FV Rot-Weiß Erpel
E-Jugend im Pokal ausgeschieden
Erpel. Personell neu aufgestellt und voll motiviert reiste man zum Kreispokalspiel nach Rheinbrohl. Der FV Rot-Weiß Erpel startete stark und erlief sich so manche Möglichkeit. Jedoch spielte der FV Rheinbrohl munter mit und so kam es in der 4. Minute zu einer steilen Vorlage vor dem Erpeler Tor. Trotz des engagierten Rettungsversuches von Anton Klein war das 1:0 für Rheinbrohl nicht zu verhindern.
Um diesen Rückstand wieder auszugleichen, erhöhten die Jungs den Druck. So stand Levi Gerhards plötzlich frei vorm Tor und zog aus 15 Metern ab. Der Ball, noch leicht abgefälscht, stoppte erst im gegnerischen Netz. Das 1:1 hielt bis zur Halbzeit, da die vielen Torchancen von beiden Seiten nicht genutzt werden konnten oder das Aluminium einen Führungstreffer verhinderte. In der zweiten Hälfte nahm das Spiel an Schnelligkeit zu, so dass viele Spieler an ihre Grenzen stießen. Die Kraft und somit auch die Konzentration ließ bei beiden Mannschaften nach und so blieb es trotz mehrfacher Auswechslungen beim 1:1 nach wirklich spannenden 50 Minuten. Das Siebenmeterschießen war somit unumgänglich. Ein ganz starker Jannik Quadflieg im Tor kam an fast alle Schüsse ran, jedoch landeten die Bälle irgendwie dennoch im Netz. Die Nerven mancher Schützen aus Rheinbrohl und Erpel hielten dem Druck nicht Stand und somit verfehlte so mancher Schuss das Tor. So ist es besonders frustrierend, wenn der Torhüter schon überwunden wurde, aber der Ball den Pfosten trifft. So wie bei Marcel Höse. Die Schützin des FV Rheinbrohl platzierte ihren Siebenmeter so präzise, dass Jannik zwar noch an den Ball kam, diesen jedoch nicht weit genug umlenken konnte. Trotz des starken Spieles unserer E-Junioren platzte der Traum vom Pokal bitter und enttäuschend im Siebenmeterschießen. Jedoch macht das erste Auftreten der jungen Rot-Weißen Mut und Freude auf die Quali-Runde.
Für den FV Rot-Weiß Erpel spielen: Tor: Yannik Quadflieg (C), Abwehr: Premtim Ahmeti, Matti Dietzmann, Marcel Höse, Onur Özünlü, Mittelfeld: Levi Gerhards, Lasse Frings, Anton Klein, Mats Kotthoff, Thomas Bensch, Sturm: Bedirhan Koyuncu.
