Bitburger Fußball-Rheinlandpokal
Ein spannender Pokalkampf auf dem Kaiserberg
VfB Linz – SV Windhagen 2:1 (1:1)
Linz. In der zweiten Runde des Bitburger Fußball-Rheinlandpokals setzte sich der VfB Linz nach einem spannenden Pokalkampf gegen den Rheinlandligisten SV Windhagen verdient mit 2:1 (1:1) durch. „Beide Mannschaften wollen den mit Sicherheit zahlreichen Zuschauern sicherlich einen echten Pokalhit liefern. Es wird ein schönes Spiel geben. Wir müssen versuchen, solange wie möglich die Partie offen zu gestalten und unsere Chancen konsequent nutzen“, hatte der Linzer Trainer Paul Becker im Vorfeld angekündigt.
Seine Voraussage bewahrheitete sich: 300 Zuschauer erlebten von Anfang an ein aufregendes Derby mit spannenden Strafraumszenen hüben wie drüben. Von einem Klassenunterschied war nichts zu sehen. Das junge Linzer Bezirksligateam bot dem Rheinlandligaaufsteiger Windhagen über 90 Minuten spielerisch wie auch läuferisch selbstbewusst Paroli und hatte am Ende die Nase knapp vorn.
Den besseren Start erwischten die Gäste nach einer Viertelstunde, als Roman Borschel eine schöne Kombination zum 0:1 abschloss. Die Antwort der Platzherren ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Eckball war Benedikt Joch zur Stelle und nickte den Ball zum 1:1-Ausgleich ein.
Zweite Halbzeit
Nach dem Wechsel boten beide Teams weiterhin ansprechenden Fußball. Richtig turbulent wurde es noch einmal in den Schlussminuten. Als alle Beteiligten auf dem Kaiserberg schon mit einer Verlängerung rechneten, tauchten die Gastgeber noch einmal gefährlich vor dem SVW-Kasten auf und das mit Erfolg. Andreas Schuht lief alleine auf den Gästekeeper Thomas Jungbluth zu, der zunächst abwehrte, dann aber gegen den Nachschuss von Schuhts Mannschaftskollegen Mario Seitz (90.+2) machtlos war. Riesenjubel auf dem Kaiserberg, die ehrgeizigen VfB-Youngsters hatten den höherklassigen Lokalrivalen mit einem 2:1-Sieg aus dem Pokal geworfen. VfB-Trainer Becker hatte mit der Einwechslung von Seitz ein glückliches Händchen bewiesen.
„Das war Rheinlandliganiveau von beiden Teams. Wir haben alles gegeben, aber Linz hat mitgehalten. In der zweiten Halbzeit haben dann beide Mannschaften einen Gang zurückgeschaltet. Das Spiel hat Spaß gemacht“, unterstrich der Windhagener Trainer Martin Lorenzini trotz des Ausscheidens seiner Elf.
VfB Linz: S. Seitz, Lacher, Becker, Schuht, Fiebiger (75. Tolaj), Friese, Kizilkan, Joch, Kastert, Kuqi (62. M. Seitz), Kyrion.
SV Windhagen: Schmitz (20. Jungbluth), Glos, Krist, Zent, Alt, Blumenthal, Klos, Borschel, Brandt, Akcakoca, Özmen (75. Penku).
Schiedsrichter: Fabian Schneider (Grafschaft).
Zuschauer: 300.
Torfolge: 0:1 Roman Borschel (15.), 1:1 Benedikt Joch (22.), 2:1 Mario Seitz (90.+2). LS
