Powerboat Racingteam Moselstern
Feucht fröhlicher Saisonabschluss in Düren
Brodenbach/Düren. In Düren der letzte Lauf der Deutschen Meisterschaft, der Powerboatklassen Formel 5 und Formel 4, statt. Miserable Wetterbedingungen prägten das letzten Rennwochenende der Powerboatserien. Starke Windböen und Starkregen brachten den gewohnten Ablauf der Teams gehörig durcheinander.
Manuel Jansen (F5) startete erneut im guten Mittelfeld in den ersten Rennlauf. Der Koblenzer musste sich aber im Zweikampf um Platz 3 den Wetterbedingungen geschlagen geben. Ein Luftkissen bildete sich unter seinem Boot und er überschlug sich. Glücklicherweise blieb der Fahrer unversehrt. Dem Team gelang es, das Boot für den nächsten Tag wieder seetauglich zu machen. So konnte Manuel in der Formel 5 noch Platz 6 der Wochenendwertung erreichen. Christian Groß (F4), der in der Qualifikation Dritter wurde, hatte in den Rennläufen wieder erhebliche Startproblematiken. Nach erneuter und genauer Prüfung wurde festgestellt, dass die Batterie nicht mehr genug Spannungsleistung aufbringen konnte.
Ein Austausch der Batterie erfolgte sofort und katapultierte den Löfer im letzten Rennen von Startplatz 6 sofort auf Platz 4. Die Gesamtwertung belief sich auf Rang 5. Schlussendlich erwies sich die Deutsche Meisterschaft 2018 für das Powerboat Racingteam Moselstern als durchaus erfolgreich. Manuel Jansen erreichte in seiner ersten Saison als Formel 5–Fahrer den sechsten Platz mit 509 Punkten. Christian Groß, der bereits seine dritte Saison in der Formel 4 bestritt, erkämpfte sich in einem langen, saisonalen Auf und Ab den dritten Platz mit 1207 Punkten. Er verfehlte nur um 1,2 Sekunden den Titel des Vize-Meisters. Dennoch ging für ihn ein lang ersehntes Ziel in Erfüllung. Der Platz auf dem Podest war für ihn längst überfällig.
Mit dem Erfolg konnten die Sportler zufrieden sein. Foto: Hans-Werner Rach
