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Großes Event des Fördervereins ESV Siershahn Jugendfußball e.V

Fortuna Köln und St. Pauli in Siershahn

Hervorragend organisierter 7. Sparda-Bank Hallencup in Siershahn für U11- und U13-Teams

05.12.2017 - 09:54

Siershahn. Wenn die Jugendmannschaften ehemaliger Bundesligisten und anderer renommierter Vereine im Westerwald erscheinen, dann ist es wieder so weit: Der Förderverein ESV Siershahn Jugendfußball e.V. hat zu seinem beliebten Hallenturnier eingeladen. Logistisch und organisatorisch eine Herkules-Aufgabe für das Team um Jugendleiter Dirk Metternich, denn an zwei Tagen spielen die U11- und U13-Mannschaften jeweils in zwei Gruppen zu je sieben Mannschaften. Die Teams reisen teilweise sehr weit an, zum Beispiel aus Berlin oder aus Hamburg-St.Pauli. Dieser Umstand spricht für den guten Ruf des Turniers, die Gastgeber geben sich auch wirklich alle erdenkliche Mühe, ihren Gästen den Aufenthalt im Westerwald so angenehm wie irgend möglich zu gestalten.

Am Samstag startete das Turnier mit den Spielen der U11-Teams. In der Gruppe A, der „Autohaus Gerlach-Gruppe“ spielten: 1. FC Kaiserslautern, TSG Wieseck, JSG Unterwesterwald, SV Wehen Wiesbaden, TuS Koblenz, BC Hürth-Stotzheim und ESV Siershahn. In der Gruppe B, der „Jonas Schaltanlagenbau-Gruppe“ traten an: TSV Havelse, Fortuna Köln, Sportfreunde Siegen, SV Waldhof Mannheim, VfR Wormatia Worms, Sportfreunde Eisbachtal und EGC Wirges.

Vom ersten Anstoß an war das Bestreben der Jung-Kicker zu bemerken, dass sie teilweise unbändigen Siegeswillen mitbrachten, schließlich wollte jeder der teilnehmenden Mannschaften nach dem Finale den großes Sieger-Pokal in die Höhe recken. Entsprechend entwickelten sich in den Partien – es wurde über jeweils neun Minuten gespielt – hochinteressante, spannende Spiele. Bei allem Einsatz wurde ausnahmslos fair gespielt, deshalb hatten die beiden Schiedsrichter einen angenehmen Job zu verrichten. Den meisten Spielern war ihre technische Veranlagung anzusehen, brillante Ballführung und Tricks vom Allerfeinsten begeisterten die vielen Zuschauer auf der dichtbesetzten Tribüne. Gesunder Ehrgeiz, gepaart mit viel Spielverständnis und taktischem Verhalten, so war die Handschrift von manchem Trainer und Betreuer zu erkennen.


Spannung im U11-Finale


Die Jungs schenkten sich nichts, trotzdem mussten ja die beiden Gruppenersten und -zweiten ermittelt werden. Über Kreuz spielten im Halbfinale im ersten Spiel der Gruppensieger der Gruppe A, der TuS Koblenz, gegen den Gruppenzweiten der Gruppe B, dem SV Waldhof Mannheim. Hier behielten die „Mannen“ aus Koblenz mit 3:0 recht deutlich die Oberhand und zogen verdient ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale standen sich der Gruppenerste der Gruppe A, SC Fortuna Köln, und der Gruppenzweite der Gruppe B, die TSG Wieseck, gegenüber. Nach hart umkämpften neun Minuten setzte sich die TSG Wieseck knapp mit 1:0 durch und erreichte damit das Finale. So kam es im Spiel um Platz drei zum Kräftemessen zwischen dem SV Waldhof Mannheim und Fortuna Köln, welches die „Mannemer“ mit 2:0 für sich entscheiden konnten. Das Endspiel zwischen TuS Koblenz und der TSG Wieseck hielt, was es versprach. Beide Mannschaften kämpften verbissen um den Sieg, am Ende konnte sich TuS Koblenz knapp, aber nicht unverdient, mit 2:0 durchsetzen. Entsprechend groß war der Jubel bei den Spielern und Betreuern sowie den zahlreichen Fans, die aus Koblenz mitgereist waren.


Hohes Niveau in der U13


Am Sonntag traten die folgenden U13-Teams zu den Gruppenspielen an: In der Gruppe A, der „Itex Gaebler-Gruppe“: der Berliner SC, Darmstadt 98, FSV Frankfurt, TuS Immendorf, Eintracht Trier, Alemannia Aachen und die Sportfreunde Eisbachtal. In der Gruppe B, der „Schütz Go-Gruppe“: FC St. Pauli, SC Fortuna Köln, TuS Koblenz, Gemaa Tempelsee Offenbach, TSV Kottern, TSV Havelse und ESV Siereshahn. In den Gruppenspielen der U13-Teams ging es ähnlich wie am Vortage zu, spannende Spiele mit knappem Ausgang, technische Kabinettsstückchen, schön herausgespielte Tore, tolle Torwartparaden und faire Gesten. In der Gruppe A qualifizierten sich Darmstadt 98 als Gruppenerster und der FSV Frankfurt als Gruppenzweiter für die Halbfinale. Fortuna Köln belegte in der Gruppe B den ersten Platz, gefolgt vom FC St. Pauli als Gruppenzweiter. Im Halbfinale trafen somit der FSV Frankfurt und Fortuna Köln aufeinander, in diesem Spiel stand es nach dramatischen neun Minuten 0:0, deshalb musste ein Neunmeterschießen über den Einzug ins Finale entscheiden. Hier hatte Fortuna Köln etwas mehr „Fortune“, machte seinem Name also alle Ehre, und gewann dieses Shoot-out mit 4:2.


