Lokalsport | 04.10.2016

TTC Zugbrücke Grenzau - Tischtennis Bundesliga

Grenzau reist zum kniffligen Auswärtsspiel nach Bremen

Am Sonntag, 9. Oktober um 15 Uhr

Kou Lei: die neue Nummer eins des TTC-Teams ist wohl langsam in Grenzau und der Bundesliga angekommen. Er steuerte beim letzten Heimspiel der Brexbachtaler gegen den Post SV Mühlhausen seine zwei Punkte dazu. Tom Neumann

Grenzau/Bremen. Wenn sich zwei Tabellennachbarn treffen, dann ist in der Regel ein spannendes Spiel zu erwarten. So dürfte es auch sein, wenn der TTC Zugbrücke Grenzau am Sonntag, 9. Oktober beim SV Werder Bremen antritt. Die Tabellenkonstellation ist freilich eine, die man sich in beiden Lagern anders erhofft hatte. Die Gastgeber sind Tabellenletzter der Tischtennis-Bundesliga, die Gäste Vorletzter in einem jedoch noch eng zusammen liegenden Bundesligafeld. Fakt ist aber: Wer diese Partie verliert, der könnte vorerst auch den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle verlieren. „Bisher ist nichts Unerwartetes passiert. Das muss man ganz nüchtern bilanzieren“, sagt TTC-Cheftrainer Dirk Wagner nach vier Saisonspielen. Das Heimspiel gegen Grünwettersbach konnte seine Mannschaft gewinnen, in Ochsenhausen und Düsseldorf sowie gegen Mühlhausen setzte es Niederlagen. Besonders im letzten Heimspiel gegen das Team aus Thüringen war ganz sicher mehr möglich für die Brexbachtaler, denen jedoch noch die Konstanz fehlt. „Kou Lei scheint langsam angekommen zu sein in Grenzau und in der Bundesliga“, sagt Wagner zur neuen Nummer eins beim TTC. „Kohei Sambe hat ebenfalls gezeigt, dass er es schaffen kann sich in der Bundesliga zu etablieren. Bei Liang Qiu müssen wir es hinbekommen, dass er seine Trainingsleistung auch in die Box bringt und bei den Spielen das zeigt, was er kann. Dann würde auch seine Bilanz freundlicher aussehen.“ Viel Gelegenheit, nach der Niederlage gegen Mühlhausen mit dem Team zu arbeiten, hatte Wagner jedoch nicht. „Liang Qiu hatte wichtige Prüfungen an der Uni und damit wenig Zeit, sich mit Tischtennis zu beschäftigen. Das kann den Kopf sicherlich mal ein bisschen frei gemacht haben. Auf der anderen Seite ist natürlich weniger Training normalerweise nicht besser für das Spiel.“ Kohei Sambe und Kou Lei haben derzeit Turniere gespielt, der Ukrainer Lei etwa bei einem Einladungsturnier in Kanada. „Er hat dort ganz gut gespielt. Mal schauen, wie die Trainingsarbeit direkt vor dem Spiel in Bremen laufen wird.“ Bei Werder hat man derweil noch mehr am Saisonstart zu knabbern als das Team aus dem rheinischen Westerwald. In drei Spielen gab es bisher drei Niederlagen. Nur ein einziges Einzel konnte gewonnen werden: Constantin Cioti punktete beim 1:3 gegen Ochsenhausen. Zudem verlor Bremen mit 0:3 gegen Fulda und in Düsseldorf. Neben Cioti gehören die etatmäßige Nummer eins Bastian Steger (0:4-Bilanz), Kirill Skachkov (0:2) und Hunor Janos Szocs (0:1) zum Kader. „Bei Bremen funktioniert das Team - wie bei vielen anderen Bundesliga-Mannschaften auch - nur mit einem starken Einser. Und Bastian Steger ist nach Olympia noch müde und auf der Suche nach seiner Normalform. Wenn er die gegen uns wiederfindet, dann wird es für uns verdammt schwer in Bremen. Denn auf dem Papier ist Werder deutlich stärker besetzt als wir. Wir fahren mit der Hoffnung nach Bremen, dass wir die derzeitige Schwäche des Teams noch ausnutzen können. Dafür müssen aber auch unsere Spieler in dieser Partie ihr Leistungsvermögen abrufen.“

Kou Lei: die neue Nummer eins des TTC-Teams ist wohl langsam in Grenzau und der Bundesliga angekommen. Er steuerte beim letzten Heimspiel der Brexbachtaler gegen den Post SV Mühlhausen seine zwei Punkte dazu. Foto: Tom Neumann

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