Lokalsport | 02.05.2016

JSG Bendorf/Vallendar D1-Jugend

„Ein absolut unverdientes Ende“

TuS Weibern - JSG Bendorf/Vallendar D1 24:23, Halbzeit 12:12.

Lediglich moralischer Sieger: Die D1-Jungs der JSG. privat

Bendorf. Eine Klassebegegnung beider Teams mit einem absolut unverdienten Ende, dazu später mehr, für unsere D1 beim Tabellenzweiten in der Vordereifel. Es war schon beeindruckend was beide Kontrahenten, es handelt sich um eine D- Jugend, handballerisch auf das Parkett legten. Kampfeswillen, Einsatz und Ehrgeiz von beiden Seitengezeigt. Sehr zur Freude der anwesenden Fans. Auf der einen Seite, Tus Weibern, eine Spieltaktik vorwiegend zugeschnitten auf ihren Goalgetter Moritz Reuter, der alleine dreizehn Tore erzielte, auf der Seite derJSG eine sehr gute mannschaftliche Geschlossenheit mit Druck nach vorne und richtig konsequent in der Abwehr. Dass man den vorab erwähnten Spieler, der von der Statur und Dynamik fast B-Jugend-Format bietet, nicht ausschalten kann dürfte jedem klar sein. Nochmals erwähnt, insgesamt ein tolles und ansehnliches Spiel auf beiden Seiten. Keiner konnte sich entscheidend absetzen, die Führung wechselte ständig. Da war was drin für die JSG, dementsprechend der vorbildliche Einsatz. Das war vielleicht beste Saisonspiel, was allerdings schwer zu beurteilen ist. Richtig Morgenluft witterten die Jungs zirka sieben Minuten vor dem Ende bei zwei Toren Vorsprung (18:20) und Ballbesitz. Aber ein Handballspiel ist kein Wunschkonzert und ab hier kam die Pfeife eines Weiberner Betreuers, der den Part des Schiris übernommen hatte, ins Spiel. Die Jungs der JSG hatten keine Chance mehr auch nur einen einzigen Punkt aus der Eifel zu entführen. Mehr dazu auszuführen würde keinen Sinn machen. Fazit: Die D1 ist der moralische Sieger, ein Punkt wäre objektiv korrekt gewesen, zwei Punkte vielleicht aufgrund der mannschaftlicheren Geschlossenheit. Nun geht es am Samstag, den 7.5.16 zum letzten Saisonspiel als Heimspiel in der Sporthalle Vallendar, Anwurf 14.30 Uhr.

Es spielten und kämpften:

David Bode(1), Marco Brügel(1), Fynn Corcilius(6), Lennart Euler(1),Nils Frisch(TW), Tim Hemmerle(5), Max Schleier, Paul Schleier(4), Simon Schneider(2), Matthias Schumann(TW),Linus Stritzke, Johannes Zimmermann(3).

Lediglich moralischer Sieger: Die D1-Jungs der JSG. Foto: privat

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