Lokalsport | 16.04.2024, 13:30 Uhr

Traditionsvereine schließen sich zu einer Spielgemeinschaft zusammen

„HSG Wölfe Voreifel“ soll neue Handball-Macht werden

Rheinbach/Swisttal/Meckenheim. In der Voreifel entsteht eine große Handball-Kooperation! Die drei Traditionsvereine TV Rheinbach, SG Ollheim-Straßfeld und SV Rot-Weiß Merl schließen sich zu einer Spielgemeinschaft zusammen, um den Handball im Linksrheinischen zu stärken. Mittelfristig sollen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowohl leistungs- als auch breitensport-orientierte Handball-Angebote gemacht werden.

„Durch den Zusammenschluss sind wir in der Lage, eine langfristige Handball-Perspektive zu entwickeln“ sagt Michael Krämer, Abteilungsleiter des TV Rheinbach. Sebastian Schmitz vom SV Rot-Weiß Merl ergänzt: „In den vergangenen Jahren haben wir schon im Mädchen- und Damenbereich und punktuell in einzelnen Jahrgängen kooperiert, aber jetzt entwickeln wir uns systematisch weiter.“

Der Name „Wölfe Voreifel“ soll zum Programm werden: Mit vollem Engagement und starker gegenseitiger Unterstützung soll die Voreifel nicht nur für Spielerinnen und Spieler wieder zu einem Handball-Revier werden, sondern auch für die vielen Fans in den Gemeinden, die ihre Mannschaften regelmäßig lautstark unterstützen und sich zur Handball-Familie zählen.

Im ersten Schritt treten zur Saison 2024/2025 die Herrenmannschaften als Wölfe an, die Ausweitung der Kooperation auf die anderen Bereiche ist für die kommenden Spielzeiten geplant. Jetzt und auch in Zukunft sollen vor allem die „Wölfchen“ in allen Heimatorten die Möglichkeiten zum Einstieg in den Handballsport haben. Gleichzeitig wird durch die Bündelung der Kräfte auch leistungsorientierter Handball auf Verbandsebene für Mädchen und Jungen ermöglicht.

„Eine Herausforderung ist es sicherlich, die eigene Identität der Vereine in die Wölfe Voreifel zu überführen und eine starke Gemeinschaft entstehen zu lassen. Gleichzeitig bietet unser neuer Auftritt aber auch viele Chancen - sportlich, medial und auch für Sponsoren!“ ist Markus Radermacher, Vorstand der SG Ollheim-Straßfeld, optimistisch.

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