Reit- und Fahrverein Oberbachem feiert 90-Jähriges
Festliches Jubiläum
Dank an Mitstreiter und Wegbegleiter
Wachtberg-Niederbachem. Sekt und Gratulationen gab es am Wochenende im Hotel Dahl für die Mitglieder des Reit- und Fahrvereins Oberbachem. Der 90 Jahre bestehende Verein wurde 1929 von einer Handvoll Mitgliedern gegründet und bot seinerzeit sonntägliche Reitstunden an. Heutzutage stemmen 240 Mitglieder, Aktive und Helfer hochklassige Turniere mit mehreren hundert Besuchern an einem Wochenende. Viele junge Reiterkarrieren mit späteren, teilweise internationalen Erfolgen hatten hier ihre ersten Bewährungsproben bestanden.
Ein Bergwerk war das unter dem Namen „Grube Laura“ bekannte Gelände in den Jahren zuvor gewesen. Um das Areal vollständig nutzen zu können, Reitplätze und Räume für dem wachsenden Bedarf bauen und gestalten zu können, musste vor vielen Jahren ein alter Schlot aus Bergwerkszeiten gesprengt werden. Viele Vereinsmitglieder sind seit Jahren hier aktiv und fühlen sich wohl in der Gemeinschaft. „Hier fassen auch Menschen ganz selbstverständlich mit an, die keine Mitglieder sind“, berichtete die erste weibliche Vorsitzende dešs Vereins Christian Camp. Das gute Miteinander spiegele sich auch in der Tatsache, dass man in den 90 Jahren nur neun verschiedene Vorsitzende gehabt habe. „Es gibt hier eben ein gutes Miteinander“, fand sie. Das sei vor 39 Jahren für sie und ihren Mann auch einer der ausschlaggebenden Gründe gewesen, ihre Pferde hier unterzubringen.
Im Saal des Hotels feierten mehr als hundert geladene Gäste, darunter auch die Bürgermeisterin, die die Leistung des Vereins würdigte. Freunde, Bekannte, Wegbegleiter sowie Sponsoren an den Tischen seien allesamt für den Erfolg, das Gelingen der Turniere und viele weitere Aktionen des Vereins verantwortlich, sagte Christiane Camp und dankte den Aktiven.
Auch Bürgermeisterin Renate Offergeld würdigte die Leistung des Vereins und seiner Unterstützer. Foto: Petra Reuter
Die Vorsitzende erinnerte an die Sprengung des Schlots aus Bergwerkszeiten auf dem Gelände. Foto: Petra Reuter
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