Duell der Ex-Bundesligisten


Nicht minder spannend verlief das zweite Halbfinale zwischen dem FC St. Pauli und Darmstadt 98. Ein Kampf auf Biegen und Brechen, den der FC St. Pauli knapp mit 1:0 für sich entscheiden konnte. So kam es dann im Finale zum Duell der Jugendmannschaften der beiden ehemaligen Bundesligisten FC St. Pauli und Darmstadt 98. Dieses Finale hielt wirklich alles, was man sich davon versprochen hatte. Es ging hin und her, jeder hätte gewinnen können. Aber auch im Finale stand der Namenspatron der Fortuna aus Köln zur Seite, denn die Fortunen gewannen knapp mit 2:1. Entsprechend groß war der Jubel bei der Mannschaft und den Fans, die die stolzen Sieger stimmungsvoll feierten. Voller Stolz konnte der Mannschaftskapitän der Fortunen die schöne Siegertrophäe in die Höhe recken. Die Lightshow verlieh der Siegerehrung eine besondere Note, unterstützt von wummender Musik für die Jungs kam ein Feeling wie in großen Hallen auf.


Neun Minuten Kampf und lang währende Freundschaften


Neben dem sportlichen Teil haben sich auch außerhalb des Spielfeldes private Beziehen angebahnt. So haben die Veranstalter die Spieler aus St. Pauli, Berlin, Kottern/Allgäu, Havelse und aus Kaiserslautern privat bei Gastfamilien untergebracht, weil sie wegen der weiten Anreise übernachten mussten. Die Betreuer, Trainer und Eltern wurden in einem Hotel in Helferskirchen versorgt.

Logistisch und organisatorisch wurde vom Team um Dirk Metternich wieder ein fantastisches Turnier auf die Beine gestellt. Ganz sicher werden wieder viele der am Wochenende angetretenen Teams auch zum 8. Sparda Hallencup 2018 antreten, denn die familiäre Atmosphäre bei diesem Turnier sucht seinesgleichen.

Auch die einheimische U11 der JSG Siershahn hat sich wacker im Konzert der Großen geschlagen, konnte sogar einen Achtungserfolg erzielen, als der TSV Havelse besiegt wurde und dem späteren Turniersieger TuS Koblenz ein 0:0 abgetrotzt wurde.

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Kommentare
juergen mueller:
Warum für eine Zukunft lernen die nicht existiert?Wenn das die allgemeine Meinung wiederspiegelt,dann wundert mich nichts mehr.Etwas in Abrede zu stellen,dessen Existenz zwar seit langem auf dem Prüfstand steht,aber lebend bereits für tot erklärt wird,das ist mehr als dümmlich und bestätigt nur die These der Faulheit beim Denken.Lernen ist der Grundstock dafür,überhaupt etwas bewirken zu können.Diverse hochgepuschte Äusserungen (zu) jugendlicher Teilnehmer,die damit zeigen wollen,dass sie anscheinend als einzige erkannt u.festgestellt haben,dass unsere Erde "brennt",gehören de Facto in den Bereich der vorgetäuschten Panikmache.Zweifel an der Begreifbarkeit dessen,was Umweltzerstörung,Klimaveränderung etc.u.ihre Folgen wirklich bedeuten,sind hier angebracht.Wer seine Freizeit mit Computerspielen, Gameboy etc. verbringt,keinen Fuß vor die Türe setzt u.mit offenen Augen durch unsere Welt geht,der ist einfach unglaubhaft
juergen mueller:
Mit Verlaub - ein Hundespielplatz gehört in einen Innenstadtteil,der keine Randlage an Wald oder Agrarfläche hat?Das ist Schwachsinn "hoch 3".Da befürchten Karthäuser unter anderem Lärmbelästigung durch Hundegebell und dann wird hier von einem Platz im Innenstadtteil gesprochen?Es gibt mit Sicherheit wesentlich geeignetere Flächen?WELCHE bitte?Wenn schon,dann bitte beim Namen nennen.Das ist Wahlkampfgeplänkel ohne Sachverstand und dem ist auch mit einem Hund auf dem Arm nicht abzuhelfen.Was in den USA seit Jahrzehnten Bestand hat,wird bei uns mal wieder totgeredet.

Sprechstunde der CDU Andernach

rudi rüpel:
Groteskes Bild der CDU Hallo Herr Hansen, wer berät sie eigentlich bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit? Wie kommt es dazu daß ihr Ortsverband sich damit brüstet, fair gehandelte Kamelle aus Afrika unters Volk zu werfen? Dies ist geradezu grotesk, wenn man bedenkt daß gerade ihre Fraktion sich lange gegen die Einführung eines Mindestlohns ausgesprochen hat. Und damit sie mich richtig verstehen, ein Mindestlohn von unter 10 euro kann nicht fair sein, solange Herr Schäuble es dem "Finanzmarkt" ermöglicht CumEx Geschäfte zu betreiben. Wo ich schonmal dabei bin, was ist mit all den "Freiwilligen" die sich um das Erscheinungsbild unserer kleinen Stadt kümmern und die dafür mit Almosen (1 euro) abgespeist werden und die Represalien zu befürchten haben wenn sie der Zwangsarbeit fern bleiben? Also tun sie mir einen großen Gefallen, werfen sie 2020 wieder fair gehandelte Kamelle aus Afrika, auch mir hängt das Wohl der Menschen dort am Herzen, nur hängen sie es nicht mehr an die große Glocke.
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