HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler
Ein perfektes Wochenende für die Reserve
HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler II - TuS GW Mendig II 16:16 (9:7). Gleich zweimal an diesem Wochenende musste die Reserve der HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler vor heimischem Publikum antreten. Am Samstag kam mit der zweiten Garde des TuS Grün-Weiß Mendig ein durchaus bezwingbarer Gegner in die Halle nach Sinzig, zumal die Gäste nicht auf ihren kompletten Kader zurückgreifen konnten. Die ersten Minuten waren gespickt von zahlreichen technischen Fehlern und Fehlversuchen auf beiden Seiten. Dennoch erarbeiteten sich die Mannen von Rhein und Ahr einen leichten Vorteil (4:0) und erlaubten Mendig erst in der zehnten Minute ihren ersten Treffer. Mit diesem Tor kamen die Gäste besser ins Spiel und konnten sich bis zur Pause wieder in Schlagdistanz bringen. Nicht zuletzt profitierten sie dabei auch weiterhin von den vielen Fehlern der Heimmannschaft.
Nach Wiederanpfiff das gleiche Bild: Die HSG verspielte reihenweise ihre Angriffe, konnte aber letztlich dank der stabilen Abwehr um den gut aufgelegten Torhüter Lutz Nicolay wie in den ersten 30 Minuten die Gäste auf Distanz halten. Erst Mitte der zweiten Hälfte schaffte Mendig das Ausgleichstor zum 13:13. Damit stand das Spiel auf des Messers Schneide, beide Teams wollten den Sieg. Beim Stand von 16:16 - es waren noch wenige Sekunden zu spielen - kam es zu für das gesamte Spiel symptomatischen Situationen. Bei Ballbesitz hatte die HSG sogar die Chance, alles klar zu machen. Ein Fehlpass führte zum Ballbesitz für die Gäste. Der Mendiger Spieler, auch mit der Chance, alles klar zu machen, verwarf den sicheren Ball. Damit wurde die Punkteteilung den Leistungen beider Mannschaften gerecht, an der Tabellenreihenfolge der Kreisklasse änderte sich dadurch nichts.
Für die HSG spielten: Nicolay (Tor), Willers (6), Hogen (3), Poschbeck (2), Rosenbaum (2), Bauch (1), Frommann (1), Hasenberg (1), Peltner, Zedler.
HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler II - HSG Westerwald II 29:22 (14:12). Im Nachholspiel nur 21 Stunden später hatte es die Reserve der HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler mit dem bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer HSG Westerwald II zu tun. Noch das Spiel vom Vortag in den Knochen und wieder in Unterbesetzung, rechnete keiner so wirklich mit einer Chance gegen die Reserve der HSG Westerwald, die mit einem Sieg sogar vorzeitig Meister der Kreisliga werden konnte. Aber bereits die ersten Minuten zeigten deutlich, dass die Mannen von Rhein und Ahr das Feld keinesfalls kampflos räumen wollten. Im Gegenteil: Verglichen mit der Begegnung vom Vortag spielte die Heimmannschaft mit voller Konzentration in Angriff und Abwehr und erarbeitete sich klare Torchancen, die auch meistens zum Erfolg führten. Dennoch dauerte es bis zur 20. Minute (9:9), ehe die Gastgeber erstmals eine Zwei-Tore-Führung erzielten und diese bis zur Pause halten konnten.
Im zweiten Abschnitt war die Marschrichtung für die Heimmannschaft klar: den Vorsprung halten und vielleicht noch ausbauen, um die Gäste in Zugzwang zu bringen und zu Fehlern verleiten. Und diese Ansage des Trainers in der Kabine wurde konsequent durchgesetzt, über ein 17:14 ging es schnell Richtung 21:17. Damit war der Bann gebrochen, Westerwald II schaffte in der Folgezeit nur wenige klare Torchancen und machte dafür umso mehr technische Fehler, die von der Heimmannschaft gnadenlos mit Tempogegenstößen bestraft wurden. In der Endphase der Partie resignierten die Gäste aus dem Westerwald, sodass mit sieben Toren Unterschied sogar noch ein deutlicher Sieg herausgespielt werden konnte.
Für die HSG spielten: Nicolay, Poschbeck (Tor), Rosenbaum (9), Frommann (5), Willers (5), Bauch (4), Becker (3), Hogen (2), Peltner (1), Hasenberg, Zedler.
3:1 Punkten aus zwei Spielen, den dritten Tabellenplatz gefestigt: unterm Strich ein fast perfektes Wochenende für die Reserve der HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler. Nicht zu toppen? Von wegen: Die Zuschauer und Spieler in der Halle hatten zusätzlich das Vergnügen, in der Pause einen Show-Auftritt der „Funtastics“, der Cheerleader-Gruppe des TuS-Ahrweiler, unter der Leitung von Alexandra Weber mitzuerleben. Ein nahezu perfektes Wochenende eben.
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