Lokalsport | 04.02.2020

Schachverein Remagen-Sinzig mit hervorragender Zwischenbilanz

Drei Mannschaften an der Spitze

Vierte Mannschaft lieferte bisher überzeugendsten Auftritt

Remagen. Die Zwischenbilanz zum Anfang des Jahres stimmt optimistisch: Von fünf Mannschaften des Schachvereins Remagen-Sinzig stehen drei an der Spitze der jeweiligen Liga, während sich zwei im dicht besetzten Feld nur einige Punkte hinter den Führenden tummeln. Die Erste Mannschaft, die in der letzten Saison mit etwas Mühe im mittleren Feld der zweitstärksten Schachliga Deutschlands landete, belegt nach fünf von neun Runden den ersten Platz in der Zweiten Bundesliga West. Das international besetzte Team mit etlichen Groß- und FIDE-Meistern verzeichnete bis jetzt vier Siege und ein unentschiedenes Ergebnis. Die meisten Punkte, je drei, erkämpften die beiden Polen Lukasz Cyborowski und Pawel Jaracz sowie der belgische Großmester Alexandre Dgebuadze und Romuald Mainka (D).

Aufstief noch offen

Ob der Mannschaft um den Coach Peter Noras mit dem Aufstieg in die oberste deutsche Klasse tatsächlich der große Wurf gelingt, wird sich allerdings erst in den restlichen Runden zeigen, wenn unter anderen die Duelle mit den unmittelbaren Verfolgern SC Siegburg und Düsseldorfer SK anstehen.

Erst mal aber wird mit Bochumer SV 02 eine Mannschaft aus dem untersten Feld der Tabelle zu einem Heimspiel empfangen: Die Begegnung findet statt am kommenden Sonntag, 9. Februar, in der Aula der Integrierten Gesamtschule Remagen. Beginn ist um 11 Uhr. Wie immer sind schachinteressierte Zuschauer eingeladen.

Die Zweite Mannschaft startete in der Zweiten Rheinland-Pfalz-Liga Nord vielversprechend mit zwei Kantersiegen, zeigte aber im weiteren Saisonverlauf doch Schwächen. Nach vier Runden noch in Führung, kassierte sie dann hintereinander Niederlagen gegen Kastellaun (3,5:4,5) und Koblenz 03/25 (3:5), und rutschte auf den dritten Platz – was jedoch nur der höheren Zahl an Brettpunkten zu verdanken ist. Kurioserweise weist nämlich die Tabelle nach sechs gespielten Runden gleich fünf Teams mit je sechs Mannschaftspunkten aus. Angesichts der Tatsache, dass Remagen-Sinzig II (mit Raimund Busch [5,5], Lennard Den Boer [4] und Janusch Maschke [3] als erfolgreichsten Scorern) nur vier Punkte hinter dem Tabellenführer Kastellaun und nur zwei Punkte vor dem Tabellenletzten liegt, ist also noch alles möglich, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.

Mit Mendig-Mayen auf dem dritten Platz

Auch in der Bezirksklasse wurden mittlerweile sechs Runden absolviert. Nach einem Unentschieden in der Januarrunde gegen Brohltal Weibern teilt sich Remagen-Sinzig III mit acht Punkten den dritten Platz mit Mendig-Mayen II . Insgesamt war das Team um den Mannschaftsführer Axel Hesper dreimal siegreich, zweimal beendete es seine Begegnungen unentschieden und nur einmal – gegen Bad Neuenahr – musste eine Niederlage hingenommen werden.

Die erfolgreichsten Punktesammler waren bisher Ivan Arzenšek (4,5) sowie Heiko Jantz und Horst Endriss (je 3,5).

Am überzeugendsten war im bisherigen Saisonverlauf der Auftritt der Vierten Mannschaft.

Nach fünf Siegen in fünf Begegnungen führt Remagen-Sinzig IV das Feld in der A-Klasse an, zwei Punkte vor dem Hauptkonkurrenten Freibauer Bad Breisig, der im unmittelbaren Duell mit 4:1 geschlagen wurde. Hervorgetan haben sich insbesondere Hans-Jürgen Trog, der in fünf Partien 4,5 Punkte verbuchte, und Jörg Fabritius, der mit vier Punkten aus vier Partien 100 Prozent schaffte. Oleg Navruzov kam in vier Einsätzen auf 3,5 Punkte. Da bis zum Saisonende nur noch zwei Runden zu absolvieren sind, ist die Hoffnung auf Verteidigung der Führung und damit auf den Aufstieg in die Bezirksklasse durchaus berechtigt.

Aufstiegshoffnungen für die Fünfte

Aufstiegshoffnungen kann sich auch die Fünfte Mannschaft machen. Nach drei Siegen, zuletzt 3:1 gegen Schachfreunde Ochterding II, und drei unentschiedenen Begegnungen steht sie an der Tabellenspitze der B-Klasse, zwei Punkte vor Ochtendung III. Die meisten Punkte für das Vierer-Team Remagen-Sinzig V sammelten Moritz Appel, der mit sechs Punkten aus sechs Partien einen überaus beeindruckenden Lauf vorlegte, sowie Norbert Schmitz mit fünf Punkten aus sechs Partien. Roland Becher konnte alle drei gespielten Partien für sich entscheiden.

Pressemitteilung

Schachverein Remagen-Sinzig

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