Der Kanuverband ehrt seine Langstreckenpaddler
Einmal wie um die Welt
Klaus Marx vom WSV Remagen geehrt
Remagen. Der Erdumfang beträgt ca. 40.000 km. Das ist allgemein bekannt. Im Langdistanzpaddeln gilt es als eine besondere Herausforderung, einmal den Erdumfang nachgewiesenermaßen mit dem Kajak, ausschließlich mit Muskelkraft zurückzulegen. Die Auszeichnung, die der Deutsche Kanuverband für diese Leistung verliehen hat, trägt die passende Bezeichnung „Globus“. Als frischgebackener Globuspaddler wurde im Rahmen des KVR-Kanutages 2023 Klaus Marx vom WSV Remagen geehrt. Wichtig sei neben Durchhaltevermögen auch ein schnelles Boot, so Marx. „40.000 km mit dem Kajak sind keine Kleinigkeit, man muss über Jahre hinweg kontinuierlich am Ball bzw. am Globus bleiben.“ Rund 50 Jahre hat der 66-jährige Rheinländer gebraucht, um die Kilometer zu sammeln. „Es gibt Jahre, in denen kommt nichts zustande, in anderen Jahren muss man dafür um so mehr fahren“.
Bekannteste Vertreterin in diesem sportlichen Genre des Langstreckenpaddelns ist übrigens Freya Hoffmeister. Die Hüsumerin sorgte mit ihren spektakulären Umrundungen von Australien (17000 km) und Südamerika (22000 km) für Aufsehen.
