Lokalsport | 15.10.2025

Trotz Platz 2 im Finale: Jürgen und Achim Nett vom AC Mayen sowie Christoph Dupré sichern Dupré Motorsport den Meistertitel in der Klasse VT2-FW/4WD

Dramatisches Saisonfinale

Team Dupré Motorsport - Die Klassensieg in der VT2-FW/4WD der NLS 2025 - (v.l.) Claus Dupré, Christoph Dupré, Achim Nett und Jürgen Nett. Fotos: Nett

Mayen/Nürburgring. Ein dramatisches Saisonfinale mit Höhen und Tiefen krönte ein erfolgreiches Motorsportjahr: Jürgen und Achim Nett vom AC Mayen sicherten sich beim letzten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS10) auf der Nordschleife zwar „nur“ den zweiten Platz im Rennen, aber holten sich den verdienten Gesamtsieg in der Klasse VT2-FW/4WD – und das trotz technischer Probleme in der Schlussphase, die das Team beinahe die Disqualifikation gekostet hätten. Das Wetter am Samstag, dem 11. Oktober 2025, präsentierte sich typisch für die Eifel: Nebel, feuchte Streckenbedingungen und wechselhafte Griffigkeit verlangten den Fahrern alles ab. Schon im Qualifying zeichnete sich ab, dass es kein einfacher Renntag werden würde. Das Team rund um den Audi S3, eingesetzt von Dupré Motorsport, erwischte nicht das optimale Zeitfenster. Während die Konkurrenz in den ersten 15 Minuten unter besseren Bedingungen ihre Rundenzeiten setzen konnte, musste sich Jürgen Nett durch zahlreiche Code-60-Phasen und Streckenreparaturen kämpfen. Dennoch gelang ihm eine respektable Zeit, die am Ende Startplatz vier in der Klasse bedeutete – und das bei sehr ausgeglichenen Rundenzeiten aller Favoriten.

Starker Start und frühe Führung trotz schwieriger Bedingungen

Der Rennstart verlief vielversprechend: Jürgen Nett konnte direkt zu Beginn mehrere Positionen gutmachen und sich bereits in der ersten Runde die Führung in der Klasse VT2-FW/4WD sichern. Auch in der dritten Startgruppe setzte er sich zunächst an die Spitze – und das bei äußerst schwierigen Streckenbedingungen. Der dichte Nebel hatte die Nordschleife feucht werden lassen, wodurch sich trockene Passagen mit nassen und tückisch rutschigen Abschnitten abwechselten. Der Allradantrieb des Audi S3 spielte in diesen Momenten seine Vorteile aus und half, die Konkurrenz hinter sich zu halten – zumindest zunächst.

Reifenpoker und kleine Kollision

Im weiteren Verlauf des Rennens mussten schwierige taktische Entscheidungen getroffen werden. Beim ersten Boxenstopp entschied sich das Team, auf Intermediates zu wechseln – eine Wahl, die sich als nicht optimal herausstellte. Die Strecke wurde immer nasser, sodass nach nur drei Runden ein zusätzlicher Reifenwechsel auf Full-Wet notwendig war. Während dieser Phase kam es zudem zu einem Zwischenfall: Im Streckenabschnitt Kallenhard verlor Jürgen Nett, bedingt durch eine Kollision mit einem Kontrahenten, kurz die Kontrolle, drehte sich leicht und touchierte die Leitplanke. Zwar war der Schaden gering, aber eine beschädigte Felge und eine leicht verzogene Spur an der Hinterachse waren die Folge. Beim außerplanmäßigen Boxenstopp übernahm Achim Nett das Steuer und zeigte eine starke, fehlerfreie Leistung. Die Konkurrenz machte ebenfalls Fehler – ein Unfall eines Mitstreiters brachte dem Team eine komfortable Führung zurück. Alles sah nach einem souveränen Klassensieg aus.

Phonzahl-Drama in der Schlussphase

Doch dann kam es zu einem seltenen, aber folgenschweren Problem: Der Audi S3 wurde bei der Lärmmessung mit 129 Dezibel gemessen – ein Dezibel über dem erlaubten Grenzwert von 128 dB. Grund dafür war offenbar, dass im Laufe der Saison das Dämmmaterial in der Auspuffanlage verschlissen war. Die Folge: Zwei Abmahnungen innerhalb kurzer Zeit. Eine dritte hätte unweigerlich die Disqualifikation bedeutet. In Absprache mit dem Team entschied man sich daher, Tempo rauszunehmen und die Drehzahl des Motors zu reduzieren, um unter der Phon-Grenze zu bleiben. Christoph Dupré, der den letzten Stint fuhr, musste also deutlich vorsichtiger agieren. Runde für Runde schmolz der hart erarbeitete Vorsprung dahin. Am Ende musste sich das Team mit Platz zwei im Rennen hinter dem Leon Cupra #470 zufriedengeben.

Saisonziel erreicht: Klassensieg in der Meisterschaft

Trotz eines zweiten Platzes im letzten Rennen der Saison gab es allen Grund zum Feiern: In der Gesamtwertung der Saison 2025 sicherte sich das Team Dupré Motorsport mit Christoph Dupré sowie Jürgen und Achim Nett den Meistertitel in der Klasse VT2-FW/4WD. Zudem belegten Achim und Jürgen Nett die Plätze 2 und 3 in der Gentlemen‘s Trophy. In der Produktionswagen-Trophäe 2025 wurde das Duo Achim Nett und Christoph Dupré als zweitbestes Team ausgezeichnet – ein großartiger Erfolg für die Fahrer und den AC Mayen.

Besonders stolz ist das Team auf die Konstanz während der gesamten Saison: Trotz technischer Herausforderungen, wechselhafter Wetterbedingungen und starker Konkurrenz blieb man fokussiert und kämpfte sich immer wieder entschlossen zurück an die Spitze.

Ausblick auf 2026

Nach diesem emotionalen Saisonfinale blicken das Team Dupré Motorsport und die Brüder Nett mit Vorfreude auf die kommende Saison 2026. Ziel ist es ganz klar, den Titel zu verteidigen!

Pressemitteilung Automobil-Club 1927 Mayen e.V. im ADAC

Team Dupré Motorsport - Die Klassensieg in der VT2-FW/4WD der NLS 2025 - (v.l.) Claus Dupré, Christoph Dupré, Achim Nett und Jürgen Nett. Fotos: Nett
Glückliche Sieger! (v.l.) Achim Nett, Christoph Dupré und Jürgen Nett, die Gewinner der NLS Klassensieger Trophäe VT2 FW/4WD 2025.

Glückliche Sieger! (v.l.) Achim Nett, Christoph Dupré und Jürgen Nett, die Gewinner der NLS Klassensieger Trophäe VT2 FW/4WD 2025.

Team Dupré Motorsport - Die Klassensieg in der VT2-FW/4WD der NLS 2025 - (v.l.) Claus Dupré, Christoph Dupré, Achim Nett und Jürgen Nett. Fotos: Nett

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