Lokalsport | 01.07.2014

24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Für Mike Jäger war früher Schluss

Rheinbach. Mike Jäger war am Morgen des zweiten Renntags des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring enttäuscht. Der Ferrari F 458 Italia GT3 war nachts durch einen Reifenschaden abgeflogen und in die Leitplanke gekracht. „Damit war unser Rennen beendet“, meinte der Kaiserslauterer, für den bis dahin alles optimal gelaufen war. Ein Startplatz in den Top 30, aus den vielen kleinen Scharmützeln der Startphase rausgehalten und auf dem Weg in die Top 15: Eigentlich lief bei Jägers Einsatzteam GT Corse alles nach Plan. „Es war mein erster GT3-Einsatz im 24-Stunden-Rennen. Bis zum Ausfall lief alles optimal.“

Jäger hatte sich intensiv auf seinen Einsatz vorbereitet und war topfit ins Rennen gegangen. Entsprechend absolvierte er auch in der Nacht einen Doppelstint. „Ich fahre nachts nur unwesentlich langsamer als tagsüber und habe mich gefreut, dass ich dann auch länger ran durfte.“ Trotzdem wusste er hinterher zu berichten, dass ihm das Tempo durchaus Respekt abverlangte. „Irgendwie ist das schon verrückt, nachts auf dieser Strecke in diesem Tempo zu fahren.“ Aber der Kaiserslauterer schlug nicht über die Stränge, sondern hielt sich klar an die Teamvorgaben.

Teamchef Danny Pfeil hatte seinen Fahrern mehrfach eingeimpft, dass sie mit entsprechender Vorsicht zu Werk gehen sollten und lieber einmal mehr zurückstecken, als die Brechstange auszupacken. „Daran haben wir uns auch gehalten. Schließlich wollten wir alle ins Ziel kommen.“ Dass daraus nichts wurde, lag dann eben auch nicht an einem Fahrfehler, sondern dem kaputten Reifen. Woher der Schaden kam, ist nicht ganz klar, allerdings gab es über die gesamte Renndauer viele Unfälle, sodass sich der Ferrari ganz schnell irgendwo ein Trümmerteil hätte einfangen können.

So gesehen konnte Jäger trotz des Ausfalls zufrieden die Heimreise antreten. „Natürlich wäre ich lieber nach 24 Stunden ins Ziel gekommen, aber wir Fahrer und das Team können mit unserer Leistung sehr zufrieden sein. Manche Dinge kannst du eben nicht planen: Sie passieren einfach.“ Deshalb blickte er auch schon jetzt sehr hoffnungsvoll auf den nächsten Einsatz. Bald startet der nächste Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft. „Da werden wir wieder mit von der Partie sein und voll angreifen.“

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