Lokalsport | 16.03.2018

GSV und FSG planen gemeinsame Zukunft

Erweiterte Spielgemeinschaft: Auf die Jugend folgen die Senioren

Grafschaft. Nach dem erfolgreichen Zusammenschluss der Fußball-Jugendabteilungen der gesamten Grafschaft im vergangenen Jahr zur Jugendspielgemeinschaft (JSG) Grafschaft) soll bereits zur kommenden Saison 2018/2019 der nächste logische Schritt erfolgen: Auch im Seniorenfußball wird der Zusammenschluss zu einer Spielgemeinschaft (SG) angestrebt.

Auch im Erwachsenenalter gemeinsame Fußballperspektive

Aus Sicht der beteiligten Vereine ist es nur konsequent und vernünftig, den Jugendlichen auch im Erwachsenenalter eine gemeinsame Fußballperspektive anbieten zu können. Es kann nicht Sinn und Zweck der JSG Grafschaft sein, viel Energie in die fußballerische Ausbildung der Kinder und Jugendlichen zu stecken, damit sie anschließend zu höherklassig spielenden Mannschaften in der näheren Umgebung wechseln. Auf Basis einer gemeinsamen und daher breiten Spielerdecke ist es Ziel der SG, dauerhaft leistungsstarke Mannschaften mit ansprechenden sportlichen Ambitionen aufzubieten, um wieder höherklassigen Fußball auf der Grafschaft anzubieten. Dies wird es auch erleichtern, talentierte Jugendliche im Verein zu halten oder neue Spieler für den Verein zu gewinnen.

Die aufgeführten Gründe sowie die überaus positiven und die allgemeinen Erwartungen übersteigenden Erfahrungen im Jugendbereich haben die Vorstände der Grafschafter Vereine (Sportfreunde Bengen, Birresdorfer SC, VfB Lantershofen und Grafschafter SV) bewogen, ihre Zusammenarbeit künftig auch auf den Seniorenbereich auszudehnen (der SV Leimersdorf wird sich nicht an der neuen SG beteiligen). Dass sich nicht alle Mitglieder und Fans damit identifizieren können oder anderer Meinung sind, liegt in der Natur der Sache. Doch die Vorstände bitten alle Kritiker, zu versuchen, dies objektiv zu betrachten und dieses Projekt zu unterstützen. Gerne stehen die Vorstände auch für persönliche Gespräche zur Verfügung. Als Beispiel für die gute Entwicklung in der Grafschaft sei noch einmal die JSG erwähnt, bei der es anfangs auch viele kritische Stimmen gegeben hat und bei der diese mittlerweile fast alle verstummt sind.

Auch wird es mit vereinten Kräften mehr Potenzial und bessere Möglichkeiten geben, damit auch weiterhin gute Vereinsarbeit auf der Grafschaft geleistet werden kann.

Die neue Präsenz der SG wird sich an die der JSG anlehnen. Die Überlegung war damals, die Farben der Gemeinde Grafschaft zu übernehmen und auch das Grafschafter Wappentier im Logo mit aufzunehmen. Die „Grafschafter SG“ wird daher in Zukunft in Gelb-Schwarz auftreten – auch eine klare Abgrenzung von den Nachbarvereinen, bei denen diese Farbkombination nicht auftritt. Und wir zeigen ganz klar, dass wir die Grafschaft repräsentieren.

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