Lokalsport | 29.10.2019

TuS Weibern - Handball - Damen

Ein intensives und hitziges Derby

TuS Weibern - Welling 24:25 (11:9)

Weibern. Die rund 200 Zuschauer in der Robert-Wolff-Halle sahen ein intensives und hitziges Derby zwischen dem Aufsteiger aus Weibern und dem amtierenden Rheinlandmeister aus Welling. Dabei waren die Damen aus Weibern die spielerisch bessere Mannschaft, mussten sich aber leider unglücklich und auch ein wenig unverdient am Ende mit 24:25 (11:9) geschlagen geben. „Welling war die letzten fünf Minuten der Spielzeit einfach cleverer“, bilanzierte Trainerin Mela Mannebach. Aber zunächst von Beginn an: Die Gastgeberinnen starteten stark in die Partie und konnten in der siebten Minute mit 5:2 in Führung gehen. Angetrieben durch die lautstark unterstützenden Zuschauer ließ man auch im Laufe der Spielzeit nicht nach, über ein 9:5 und 10:6 wechselte man die Seiten jedoch lediglich mit einer 11:9-Führung. „Es war uns bewusst, dass Welling in Halbzeit zwei nochmals eine Schippe drauf legen muss und wird, aber wir haben den Kampf angenommen und wollten unbedingt die zwei Punkte Zuhause behalten“, fasste Mannebach die Halbzeitansprache zusammen. In der 34. Minute könnten die Gäste aus Welling bei einem Stand von 11:12 zum ersten Mal der Partie in Führung gehen. Auch in der Abwehr probierten die Gäste nun mit der Manndeckung gegen Bina Jöhnk eine neue Variante aus. Doch auch hier konnte vor allem Anne Bininda die dadurch aufkommenden größeren Lücken nutzen und die Weiberner Damen mit 22:19 (49. Minute) weiter in Front halten. Die spannende Schlussphase war somit eingeläutet. Die erneute Abwehrumstellung des Wellinger Trainergespanns auf eine defensive 5:1-Deckung war in dieser Phase wohl ausschlaggebend für den späteren Sieg der Gäste. In der 54. Minute konnten diese bei einem Stand von 23:23 ausgleichen und anschließend zum erst zweiten Mal der Partie mit 23:24 in Führung gehen. In der letzten Minute sollte es nochmals hitzig und vor allem undurchsichtig werden. Bei einem Stand von 24:25 und Ballbesitz für Welling führten diese einen Freiwurf aus. Während der Schiedsrichter anschließend allerdings ab- und Freiwurf für die Weiberner Damen pfiff, warf die Gästespielerin den Ball trotzdem aufs Tor, anstelle ihn unmittelbar abzulegen. Das Regelwerk sieht hierbei – aufgrund der letzten 30 Sekunden – unter anderem einen 7 m für die gegnerische Mannschaft, also für Weibern, vor. Dies wollte der Unparteiische auch zunächst pfeifen, entschied im Anschluss jedoch lediglich auf einen Freiwurf für die Gastgeberinnen, der aufgrund der nur noch zwei übrig gebliebenen Sekunden keinen Erfolg mehr versprach. Eine Ansetzung von zwei Schiedsrichtern wäre bei solch einem Derby sinnvoll und eigentlich unabdingbar gewesen.

Der Aufsteiger aus Weibern war über die meiste Zeit der Partie die spielerisch bessere Mannschaft und hat mit der gezeigten Leistung vor allem Werbung für den Damenhandball in Weibern gemacht.

Es spielten: Tor: Lau, Caspers, Durwen; Feld: Bininda (6), Jöhnk (6/1), Bröhl (4), Klapperich (2), Buhr (2), Berresheim (2), Bell (1), Nett (1), Schäfer und Maxein.

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2025
Dienstleistungen
Wir helfen im Trauerfall
Rund ums Haus
Gläser
10 Jahre HSH Heizung Sanitär Herschbach in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Symbolbi.d  Foto: pixabay.com
1228

Die wohl meistgestellte Mülltonnen-Frage:

Der Griff zur Straße oder zum Haus?

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Kaum ein Thema sorgt rund um die Abfallentsorgung für so viele Diskussionen wie die richtige Ausrichtung der Abfallbehälter. Muss der Griff nun zur Straße zeigen oder doch lieber zum Haus? Die Antwort ist einfach: Am besten mit dem Griff zur Straße.

Weiterlesen