2. Bundesliga TTC Zugbrücke Grenzau II - Spielvorschau
Ein Unentschieden wäre erneut eine Überraschung
Am Samstag, 11. Februar TSV Bad Königshofen - TTC Zugbrücke Grenzau
Grenzau. Schwere Auswärtsfahrt für die Reserve des TTC Zugbrücke Grenzau: Das Schlusslicht der 2. Bundesliga reist am Samstag, 11. Februar, zum Tabellenzweiten TSV Bad Königshofen. Die Brexbachtaler haben jedoch sehr gute Erinnerungen an das Hinspiel, als man dem Favoriten einen Punkt abknöpfen konnte. Das Rückspiel in der Dreifachturnhalle in Bad Königshofen beginnt um 19 Uhr. Ein Punktgewinn gegen den hohen Favoriten - und doch fühlte sich das an wie ein verlorener Punkt, weil der TTC Anfang November Bad Königshofen bereits am Rande einer Niederlage hatte. Die Gäste waren ohne die Japaner Mizuki Oikawa (Bilanz 3:1) und Kazuhiro Yoshimura (10:2) in den rheinischen Westerwald angereist. Grenzau führte zwischenzeitlich mit 5:2, konnte den Sieg aber nicht ins Ziel bringen. Mit drei Einzelsiegen am Stück glich der Gast noch aus und entführte einen Zähler aus der Zugbrückenhalle. Dem Unentschieden in Grenzau ließ Bad Königshofen souveräne 6:1-Erfolge in Passau und gegen Hilpoltstein folgen. Beim bisher einzigen Einsatz in der 2. Bundesliga im Jahr 2017 gab es in heimischer Halle ein 5:5 gegen Saarbrücken II. Der TSV ist aktuell Tabellenzweiter mit drei (Plus)Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Jülich. Allerdings hat Bad Königshofen auch zwei Spiele weniger ausgetragen als der Konkurrent und könnte mit zwei Erfolgen die Tabellenführung übernehmen. „Wenn man sich die Konstellation in der Tabelle anschaut, dann ist eigentlich schon vor dem Spiel klar, wer gewinnen sollte“, sagt Jörg Schlichter, der mit der TTC-Reserve derzeit am Ende der Tabelle steht. „Aber wir haben schon im Hinspiel gezeigt, dass wir auch überraschen können. Es wäre doch klasse, wenn uns ein ähnliches Ergebnis nun auch im Rückspiel gelingt. Wenngleich man ehrlich sein muss: Ein Unentschieden wäre erneut eine Überraschung.“ Neben einem starken japanischen Spieler - derzeit stehen drei Asiaten im Kader von Bad Königshofen, einer darf am Spieltag
eingesetzt werden - setzt man beim TSV vor allem auf Kilian Ort (Bilanz 14:4), der mittlerweile auch der deutschen Nationalmannschaft angehört. Bad Königshofen ist amtierender Meister der 2. Bundesliga, hatte aber aus finanziellen Gründen auf einen Aufstieg in die Tischtennis-Bundesliga verzichtet. „In dieser Saison hat man jedoch schon angekündigt, bei sportlicher Qualifikation wohl den Sprung zu wagen. Auch, um Kilian Ort zu ermöglichen, bei dem Verein, der ihn aufgebaut und gefördert hat, Bundesliga zu spielen.“ Mit Blick auf das eigene Team ist Schlichter zuversichtlich, dass man in Bad Königshofen eine gute Leistung abrufen kann.
„Alberto Mino hat bisher eine sehr starke Saison gespielt und wird nach einem schwächeren Spiel zuletzt ganz sicher wieder zu seiner Form finden. Ich selbst bin in der Rückrunde in der Regel immer besser drauf als in der Hinrunde. Maikel Sauer hat sich ebenfalls deutlich gesteigert. Lediglich Luka Fucec läuft momentan ein wenig seiner Form hinterher und ist nicht zufrieden. Aber auch er wird sich wieder steigern können.“
