Lokalsport | 27.03.2019

SG Ollheim-Straßfeld - 1. Damen

Eine gute 1. Halbzeit reichte nicht aus

SG Ollheim-Straßfeld gg. HC Gelpe/Strombach II 26:34 (12:13)

Ollheim/Straßfeld. Im vorletzten Heimspiel der laufenden Verbandsliga-Saison empfing die Damenmannschaft den Tabellendritten HC Gelpe/Strombach II in der heimischen Sporthalle am Höhenring 101 in Heimerzheim.

Auch wenn der HC II als klarer Favorit in diese Partie ging und SGO-Trainer Dirk Kowalke, krankheitsbedingt auf Celina Traub verzichten musste, wollten die SGO Damen selbstbewusst auftreten und versuchen für eine Überraschung zu sorgen.

Allerdings waren die Gastgeberinnen in den ersten fünf Minuten der Partie noch nicht richtig wach und lagen schnell mit 0:3 und 1:4 zurück. Das zwang SGO-Trainer Dirk Kowalke schon nach sechs Minuten zu seiner ersten Auszeit. Diese zeigte Wirkung, denn in der Folge kämpften sich die „Bad Cats“ ins Spiel zurück und drehten den Rückstand in den folgenden fünf Minuten durch einen 5:0-Lauf in eine 6:4-Führung. Diese hatte bis zur 15. Minute Bestand, ehe die Gäste beim Stand von 9:7 wieder besser ins Spiel kamen und mit drei Toren in Folge selbst wieder mit 9:10 in Führung gehen konnten. Bei dieser knappen Führung des HC II, blieb es bis zur Halbzeitpause, sodass beim Stand von 12:13 die Seiten gewechselt wurden.

In der Pause zeigte sich SGO-Trainer Dirk Kowalke durchaus zufrieden, denn seine Mannschaft hatte nach der schwachen Anfangsphase eine gute Reaktion gezeigt. Dennoch haderte er mit der hohen Fehlerzahl seines Teams, denn mit dem HC II hat man in der 1. Halbzeit durchaus auf Augenhöhe agiert.

Dementsprechend optimistisch startete man in die 2. Halbzeit, doch wie schon zu Beginn der 1. Hälfte, gelang den Gästen der bessere Start, die schnell wieder auf 12:15 erhöhten. Zwar verkürzten die Gastgeberinnen in der 35. Minute wieder auf 13:15, doch in den darauf folgenden zehn Minuten gelang den SGO Damen kein einziges Tor mehr. Diese Schwächephase nutzte der HC II aus, um sich mit sechs Toren in Folge vorentscheidend auf 13:21 abzusetzen. Einzig und allein Torhüterin Csilla Richter war es zu verdanken, dass der Rückstand in dieser Phase nicht noch größer war. Erst in der 45. Minute verkürzten die SGO Damen mit zwei Treffern wieder auf 15:21, doch eine mögliche Aufholjagd blieb aus. Daran änderten auch einige gute Paraden von der inzwischen eingewechselten Julia Brock im Tor nichts mehr, denn die Gäste hielten die SGO Damen bis zum Schlusspfiff auf Distanz und gewannen letztendlich deutlich und verdient mit 26:34.

Sichtlich enttäuscht war SGO-Trainer Dirk Kowalke nach dem Spiel: ,,Leider hat es meine Mannschaft nicht geschafft sich für die gute 1. Halbzeit zu belohnen. Wir haben, insbesondere in der 2. Halbzeit zu viele Fehler gemacht, die die Gäste konsequent ausgenutzt haben. Wie schon in den letzten Spielen, hatten wir in der 2. Halbzeit eine zehnminütige Schwächephase, in der wir kein einziges Tor geworfen haben. Vielleicht gehen meinen Spielerinnen mit dem nahenden Saisonende allmählich die Kräfte aus, was natürlich auch unserem kleinen Kader geschuldet ist. Nichtsdestotrotz sollten wir versuchen, die letzten beiden Saisonspiele noch möglichst erfolgreich zu gestalten“.

Tore und Aufstellung der SGO Damen: C. Richter (TW), J. Brock (TW), A. Schielke (6), P. Frisch (5/3), A. Freischem (2), K. Schielke (1), A. Milden (1), J. Martens (1), M. Frisch (1) und K. Breuer (1).

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