Frauen des 1. FC Rheinbach verteidigen Titel
Frauenhallenpokal des Fußballkreis Bonn im FVM
Rheinbach/Bonn. Nach dem die Frauenfußballerinnen des 1. FC Rheinbach im Jahr 2012 den Frauenhallenpokal des Fußballkreis Bonn im FVM überraschend gewonnen haben, trat das Team somit am Sonntag als Titelverteidiger zur Neuauflage des Turniers in der Sporthalle des Sportpark Bonn Nord an. Bis auf das Wort „überraschend“ änderte sich eigentlich nicht viel. Der Titel wurde verteidigt und das Team um Spielertrainerin Verena Willinek gewann das Turnier hart umkämpft, aber eben nicht mehr überraschend und durchaus verdient. Durch den Gewinn sichertet sich das Team somit eine Teilnahme in der nächsten Runde des Verbandspokal FVM. In der Gruppe A standen folgende Gegner auf dem Programm: BW Oedekoven, DJK Eintracht Geislar, SC Widdig und TB Witterschlick. Im ersten Spiel gegen Oedekoven legten die Rheinbacher Frauen die direkte Grundlage für eine erfolgreiche Gruppenphase. Das erste Tor war Karo Gawenda vorbehalten. Nach gutem Kontaktspiel vollendete sie früh zum 1:0. Es folgten zwei weitere Tore zum 3:0-Endstand. Eine Mischung aus sehenswerten Schüssen aus der zweiten Reihe, flüssigem Passspiel und Einsatzbereitschaft ließen keinen Zweifel am positiven Auftakt. Auch im zweiten Spiel gegen Widdig sowie im dritten Spiel gegen Geislar, zeigten die Frauen eine souveräne Leistung. Aufbauend auf der stark aufgelegten Verena Willinek in der Defensive bzw. im Spielaufbau kombinierten die Glasstädterinnen den Ball das ein oder andere mal sehenswert bis ins Tor. Rheinbachs Torhüterin Michelle Meier musste lediglich zweimal hinter sich greifen. Dies war unter anderem einer absolut geschlossenen Mannschaftsleistung zuzuschreiben. Auch einige vergebene Torchancen änderten nichts daran, dass es schon vor dem letzten Gruppenspiel für die Qualifikation zum Viertelfinale reichte. Witterschlick konnte dann im vierten und letzten Spiel der Vorrunde mit 3:0 geschlagen werden. Im Viertelfinale hieß der Gegner erneut Oedekoven. Dieses Mal sollte die Partie zu einem Geduldspiel werden. Aber diese zahlt sich bekanntlich aus. Nach der Hälfte der Spielzeit ging das Team aus Rheinbach mit 1:0 in Führung, ehe der 2:0-Endstand folgte. Ein völlig verdienter und ungefährdeter Sieg. Im Halbfinale stand die erste härtere Bewährungsprobe an - der FV Endenich. Unglücklich aber zurecht gerieten die Frauen des 1. FC Rheinbach mit 0:1 in Rückstand. Die Latte sowie eine sehr starke gegnerische Torhüterin verhinderten lange Zeit den Ausgleich. Endenich beschränkte sich in den letzten Minuten nur auf Schüsse aus der dritten Reihe und konnte somit den Vorsprung nicht weiter ausbauen. Zehn Sekunden vor Schluss schaltete Claudia Schupp schnell, spielte eine Steilvorlage auf Cora Eilhardt, die wiederum auf Verena Willinek ablegte. Ihr Schuss wurde geblockt, doch mit der Schlusssirene drückte Eilhardt den Ball zum 1:1 über die Linie. Ein Neun-Meter-Schießen musste somit die Entscheidung bringen. „Mitch“ hielt ihr Rheinbacher Team durch zwei Paraden im Spiel, der entscheidende „9-Meter“ wurde von Cora Eilhardt verwandelt und der Einzug ins Finale war perfekt. Hier wartete dann RW Merl auf die Titelverteidiger des letzten Jahres. Merl ging früh in Führung, ließ sich in einem hart umkämpften Spiel die Führung allerdings aus den Händen reißen. Das 1:1 war dem Kopf des Teams, Verena Willinek, zu verdanken. Sie egalisierte zum 1:1 mit einem Tunneltor. Gegen eine geschlossen kämpfende Rheinbacher Frauenmannschaft halfen die eher einfallslos wirkenden Fernschüsse des Landesligisten aus Merl jedoch nicht. Zwei Minuten vor dem Abpfiff erzielten die Rheinbacherinnen per Kopf überraschend das 2:1 und in der vorletzten Minute das 3:1 dann völlig verdient durch Balleroberung in der gegnerischen Hälfte und energischem Abschluss. Nach Spielabpfiff lagen sich Spielerinnen und die zahlreichen Rheinbacher Fans in den Armen.
Das Meisterstück war ein zweites Mal gelungen! Ein hartes Stück Arbeit hat sich bezahlt gemacht. Geschlossener Teamgeist, ansprechende Einzelleistungen und „Fußball aus Leidenschaft“ waren an diesem Tag der Schlüssel zum Erfolg und die Eintrittskarte zur nächsten Pokalrunde am 17. Februar in Eilendorf. Aufstellung: Kerstin Commer, Karo Gawenda, Claudia Schupp, Michelle Meier, Nadja Karim, Verena Willinek, Martina Mros, Cora Eilhardt.
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