Lokalsport | 08.05.2019

Linzer startet in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring

„Eines der besten Rennen meiner Karriere“

Moritz Kranz konnte sich als Doppelstarter über zwei Klassensiege und gute Gesamtplatzierungen freuen

Mit dem Porsche Cayman fuhren Moritz Kranz und sein Teamkollege, Nico Menzel aus Kelberg, auf den zwölften Gesamtrang. Fotos: DEB

Nürburgring/Linz. Der 61. ADAC ACAS H&R Cup war das dritte Saisonrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft, der größten Breitensportrennserie der Welt. Fast 460 Rennfahrer aus der ganzen Welt mit ihren 193 Rennwagen stellten sich der Herausforderung Nürburgring-Nordschleife. Die Crème de la Crème an Toppiloten aus der DTM, der WEC, Le-Mans-Sieger und Asse aus der GT3-Langstreckenszene waren beim dritten Lauf der VLN am Start, um Punkte für die Meisterschaft zu sammeln, aber auch um im Hinblick auf den Saisonhöhepunkt, das 24-Stunden-Rennen, zu testen und Daten zu gewinnen. Teams wie Rowe, Schnitzer, Manthey, Falken, Phoenix oder auch Get Speed, um nur einige zu nennen, waren vor Ort, um das Vierstundenrennen auf der längsten und schwierigsten Rennstrecke der Welt zu bestreiten.

Gute Ausgangsposition

Mühlner Motorsport um Teamchef Berhard Mühlner war mit drei Rennwagen in der Eifel am Start. In der Klasse Cup 2 griff auch wieder der Linzer Moritz Kranz ins Lenkrad, um mit seinen Fahrerkollegen Marcel Hoppe aus Lennestadt und Joern Schmidt-Staade aus Düsseldorf auf dem fast 500 PS starken Porsche 911 GT3 Cup um den Sieg in der Klasse zu kämpfen. Im Qualifying, bei dem noch dichter Nebel über der Strecke hing, fuhr man auf den 35. Gesamtrang und ließ deutlich stärkere Fahrzeuge hinter sich, also eine gute Ausgangsposition für das spätere Rennen. Auf einem Porsche 718 Cayman GT4 CS startete Kranz, der Doppelchampion des Vorjahres, ebenfalls für Mühlner Motorsport und belegte mit seinem schnellen Fahrerkollegen Nico Menzel aus Kelberg einen ausgezeichneten 34. Platz im Qualifying und damit Rang 1 in der mit zwölf Fahrzeugen besetzten Klasse. „Natürlich sind wir zufrieden mit der Ausgangsposition für das Rennen, aber das muss ja noch gefahren werden, und die Voraussage vom Wetterdienst ist Regen während des ganzen Rennens, doch den wünsche ich mir, da hab ich gute Chancen, weit nach vorne zu kommen.“ Und Kranz ist ein Regenspezialist auf der Nordschleife, das hat er schon mehrmals bewiesen.

187 Tourenwagen und GT Boliden nahmen das Rennen in der „Grünen Hölle“ auf, und pünktlich zum Rennbeginn fing es an zu regnen und das bis einige Runden vor Schluss. Viele Favoriten fielen dem Wetter zum Opfer, crashten ihre Fahrzeuge oder wurden von der Konkurrenz von der nassen Piste gedrückt.

Kranz und seine Fahrerkollegen ließen sich davon nicht beeindrucken und fuhren ein Rennen, als gäbe es kein Morgen. Der Linzer machte in der Anfangsphase Runde um Runde Boden gut und ließ sogar die 550 PS starken GT3-Boliden hinter sich vom Schlage eines Audi R8 oder Aston Martin. Der Champion der vergangenen Saison fuhr sensationell und arbeitete sich immer weiter nach vorne.

Dieser Einsatz wurde nach vier Stunden Renndauer belohnt mit Platz 1 in der Klasse Cup 3 mit dem Porsche Cayman und dem sensationellen zwölften Gesamtplatz im Rennen, eine tolle Leistung des Linzers, die er mit dem 14. Gesamtrang im Rennen und dem Klassensieg im 911er Porsche krönte.

„Ich mag Regen im Rennen“

„Das heutige Rennen war eins meiner allerbesten in der VLN und meiner Karriere. Wir haben viele GT3-Rennwagen überholt und uns nach vorne gekämpft, es waren keine einfachen Bedingungen, aber ich mag den Regen im Rennen, da konnte ich zeigen, was mit dem Porsche alles möglich ist. Es war ein supergeiles Rennen, und es werden heute noch einige Bierchen getrunken und mit dem Team, das wieder hervorragende Arbeit geleistet hat, gefeiert. Jetzt freuen wir uns alle auf das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, ein Highlight im Rennkalender 2019“, so ein glücklicher Moritz Kranz. DEB

Ein strahlender Moritz Kranz nach dem Rennen.

Ein strahlender Moritz Kranz nach dem Rennen.

Mit dem Porsche Cayman fuhren Moritz Kranz und sein Teamkollege, Nico Menzel aus Kelberg, auf den zwölften Gesamtrang. Fotos: DEB

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