Fußball-Rheinlandliga – Saison 2016/17
Dreierpack von Moritz Hannappel
Sportfreunde stehen nach fünf Siegen in Folge auf Platz drei der Rheinlandliga
Nentershausen. „Wir bleiben auf Tuchfühlung zum zweiten Platz. Das ist eine schöne Momentaufnahme aber wir müssen diesen Trend weiterhin Woche für Woche bestätigen“, freute sich Eisbärencoach Marco Reifenscheidt über die jüngsten Erfolge seiner Mannschaft. Diese hat nach den Siegen in Kyllburg und gegen Leiwen nun den Relegationsplatz zur Aufstiegsrunde im Blick.
SG Kyllburg - Sportfreunde Eisbachtal 0:1 (0:0)
Bereits nach zehn Minuten war die Partie der Sportfreunde Eisbachtal beim Kellerkind in Kyllburg entschieden.
Tobias Schuth verwertete eine Flanke von Moritz Hannappel und sorgte somit für die frühe Führung der Gäste. Diese bestimmten fortan die Partie. Kyllburg hielt zwar dagegen, kam aber kaum zu eigenen Gelegenheiten. So waren in Halbzeit eins nur die Eisbären, die für Aufregung sorgten. Neben Moritz Hannappel (13.) hatte, zehn Minuten vor der Pause auch Lukas Reitz Pech. Letzterer traf in dieser Phase nur das Lattenkreuz, als er seinen Schuss einen Tick weit zu hoch angesetzt hatte. „Wir haben es versäumt hier frühzeitig den Sack zu zumachen“, war Reifenscheidt mit dem Auftritt seiner Elf in Halbzeit eins zufrieden. So wurde es aber nach der Pause, zumindest phasenweise nochmals eng. Aber hier stand ein sicherer Johann Heinz im Weg und vereitelte die wenigen Möglichkeiten der Gastgeber. Am Schluss feierten die Gäste ihren knappen aber insgesamt verdienten Erfolg.
Sportfreunde Eisbachtal: Heinz, Ju. Hannappel, Hundhammer, Kleinmann, Jo. Hannappel, Omotezako, Zabel, M. Hannappel (81. Stahlhofen), Kögler (63. Ernet), Reitz (70. Fuchs), Schuth.
Sportfreunde Eisbachtal – SV Leiwen 3:1 (1:0)
Den erwarteten Dreier gab es für die Sportfreunde Eisbachtal beim Besuch des SV Leiwen. Rund eine Stunde lang konnten die Gäste von der Mosel einigermaßen mithalten. Am Ende siegten die Hausherren glatt mit 3:1 dank eines Galaauftrittes von Moritz Hannappel (2., 72., 79.), der alle drei Treffer markierte. Es waren gerade einmal 120 Sekunden gespielt, da sorgte Hannappel für den ersten Jubel der rund 130 Zuschauer. Doch danach passierte nicht viel in Sachen Offensive für die Eisbären. Leiwen gelang es fast bis in die Schlussphase die Partie offen zu gestalten. Zwar agierten die Hausherren überlegen, aber es fehlte ganz vorne der letzte Druck. „Uns war es nach der Pause wichtig nicht in einen Konter zu laufen“, begründete Reifenscheidt die etwas zurückhaltende Tatik nach dem Wechsel. Erst der Doppelschlag von Hannappel, der das Ergebnis innerhalb von sieben Minuten auf 3:0 ausbaute, ließ die Westerwälder endgültig auf die Siegerstraße einbiegen. Zwar traf Nils Engermann kurz darauf auch für den SVL ins Schwarze aber mehr war nicht drin für die abstiegsbedrohten Moselkicker. „Unsere Taktik war bereits nach zwei Minuten über den Haufen geworfen worden“, ärgerte sich Leiwens Spielertrainer Timo Toppmöller nach der Partie und fügte an: „Man hat aber in der Folgezeit die Klasse von Eisbachtal erkennen können. Trotzdem haben wir lange Zeit ganz gut mitgehalten“. Auf der anderen Seite wurde dagegen gestrahlt. „Nach dem 3:0 konnten wir endlich aufatmen. Meine Mannschaft hat eine harte englische Woche mit neun Punkten abgeschlossen. Da kann man schon auf mal ein wenig stolz sein auf das geleistete“, so Reifenscheidt in seinem Schlusswort.
Sportfreunde Eisbachtal: Heinz, Bulut (60. Jo. Hannappel), Hundhammer, Kleinmann, Schräder, Zabel, M. Hannappel, Kögler (65. Ernet), Reitz, Schuth, Fuchs (74. Reitz). TH
