Stephan König aus Rodder wird Deutscher Meister über 400 Meter Hürden
Gute Renneinteilung brachte den Sieg
Erfolgreiche Titelverteidigung mit über drei Sekunden Vorsprung
Rodder. Im Weinaupark-Stadion in Zittau im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien fanden die diesjährigen Deutschen Leichtathletik-Seniorenmeisterschaften statt. Stephan König aus Rodder (Heimatverein TV Rheinbach) startete am ersten Tag über 110 Meter Hürden. An der neunten Hürde lag König noch auf Rang vier. Die letzten beiden Hürden nahm König jedoch technisch unsauber und musste sich am Ende nach der Deutschen Vizemeisterschaft im letzten Jahr mit Rang sechs zufriedengeben (18,77 Sekunden). Einen Tag später hieß es um 5 Uhr aufstehen, schließlich wurde der Lauf über 400 Meter Hürden bereits um kurz nach 9 Uhr gestartet.
Die Hürdenhöhe der zehn Hürden im Abstand von 35 Metern beträgt wie in der Männerhauptklasse 91,4 Zentimeter. Die Rahmenbedingungen waren optimal: trockenes Wetter, 20 Grad Celsius und kaum Wind. König hatte sich für einen Rhythmus von 23 Schritten bis zur ersten Hürde und dann jeweils 17 Schritte zwischen den einzelnen Hürden entschieden.
Im letzten Jahr war er das Rennen im 15er Rhythmus sehr schnell angegangen. Bis zur achten Hürde lag König gleich auf mit Stephan Andres vom TV Nussdorf, doch „hinten raus“ hatte König auch durch eine gute Renneinteilung das bessere Stehvermögen und konnte das Rennen mit über drei Sekunden Vorsprung gewinnen. Am Ende standen 64,13 Sekunden für König zu Buche und der erste Platz auf dem Siegertreppchen.
Den knappen Rückstand auf die Konkurrenz wandelte König zum Ende hin in einen Drei-Sekunden-Vorsprung aus.
