Lokalsport | 28.01.2026

HBMU-Linksaußen Ingo Flöck verabschiedet sich nach 47 Jahren aktivem Handball

Verabschiedung von Ingo Flöck (mit Präsent) im Kreis seiner aktuellen Mannschaftskameraden. Foto: HBMU

Mülheim/Urmitz. Nachdem der Schiedsrichter das Heimspiel der 3. Mannschaft des Handball Mülheim-Urmitz gegen die DJK Betzdorf abgepfiffen hatte, wurde es in der Peter-Häring-Halle emotional.

Alle HBMU-Spieler versammelten sich um Linksaußen Ingo Flöck, der seine Mannschaft von der Tribüne in Urmitz aus angefeuert hatte.

Nach 47 Jahren aktivem Handball verabschiedet sich der 53-Jährige von der Platte.

Ein Blick zurück

1978 begann Ingo in der Jugend des TV Kärlich mit dem Handball (von 1980 an HSG Mülheim-Kärlich, von 1991 an HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim). Größter Erfolg in der Jugend war sicherlich der Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft im Jahr 1987 (C-Jugend). Später im Seniorenbereich spielte Ingo bis zur Oberliga und außerdem für den TuS Bannberscheid, den TV Bassenheim und die Turnerschaft Bendorf. Mit der Gründung der Dritten des HBMU kehrte Ingo 2022 zurück zu seinem „Heimatverein“.

Im ersten Spiel des Jahres 2026 siegte die Dritte deutlich und fuhr gegen die DJK Betzdorf wichtige Punkte in der Bezirksoberliga ein. Alle zehn eingesetzten Feldspieler erzielten Tore und Keeper Michael Bermel zeigte zahlreiche sehenswerte Paraden. Nach der schnellen 5:1-Führung der Gastgeber kamen die Westerwälder besser ins Spiel und verkürzten auf 8:7. Doch dann folgte ein 9:0-Tore-Lauf von HBMU zum 17:7. Beim Stand von 23:18 ging es in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang setzte sich die Dritte mit sechs Toren hintereinander wieder ab auf 29:20 und hielt diesen Vorsprung bis zum Ende (45:36).

Nach der Begegnung hatten die HBMU-Spieler allerdings nur einen im Blick: Ingo Flöck!

Die Zahlen zum Spiel: Mülheim-Urmitz III: Bermel – Boos (10), Brückner (1), Doru (6), Dott (2), Matthes (6), Mohr (5), Möllney (5), Rauch (5), Tippmann (2), Wagner (3)

Verabschiedung von Ingo Flöck (mit Präsent) im Kreis seiner aktuellen Mannschaftskameraden. Foto: HBMU

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