Lokalsport | 11.08.2020

Erster Einsatz für die MSC Adenau-Piloten Lennard Schuhmann und Jannik Noah Vogel

Freud und Leid beim Kartrennen des WAKC in Kerpen

Startvoraufstellung zum Rennen.Fotos: MSC Adenau

Adenau. Am letzten Juli-Wochenende fand auf dem Erftlandring in Kerpen endlich der lang ersehnte Saisonstart des WAKC (Westdeutschen ADAC Kart Cup) statt. Nach monatelanger „Rennpause“, bedingt durch die Corona Beschränkungen, durften die Kartpiloten endlich wieder im Wettkampf auf die Rennstrecke.

Mit insgesamt 129 Startern und 483 Personen vor Ort wurde diese erste Rennveranstaltung wie von der behördlichen Genehmigung vorausgesetzt unter Ausschluss der Öffentlichkeit, sowie unter strengen und hohen Hygiene- sowie Sicherheitsvorschriften durchgeführt.

Nachdem auf der Strecke nach nächtlichem Regen die ersten zwei Trainings in Nässe durchgeführt wurden, startete spätestens zum Qualifying jede Klasse mit Slicks in einen teils sonnigen und teils bewölkten Renntag mit angenehmen Temperaturen.

Vom MSC Adenau nahmen in der Klasse X30 Junioren Lennard Schuhmann und Jannik Noah Vogel teil. Für beide Nachwuchspiloten war es der erste richtige Renneinsatz in dieser Serie.

Das Zeittraining am Samstag war für beide Nachwuchsfahrer des MSC Adenau von Freud und auch Leid geprägt. Während es für Lennard besser lief, als er erwartet hatte, wollte Jannik Noah im zweiten freien Training etwas zu viel. Ein kleiner Fahrfehler und schon war es passiert, er kam von der Fahrbahn ab und krachte rückwärts in die Reifenstapel. Fazit: Fahrer ok, Fahrzeug hatte Schäden an Hinterachse und Auspuff.

Am Rennsonntag ging es mit Lennard positiv weiter. Im Zeittraining fuhr er Startplatz sieben heraus. Für Jannik Noah lief das Zeittraining leider nicht so gut und am Ende war es nur Startplatz elf.

Die beiden Rennen am Sonntag-Nachmittag zeigten dann die harte Schule des Kartrennsports. Der tolle siebte Startplatz von Lennard war nach einem guten Start und einigen Rennrunden, aufgrund von Geschiebe und Gerangel, leider schnell verloren. Am Ende fand er sich auf dem 12 Platz wieder, was auch der Startplatz für Rennen 2 bedeutete.

Aber auch hier war er leider wieder mittendrin statt nur dabei und es kam erneut zum Gerangel und Geschiebe. Durch einige Ausfälle seiner Mitstreiter ist es dann leider nur der 11. Platz geworden.

Lennard: „Ich bin froh, nicht durch technischen Defekt oder Unfall ausgeschieden zu sein.“

Für Jannik Noah bedeutete der 11. Startplatz im ersten Rennen nicht viel Gutes. Auch er war von dem Gerangel und Geschiebe betroffen. Hierbei wurde sein Frontspoiler beschädigt und er fand sich am Ende des Feldes wieder.

Ohne große Erwartung ging Jannik Noah in das zweite Rennen des Tages. Hier lief es dann endlich so, wie er es sich das ganze Wochenende vorgestellt hatte. Der Start war super gelungen und auch im Rennen lief es dann Runde für Runde immer besser und er kämpfte sich bis auf den sechsten Platz nach vorne. Sogar Platz 5 wäre bei einer Rennrunde mehr noch drin gewesen. Bei den Rundenzeiten verbesserte er sich immer weiter und fuhr in der vorletzten Runde seine schnellste Zeit. Dies bedeutete für ihn die fünfschnellste Zeit

Jannik Noah: „Rennen 1 des Tages war eher schlecht, als recht, aber im zweiten Rennen lief es super und ich holte Punkte. In der Tageswertung war es dann ein guter 10.Platz.

Der zweite Lauf des WAKC findet am 16. August 2020 auf der Kartbahn in Liedolsheim statt.

Im Kart mit der Startnummer 11: Jannik Noah Vogel.

Im Kart mit der Startnummer 11: Jannik Noah Vogel.

Im Kart mit der Startnummer 12: Lennard Schuhmann.

Im Kart mit der Startnummer 12: Lennard Schuhmann.

Startvoraufstellung zum Rennen.Fotos: MSC Adenau

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