SpVgg Burgbrohl, zweite Mannschaft
Ein höherer Sieg war möglich
Burgbrohl. Im zweiten Spiel der Saison konnte die zweite Mannschaft der SpVgg Burgbrohl gegen die Reserve der SG Wehr/Rieden/Volkesfeld mit 2:0 (1:0) gewinnen. Von Anfang an ließ der Gastgeber den Ball und somit den Gegner laufen. Dies wurde sehr früh nach einem guten Doppelpass im Strafraum zwischen Danko Simic und Kapitän Peter Schmitt belohnt. Simic legte den Ball auf den Elfmeterpunkt zurück, Schmitt schon überlegt ein. Die spielerische Überlegenheit führte nach zehn Minuten zu einer weiteren guten Chance, als Christian Damiani nur knapp das Tor verfehlte.
Ein Freistoß in der 25. Minute flog haarscharf am rechten oberen Eck vorbei. Kurz darauf herrschte Chaos im gegnerischen Strafraum. Nach einer Ecke schoss ein Burgbrohler aufs Tor, doch der Versuch wurde abgefälscht. Das Spielgerät flog Schmitt vor die Füße. Der wollte seine zweite Chance ebenfalls nutzen, aber hatte ein wenig Pech.
So landete sein Schuss am Innenpfosten, rollte die Linie entlang gegen den anderen Pfosten und sprang zurück in den Strafraum, wo ihn der Wehrer Torwart unter sich begraben konnte. So blieb es bis zur Pause beim 1:0.
In der zweiten Hälfte waren die Gäste dann etwas bissiger, konnten sich aber trotzdem keine Chancen herausspielen. In der 59. Minute freute sich die SpVgg-Reserve über das 2:0, als ein Freistoß scharf in den Strafraum getreten und von einem gegnerischen Abwehrspieler unhaltbar ins eigene Tor geköpft wurde.
Etwa 15 Minuten später hatte Cem Acer die Chance zum 3:0, scheiterte aber am Torwart. Kurz darauf setzte sich Metin Acer auf der rechten Seite durch und legte den Ball vor dem Tor quer. Dort kam erneut Schmitt angerauscht und vergab diese 100-prozentige Chance, weil er den Ball nicht richtig traf. So endete das Spiel mit einem 2:0.
„Es war eine deutliche Leistungssteigerung zu sehen. Zu kritisieren gab es heute nur die Chancenverwertung und die Tatsache, dass in den letzten Minuten der Partie alle Stürmer sein wollten und ihre Defensivarbeit vernachlässigt haben“, so das Trainergespann um Celil Akpolat und Christian Gamroth.
