SC Brohltal Weibern I
Gegen den Tabellen- führer verlor man leider
Weibern. In der 5. Runde der Bezirksklasse des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel war die neu gegründete Spielgemeinschaft Bad Neuenahr Grafschaft Gast im „Blauen Salon“ im Seniorenzentrum Elisabethhaus in Weibern. Trotz eines geschenkten Punktes an Brett 4, der Gegner von Pietro Gaudenti Reinhard Klotz erschien nicht, verlor man schließlich nach einer Spielzeit von fast sechs Stunden äußerst knapp mit 3:4.
In der Tabelle überwintert die 1. Mannschaft mit 5:5 Punkten und 19 Brettpunkten auf Platz 4.
Die Tabellenspitze verteidigt die SG Bad Neuenahr Grafschaft ungeschlagen mit 9:1 Punkten und 24 Brettpunkten vor dem SC Remagen Sinzig mit 7:3 Punkten und 22 Brettpunkten. Dritter ist die SV Mendig Mayen mit 6:4 Punkten und 17 Brettpunkten.
Am Ende der Tabelle auf Platz 9 steht der SC Springer Kruft mit nur 3:7 Punkten vor dem Schlusslicht, der Spvgg Kalenborn, die bisher noch ohne Punktgewinn sind. Besonders herauszuheben ist die Leistung von Martin Lukas an Brett 1 gegen den FIDE- Meister Gottfried Schumacher, der momentan eine DWZ (Deutsche Wertungszahl) von 2195 hat.
Die DWZ ist eine Wertungszahl, um die Spielstärke einzelner Spieler zu vergleichen. Der Anfänger hat eine DWZ von <1000, der Fortgeschrittene 1000 bis 1300. Der überdurchschnittliche Vereinsspieler ca. 1600 bis 1900. Der Großmeister liegt bei 2500-2700. Der FIDE-Meister ist ein Titel für schachliche Leistungen, der durch den Weltschachbund FIDE verliehen wird.
Um fast 16 Uhr hatte sich Martin Lukas ein verdientes Remis erspielt. Er hatte sogar eine bessere Stellung, jedoch weniger als eine Minute Zeit, um die Partie zu beenden. Seine gute Leistung wurde vom Meister nochmals herausgehoben.
Erwin See gewann souverän seine Partie an Brett 3 gegen Ralf Oehrle. Mathias Koslowski remisierte an Brett 5 gegen Kurt Seifert. Er spielte mit Schwarz anfangs sehr defensiv, konnte aber durch eine Nachlässigkeit seines Gegner Druck aufbauen. Aufgrund des Zeitproblems und des guten Spiels von Seifert nahm er schließlich das Remisangebot an.
Auch Wolfgang Kutzner hatte an Brett 2 mit Jürgen Kaster einen Gegner mit einer DWZ über 2000.
Er kam gut aus der Eröffnung, stellte jedoch im 24. Und im 29. Zug je einen Bauern ein und musste im 38. Zug aufgeben. Im letzten Jahr konnte er gegen Kaster mit Schwarz noch remis halten.
Vorschau:
Im neuen Jahr, am 7. Januar geht es an den Rhein zum Tabellennachbarn SV Urmitz, ein Gegner der auf dem Papier eigentlich schwächer als der SCBW einzuschätzen ist. Es müsste gepunktet werden.
