TV Cochem bei den Rheinland-Meisterschaften im Straßenlauf
Drei Titel für das Leichtathletikteam
Niederfischbach. Josi Balles und Lennart Mohr über die 5000 m und Andrea Balles über die 10000 m sind die neuen Titelträger der Rheinland-Meisterschaften im Straßenlauf. Das neun-köpfige Leichtathletikaufgebot des TV Cochem war somit wiederum sehr erfolgreich. Austragungsort dieses Meisterschaftsrennen war wie im vergangenen Jahr das im nördlichsten Zipfel von Rheinland-Pfalz gelegene Niederfischbach.
In der Klasse der männl. und weibl. Jugend stand der 5000 m-Lauf auf dem Programm. Josi Balles, die in der Kasse W15 startete, ereilte gleich beim Start ein Missgeschick, als sie im dichten Gedränge während der Startphase durch einen unbeabsichtigten Rempler mit dem Boden Bekanntschaft machen musste und dadurch wertvolle Zeit verlor. Sie konnte aber schnell wieder aufschließen und ihr Tempo gestalten, was ihr am Ende die Meisterehren mit der guten Zeit von 21:36 min einbrachte.
Lana Sophie Göbel zeigte im gleichen Lauf auch ein beherztes Rennen und machte mit 23:13 min. als Fünfte mit persönlicher Bestzeit einen großen Schritt nach vorne. Bei der männl. Jugend ging Lennart Mohr den 5000 m-Lauf sehr entschlossen an und schon bald deuteten die Zwischenzeiten auf eine neue Bestzeit hin.
Und in der Tat blieben die Uhren schließlich bei 18:24 min stehen, die ihm den Titel in der M14- Klasse einbrachte. In seinem Sog lief Tim Fuhrmann mit 20:22 min. ebenfalls persönliche Bestzeit und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, wann er die 20-Minutengrenze knacken wird. Im 10000m-Lauf bestätigte Andrea Balles ihre erst kürzlich unter Beweis gestellte sehr gute Form. Sie wurde in der Klasse W35 ihrer Favoritenrolle gerecht und holte sich den Titel mit eindrucksvollen 42:35min. Sarah Gräf musste in der Jugendklasse W18 gegen starke Gegnerinnen antreten. Sie belegte schließlich hinter Lehnert aus Trier und Blöcher aus Diez den 3.Platz in 44:11 min. Markus Nockelmann zeigte sich in guter Form und erzielte beachtenswerte 43:52 min, die ihm den 5. Platz in der M55-Klasse einbrachte.
Phil Nockelmann litt noch unter den Nachwehen einer Erkältung und war somit noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Der 6. Platz war somit ein Trostpflaster.
