Lokalsport | 28.03.2017, 19:00 Uhr

HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler – Handball Landesliga Herren

Hart erkämpfter Sieg auf der Zielgeraden zur Meisterschaft

TV Bassenheim II - HSG-Herren I 32:35 (21:18)

Alexander Goy wird am Kreis von gleich zwei Gegnern „bewacht“.M. Zedler
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Bassenheim. Zu dem Spitzenspiel am Wocheneden musste die erste Garde der HSG bereits früh zu ungewohnter Zeit in Bassenheim beim Tabellenzweiten auflaufen.

Im Ringen um die Meisterschaft in der Landesliga war ein Sieg Pflicht und auch durchaus machbar, so hatten die Mannen um Trainer Damian Peltner bereits zu Hause den TV Bassenheim nach einem spannenden Spiel auf hohem Niveau recht deutlich mit 34:27 bezwungen.

Natürlich wollte sich der Gastgeber beim Rückspiel vor heimischem Publikum revanchieren, und so entwickelte sich eine torreiche Partie mit vielen Zwischenspurts auf beiden Seiten. Den ersten Anlauf legte allerdings Bassenheim hin und war nach acht Minuten mit 8:2 bereits eindrucksvoll in Front. In diesen Anfangsminuten war das Team von Rhein und Ahr recht unsortiert und wurde von der sehr konsequent aufspielenden Heimmannschaft an die Wand gespielt.

Erst eine Auszeit mit entsprechender Ansprache des Trainers und einigen Umstellungen in Abwehr und Angriff brachte die HSG auf Kurs. Recht zügig holten die Gäste Tor um Tor auf und schafften mit 15:15 den ersten Gleichstand der Partie. Danach spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe, die Tore fielen abwechselnd auf beiden Seiten, dies aber in einem enormen Tempo.

Erst gegen Ende der ersten Hälfte konnte Bassenheim mit etwas Glück im Abschluss eine kleine Drei-Tore-Führung erarbeiten.

Aber auch dieser Vorsprung sollte nach dem Wechsel nicht lange halten, beim erneuten Gleichstand von 25:25 wurde alles wieder auf Anfang gesetzt. Das hohe Tempo der gesamten Partie zeigte nun auf beiden Seiten Wirkung, neben technischen Fehlern häufte sich auch die Anzahl ungenauer Torwürfe. Davon profitieren konnte auch Thomas Krupp im Tor der HSG, der sich im Verlauf der zweiten Halbzeit immer mehr steigerte, so manchen Ball entschärfte und per Tempogegenstoß wieder gefährlich ins Spiel brachte.

Bestnoten vergeben

Letztlich bedeutete diese Phase des Spiels einen vorentscheidenden 26:30-Zwischenstand. Bassenheim kämpfte sich zwar noch einmal heran, konnte aber auch den Endstand von 32:35 nicht mehr vermeiden. Bestnoten hat der Trainer unter anderem an Tobias Marzi vergeben, der insbesondere in der zweiten Hälfte des Spiels eine überdurchschnittliche Leistung zeigte und dafür auch mit fünf Toren zu den Matchwinnern gehört, sowie Tobias Welle, der sich bei keinem seiner Siebenmeter-Strafstöße einen Fehlwurf erlaubte.

Mit diesem Sieg rückt die erste Herrenmannschaft der HSG auf den zweiten Tabellenplatz vor. Da aber auch Rhein-Nette an diesem Spieltag erfolgreich war, ist der Abstand zum Tabellenersten gleichgeblieben. Für die HSG spielten: Krupp, Buchholz (Tor), T. Enke (8), Ostgathe (6), Welle (6/6), D. Enke (5), Marzi (5), Goy (2), Weingärtner (2), Kleiner (1).

Vorschau

Am Samstag, 1. April ist der SSV 95 Wissen Gast in der Rhein-Ahr-Halle Sinzig. Anspiel ist um 19.30 Uhr.

Bereits am Montag, 3. April um 20.15 Uhr steht ein Nachholspiel gegen Westerwald in der Rheinhalle Remagen auf dem Programm.

Bei beiden Heimspielen ist ein Sieg natürlich Pflicht, um den Tabellenführer Rhein-Nette II nicht aus den Augen zu verlieren. Dieser wiederrum erwartet zu Hause mit HSG Bad Ems/Bannberscheid III einen Gegner aus dem unteren Drittel der Tabelle.

F-Jugend-Spielfest in der Rheinhalle Remagen

Am Sonntag, 2. April ab 10.30 Uhr führt die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler in der Rheinhalle Remagen ein Mini-Spielfest für F-Jugend-Mannschaften durch. Erstmalig stellt die HSG selbst zwei Mannschaften (Gruppe Anfänger und Gruppe Fortgeschrittene).

Angemeldet haben sich auch JH Mühlheim/Urmitz und TuS Weibern mit je zwei Teams sowie TV Bad Ems mit drei Mannschaften. Über regen Besuch würden sich die „Kleinsten“ sicherlich freuen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Alexander Goy wird am Kreis von gleich zwei Gegnern „bewacht“.Foto: M. Zedler

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