TTC Zugbrücke Grenzau

Grenzau reist nach Bremen und Bad Homburg

Grenzau reist nach
Bremen und Bad Homburg

Robin Devos.Foto: Wolfgang Heil

12.10.2020 - 11:23

Grenzau. Der TTC Zugbrücke Grenzau brennt nach dem enttäuschenden Aus im Achtelfinale der Deutschen Pokalmeisterschaft auf sportliche Wiedergutmachung.

Die Chance dafür bietet sich im Doppelpack in der Tischtennis-Bundesliga, wenngleich die Westerwälder gleich zwei Mal auswärts antreten müssen in Bremen und Bad Homburg. Mit nur drei Einzelsiegen in bisher drei Ligaspielen sind die Brexbachtaler – zumindest was die nackten Zahlen angeht – hinter den Erwartungen in die neue Saison gestartet.

Doch die dreiAuftritte haben jeweils gezeigt: Da war mehr drin für den TTC, es fehlte lediglich an der Konstanz. Und daran, dass alle Spieler am gleichen Tag ihr bestes Niveau abrufen. Das soll nun besser werden. Robin Devos fehlt noch der erste Punktgewinn in der TTBL, wobei seine Teamkollegen Sgouropoulos, Pletea und Karakasevic in den ersten drei Spielen je einen Sieg für sich verbuchen konnten.

Die erste Chance bietet sich am Donnerstag, 15. Oktober, von 19 Uhr am beim SV Werder Bremen. Allerdings gehen die Norddeutschen als klarer Favorit in diese Partie. Werder ist mit Mattias Falck, Hunor Szöcs sowie den beiden ehemaligen Grenzauern Kirill Gerassimenko und Marcelo Aguirre personell sehr gut aufgestellt.

Allerdings kassierte der SV zu Saisonbeginn zwei Niederlagen in Bergneustadt (0:3) und in Fulda-Maberzell (2:3). Den einzigen Sieg gab es gegen den TSV Bad Königshofen (3:1), Matchwinner mit zwei Siegen war der starke Schwede Falck, der auch schon bei der Niederlage in Fulda gepunktet hatte. Mit einer ähnlichen Ausgangslage wie Grenzau geht auch der TTC OE Bad Homburg in die nächsten Aufgaben in der TTBL. Der Aufsteiger verlor seine drei bisherigen Spiele gegen Neu-

Ulm (1:3), in Bergneustadt (1:3) und in Saarbrücken (0:3). Der einzige Spieler, der bisher Einzelsiege einfahren konnte, ist Gustavo Tsuboi. Zum Team der Hessen gehören außerdem Lev Katsman (2 Einsätze), Rares Sipos (2 Einsätze), Maksim Grebnev, Nils Hohmeier (2 Einsätze), Dominik Scheja und Taylor Fox. Die Partie in der Wingert-Sporthalle in Bad Homburg steigt am Sonntag, 18. Oktober, von 15 Uhr an. „Mit Bremen wartet wieder ein sehr starkes Team auf uns“, sagt TTC-Cheftrainer Colin Heow. „Nach den Erfahrungen, die wir bisher in der Liga gesammelt haben, wissen wir, dass wir uns auch in Bremen sicherlich nicht verstecken müssen. Wir wollen uns dort stark präsentieren, auch wenn es ein sehr schweres Spiel werden wird. Und nach Bad Homburg reisen wir natürlich mit der Hoffnung und der Erwartung, dort etwas holen zu können. Wir spielen bei einem direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib, das ist eine sehr wichtige Partie für unsere Mannschaft.“

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Anzeige
Weitere Berichte

Dritter Teil des Online-Kalenders findet in Müsch viel Grausames

„7 Helden“: die heiligen drei Mädchen

Müsch. Bärbelchen mit dem Türmchen, Grittchen mit dem Würmchen, Kathrinchen mit dem Rädchen, das sind die heiligen drei Mädchen… In Zeiten, in denen die große Schar der Heiligen noch stärker in der eigenen Frömmigkeit eine Rolle spielte, da war die schreckliche Lebensgeschichte der Katharina von Alexandrien gewiss bekannter als heute. mehr...

