TUS „Edegra“ Ediger-Eller
Gerd Schauf hat sich seine Brötchen verdient
Ediger-Eller. Am 1. Mai-Feiertag fand traditionell in Mendig „Lohners Vulkan Marathon“ statt. Die Wetterbedingungen waren erwartungsgemäß Eifeltypisch. Eine kühle Brise mit einsetzendem leichten Regen der die Läufer auch durch den Vormittag hinweg begleitete waren Programm. Doch all dies waren für unseren Läufer Gerd Schauf aus Ediger-Eller keine Hindernisse. Um 8 Uhr fiel der Startschuss für die 42,195km quer durch die Vulkaneifel. Hinzu kamen knapp 1.000 Höhenmeter, die auf dem Rundkurs überwunden werden mussten. Landschaftlich war die Strecke sehr reizvoll, da Sie wenig Asphalt-Anteile hatte. Vielmehr ging es über Stock und Stein durch die Randbezirke von Mendig. Läufer Gerd Schauf konnte sich von Beginn an in der Spitzengruppe festsetzen, was sich am Ende auch bezahlt machen sollte. Viel Taktieren gab es nicht auf der Strecke. Hier musste jeder schauen, wie gut er mit dem Auf und Ab auf der Marathon-Distanz zurechtkam. Und hier zeigte sich mal wieder, in welch guter Verfassung Läufer Gerd Schauf schon zu Saison-Beginn ist. Denn zum Schluss hin, wie so oft, zündete er nochmal die letzten Reserven und kam als Gesamt-4. nach 3:20 h freudestrahlend und hochzufrieden ins Ziel. Mit dieser respektablen Zeit sicherte er sich den 1. Platz in seiner Altersklasse. Als Belohnung für die tolle Leistung spendierte der Hauptsponsor „Die Lohners“ ein Brötchen-Abo, sodass das Frühstück im Hause Schauf die nächste Zeit gesichert ist. Als Vorbereitung auf den Vulkan-Marathon in Mendig nutzte Läufer Gerd Schauf den Stadt-Marathon in Bonn, der traditionell immer Anfang April stattfindet. Hier waren die Wetterbedingungen deutlich besser um den Leistungsstand „abzufragen“. Der Läufer wollte eigentlich über die Halbmarathon-Distanz starten und entschied sich aber dann kurzfristig doch noch für die Marathon-Distanz. Dem späten Start um 10 Uhr wurde aufgrund der zu erwartenden hohen Temperaturen nicht mit Freuden entgegengesehen. Aber erstmal auf der Strecke gab es dann auch kein Zurück mehr. Gerd Schauf merkte schnell, dass die Entscheidung den Marathon zu laufen, die richtige war. Auf dem flachen Stadtkurs hat er schnell zu seinem Tempo und Laufrhythmus gefunden und spulte Kilometer für Kilometer ab und kam so nach 3:11 h ins Ziel. Dies bescherte Ihm Platz 14 in seiner Altersklasse und 63. nachdem Gesamtklassement.
