HSG Rheinbach-Wormersdorf
Handballer bezwangen den Meister Longericher SC
Rheinbach. Oberligist HSG Rheinbach-Wormersdorf hat mit einem 25:20 (15:9)-Heimsieg gegen den Meister Longericher SC für eine Überraschung gesorgt. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigte die HSG eine spielerisch starke Vorstellung, wobei Rene Lönenbach nach fünfwöchiger Verletzungspause ein tolles Comeback gab. Nach Wiederanpfiff konnte die HSG das Niveau zwar nicht halten, aber die Rumpfmannschaft, die auf Joshua Reuland, Timm Schwolow und Niklas Funke verzichten musste, zeigte eine tolle Moral und kämpfte verbissen um den Erfolg. Dank einer starken Abwehr und einem überragenden Leon Thürnau im Tor konnte der LSC erfolgreich auf Distanz gehalten werden.
Den Beginn der Partie bestimmte der Gast, der mit 4:2 (7.) in Führung ging. Nach einer frühen Auszeit kam die HSG dann aber besser ins Spiel und eroberte sich mit drei Toren in Folge zum 5:4 (9.) die Führung. Mit variablem Angriffsspiel baute die HSG die Führung auf 9:6 (16.) aus, um anschließend von 9:7 auf 14:7 (26.) davonzuziehen. Beim Stand von 15:9 ging es in die Kabine.
Nach der Pause erhöhte die HSG auf 17:10 (34.), ehe der Angriffsschwung verflachte und Longerich auf 18:15 (45.) verkürzen konnte. Mit leidenschaftlichem Kampf hielt die HSG den Vorsprung bis zum 21:18 (52.), ehe sie in den Schlussminuten noch einmal explodierte und mit einem 4:0-Lauf auf 25:18 erhöhte. Die letzten beiden LSC-Tore zum 25:20-Endstand gingen im Jubel der rund 300 Zuschauer unter.
Es spielten: Leon Thürnau, Cem Sarac, Mike Ribbe (8/3), Rene Lönenbach (8), Christopher Grommes (3), Robert Lauktien (3), Tobias Wolff (2), Dominik Gunkel (1), Daniel Fischer und Andre Zirkenbach.
Die Damenmannschaft der HSG Rheinbach-Wormersdorf war gegen den HSV Troisdorf chancenlos und unterlag deutlich mit 17:30 (9:15). Lediglich in den ersten fünf Minuten zeigte die HSG ein gutes Zusammenspiel und ging mit 3:1 in Führung. Dann hagelte es unnötige Zeitstrafen. Beim Stand von 15:9 für Troisdorf ging es in die Pause. Auch in der zweiten Halbzeit fand die HSG kein Mittel gegen die Manndeckung gegen Spielertrainerin Sara Saß. Die Angriffe wurden nicht ausgespielt. Technische Fehler sowie nicht verwandelte Siebenmeter führten letztendlich zu einer verdienten 17:30-Niederlage.
Es spielten: Frauke Müller-Grunau, Hannah Respondek (4), Kerstin Mügge (3), Jana Grün (2), Ann-Kathrin Raaf (2), Angelika Saß (2), Lisa Bois (2), Sara Saß (1), Stefanie Seib (1), Marie Zingsheim, Rosa Fiedler und Michaela Ley.