Hans-Georg Klein präsentierte zwölften und letzten Band der „Quellen zur Geschichte der Stadt Ahrweiler“

„200 Ostereier für den Stadtrat“

Ahrweiler. Einen nicht geringen Teil der noch vorliegenden Quellen einer traditionsreichen und alten Stadt wie Ahrweiler aufzuarbeiten und für die Nachwelt zu dokumentieren ist kein Sprint, sondern ein Ultra-Marathon - im wahrsten Sinne des Wortes. Hans-Georg Klein, Vorsitzender des Heimatvereins „Alt-Ahrweiler“ und profunder Kenner der Lokalgeschichte hatte den notwendigen langen Atem, um diesen Ultra-Marathon erfolgreich zu beenden. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Stimungstief in der dunklen Jahreszeit: Was tun Sie gegen den Winterblues?

Bewegung an der frischen Luft (z.B. ein Spaziergang)
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung
Ausflüge oder Urlaub in der Region
Aktiv sein und Sport treiben (z. B. Fahrrad fahren)
Wellness zu Hause (z. B. Bad nehmen, Massage vom Partner)
Marketing-Tipp "Corona-Spezial": Do-it-yourself-Ti
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

Anzeige
 
Kommentare
Patrick Baum:
Damit der berufslose Andreas Bleck wieder für die AfD in den Bundestag einzieht, müßte die AfD in Rheinland-Pfalz bei der nächsten Bundestagswahl mindestens sieben Prozent erreichen. Das ist momentan doch sehr unwahrscheinlich. Der Listenplatz drei ist eben doch kein sicherer Platz für Herrn Bleck.
juergen mueller:
Chapeau Frau Friedrich.
Peter Schwarz:
Das wurde auch Zeit. Wie kann ein Vorbestrafter weiterhin seine Beamtenbezüge erhalten. Durch seine Machenschaften und die Schließung des Neubaus haben viele Mitarbeiter, darunter auch ich und meine Frau, ihre Arbeit verloren. Unsere Verluste von der Zeit müsste der Herr Exminister ebenfalls ausgleichen. Aber die Herren haben auch ohne Ihre Bezüge genug beiseite geschafft. Er müsste, so wie ich, mit 650€ Rente auskommen.
Gabriele Friedrich:
Das ist auch richtig so. Davon abgesehen, sollte Deutschland erkennen, das wir diese Hundertschaften von Beamten gar nicht mehr zahlen können. 3,7 x so hohe Pensionen wie ein schwer arbeitender Mensch bekommt, ist auch eine Unverschämtheit. Genau wie die Schweiz es vorgemacht hat, plädiere ich für die Abschaffung des Beamtentums. Unkündbare Beamte- wo man hinsieht und vieles liegt im Verborgenen. Beamte haften für Fehler auch nicht, genau wie Ärzte und Politiker. Auch Lehrer sollten nicht verbeamtet werden, sondern genau wie jeder Angestellte nach Leistung bezahlt und beurteilt werden. Nur die wichtigsten Posten sollten mit Beamten besetzt sein. Der neue Unsinn, das Beamte erst ab 30 J. in die Sozialkassen zahlen sollen, das kann man auch rückwirkend machen. Diese Gruppe hat bisher am wenigsten für die Bevölkerung getan. Die Ermessensgrenze wird auch nach Sympathie eingesetzt und ist nur 1 cm von der Willkür entfernt. Mir persönlich stinkt das ganz gewaltig.

Weihnachts- Wunschbaum-Aktion

Wingender Helmut:
Guter Artikel, sehr aussagefähig.
Dybionka:
Sehr gut formulierter, informativer Beitrag.
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen