchgang eingewechselt wurde, starke 387 Ringe bei. Trotz dieser überzeugenden Leistungen reichte es am Ende hauchdünn nicht zum erhofften Aufstieg.

Besonders der Kampf um den zweiten Aufstiegsplatz entwickelte sich zu einem echten Krimi, den schließlich der BSV Friedrichsfeld mit 3862 Ringen für sich entschied – gerade einmal vier Ringe mehr als die Mayener. Der Sieg im Aufstiegswettkampf ging an die SSG Kevelaer III, die mit 3898 Ringen die Tagesbestleistung erzielte. Für die SSG Mayen bleibt trotz der Enttäuschung eine starke Mannschaftsleistung und die Erkenntnis, dass man mit der Konkurrenz auf Augenhöhe ist. Nach einem Wettkampf, der bis zum letzten Schuss Spannung bot, dürfte der Blick nun bereits nach vorne gehen – mit dem klaren Ziel, im nächsten Anlauf den Aufstieg zu schaffen.

Die Mannschaft der SSG Mayen. Foto: Lisa Gröger

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